Ein spirituelles Weltbild lebt, denn die Physik weiß sehr wenig

Am Beginn dieses Blogs stand die Motivation, zu zeigen, dass ein spirituelles Weltbild einem naturwissenschaftlichem nicht widerspricht.

Ein erster Artikel lautete „Bist du gläubig? Ja! Gott ist doch naturwissenschaftlich beweisbar!“. Erst nach und nach ergab sich ein Bild, ein Weg, wie diese Intuition auch erklärbar werden kann.

Diese Behauptung ist natürlich forsch und man stößt sehr schnell auf Widerstand und eine Erklärung der Begriff der dahinterstehenden Denkrichtungen ist notwendig. Gott zu definieren und gleich mit dem Beweis Gottes zu beginnen, ist wohl auch ein wenig überzogen. Gläubige im Sinne vieler Amtskirchen sind wohl auch der Meinung, dass das nicht notwendig wäre und Gott ohnehin über der Natur stehe und ein Nachweis unmöglich wäre.

In meiner Sicht der Dinge ist Gott aber nichts anderes als die Summe des Bewusstseins von Allem-was-Ist. Und jeder ist somit ein Teil Gottes. Somit reduziert sich der Beweis Gottes auf den Nachweis des Bewusstseins.

Hier mischt sich schnell die atheistische, rein materialistische Sichtweise ein, die behaupten würde, Bewusstsein hat nichts mit Gott zu tun, denn Bewusstsein ist einfach die Summe der Neuronenströme in unserem Gehirn, diesem wäre die Neuromedizin auf der Spur und dann ist Schluß mit Gott.

Somit muss ich klarstellen, dass Bewusstsein wohl unabhängig vom materiellen Körper ist und somit den Tod überdauert. Dies ist auf vielerlei Weisen bewiesen, hier konkret am Fall einer Reinkarnationsanalyse. Über die Bedeutung der Reinkarnation für ein neues Bewusstsein gibt es hier mehr Informationen.

Bald stößt man auf Atheisten und merkt, dass die neue Form des Atheismus eigentlich sehr stark auf einer Ideologie des rein materialistischen Weltbildes fußt. Diese stützt sich auf „Wissenschaft“ und die Physik. Dort wäre Gott nicht beweisbar, also existiert er nicht. Die Methode der sog. Brights und Atheisten ist dabei immer von anderen Beweise und Belege zu fordern, selbst aber auch auf noch so genaue Hinweise nicht zu reagieren. Ein cleveres System ist dabei, alle Autoren, Methoden und Idee, die nicht in die eigene Ideologie passen, als unwissenschaftlich abzuqualifizieren und somit gar nicht weiter darauf eingehen zu müssen. Eine arrogante Überheblichkeit mischt sich mit Unwissen und Verklärung. Dass es sich um ein Weltbild handelt wird nicht eingestanden, sondern bestritten. Man behauptet es sei fundiertes Wissen.

Nun bin ich dem Wissen der Physik auf den Grund gegangen und musste feststellen, dass im Endeffekt das belegte Wissen der Physik seit etwa 100 Jahren nicht wirklich weitergekommen ist. Während die selben Fragen wie damals offen sind, wird an Details eines „Standardmodells“ von immer mehr Teilchen gefeilt, eine Stringtheorie ohne Beweise am Leben erhalten. Alles ohne Hand und Fuß. Ein extreme Spezialisierung in Physik und Astronomie verhindert mittlerweile, dass ein Kollege noch über Fachthemen des Anderen Aussagen treffen darf. Ein sektenartiges Zusammenglucken macht sich breit, neue Ideen werden unterdrückt, ins Lächerliche gezogen und mit Ausschluß aus der Wissenschaftergemeinde bedroht.

Angeregt durch die Lektüre des Buches „Auf dem Holzweg durchs Universum – Warum sich die Physik verlaufen hat“ von Alexander Unzicker, fasse ich hier zusammen, was die Physik nicht weiß – und Sie werden überrascht sein! Es sind Grundbegriffe, von denen Sie wohl bisher dachten, das wäre belegt und einhellig als gegeben angesehen. So wird es auch dargestellt, ist es aber nicht!

Was die Physik nicht weiß – aber als bewiesen darstellt

„Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt,  was man noch nicht weiß“ – Georg Christoph Lichtenberg

Es ist nicht geklärt:

1. Ob Einstein Recht hatte, dass es auf Bewegung und Beschleunigung des Bezugssystems nicht ankomme, oder ob Mach recht hatte, dass Bewegungen und Beschleunigungen relativ zu allen Massen im Universum Kräfte hervorrufen. (Die Grundlage zur Beurteilung was „Raum“ ist).

2. was Zeit ist, ob Zeit existiert und ob die Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum) an  allen Orten konstant ist.

3. was Masse eigentlich ist! – denn die Grundlage aller Materie ist reine Schwingung und Energie und keine kleinen „Partikelklötzchen“ mit Masse.

4. wie man das Teilchen-Welle-Dilemmas zu einer wahren Natur von Teilchen führt. „Teilchen“ sind einfach nicht entweder oder, sondern vermutlich etwas prinzipiell davon verschiedenes.

5. wie Licht von Elektronen beeinflusst wird

6. wie man das Versagen der klassischen elektrodynamischen Theorie ersetzt.

7. wie beschleunigte Ladungen Licht erzeugen.

8. eine Deutung der Quantentheorie, die überprüfbare Vorhersagen macht (!)

9. was das Wesen der Raumzeit ist.

10. was Elementarteilchen eigentlich sind (siehe 4.)

11. Es wird die nicht haltbare Quantenfeldtheorie als Grundlage vieler weiterer „Fakten“ am Leben erhalten

12. Schwarze Löcher sind nicht bewiesen, sondern entspringen einem Wunschdenken

13. ob es Gravitationswellen überhaupt gibt! Seit 80 Jahren wird danach gesucht, aber nichts gefunden!

14. ob die für die Erhaltung des materiellen Weltbildes postulierte Dunkle Materie überhaupt existiert! – Hier wird Karl Poppers Falsifizierungsanforderung ignoriert: Die These der Existenz Dunkler Materie ist nicht falsifizierbar! – ein Argument mit der Atheisten oft die These der Existenz Gottes versuchen zu Nichte zu machen. (Lückengott).

15. Wir wissen sehr wenig über den Atomkern, warum es verschiedene Arten von Radioaktivität gibt und ob stabile Atomkerne möglich wären.

16. Das Gravitationsgesetz ist über den Bereich unseres Sonnensystems hinaus nicht bewiesen.

17. Das Urknallmodell ist alles andere als bewiesen …

Die Liste ließe sich noch lange weiter fortsetzen. Eine Unmenge von Theorien, Modellen und Fakten werden als bewiesen dargestellt, dabei sind sie es nicht.

Auf solche Dinge hinweisend, erntet man oft Achselzucken und die Aussage „Ja, das wird sich alles klären, aber Gott oder Bewusstsein jenseits vom Gehirn gibt es trotzdem nicht!“. Ich kann über diese Aussage bald nur mehr lachen, denn im Prinzip scheint klar, dass kaum etwas von den uns vorgestellten Schulbuchtheorien auch nur ansatzweise bewiesen sind.

Hier wird nur mehr eine Ideologie, ein Weltbild des reinen Materialismus versucht am Leben zu erhalten.

Damit muss Schluß sein und ein fächerübergreifendes, philosophisches Neues Denken muss ins Leben gerufen werden.

Ich bin der Meinung, dass wenn man Erleuchtete, Spirituelle, Philosophen, Kenner esoterischen Wissens mit geistig offenen Naturwissenschaftern an einen Tisch setzt, Ideen sich gegenseitig aufschaukeln können, man die IT-Intelligenz sinnvoll dazu nutzt, die Klärung grundlegender Fragen wie oben in kurzer Zeit möglich wäre und eine ganz andere „Realität“ zum Vorschein käme.

Ohne hier sagen zu wollen, wie alles ist, kann man sagen, dass nichts so ist, wie uns die Skeptikerbewegung glauben machen will. Der Materialismus hat ausgedient. Die oft geforderte Ergebnisoffenheit der Wissenschaft ist nicht mehr gegeben. Ein starres, stures Denken hat sich breit gemacht.

Auch wenn Ihnen, genau wie mir, die in der obigen Liste augezählten Fakten auch nicht bekannt sind und wir nicht in jedem Detail wissen, was das für Konsequenzen hat, ist es doch verstörend, wenn darauf aufbauend ein Weltbild konstruiert wird, unter dem wir alle leiden müssen!

Darum fordere ich auch vermehrt eine Trennung von “Staat und Wissenschaft”! beziehungsweise jedenfalls dieser aktuellen Form von Wissenschaft, die versucht ein Weltbild zu zementieren.

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48 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. www.gold-dna.de
    Feb 22, 2013 @ 08:50:18

    Ein treffender Satz lautet: Esoterik ist die Quantentheorie der breiten Masse.

    Die Quantentheorie stellt, aus Sicht von Sprache, Vokabular und AUsdrucksmöglichkeiten zur Verfügung, mit der bisher Unvereinbares vereinbart werden kann … daher ist die Quantentheorie eine “logische“ Weiterführung der Bewusstwerdung des kosmischen Lernprozesses … auch wenn die klassischen Vertreter der Quantentheorie sagen, dass es keine BEWEISE für die Übertragung des Kleinen auf das Große gibt, einzig weil es auch ihrer SIcht keine Beweise dafür gibt. Aber ohne Beweisführung, sondern einzig aus der Wahrnehmung der Welt heraus, sind die Ausdrucksmöglichkeiten der Quantentheorie überall zugegen.

    Gruß

    Antwort

  2. Violet Teki
    Feb 22, 2013 @ 10:09:05

    Achtung. Hier ist zu unterschieden zwischen der Quantenmechanik (Quantentheorie) und der darauf aufbauenden Quantenfeldtheorie. Diese letztere ist bisher unbewiesen.

    Die Quantenfeldtheorie (QFT) ist ein Gebiet der theoretischen Physik, in dem Prinzipien klassischer Feldtheorien (zum Beispiel der klassischen Elektrodynamik) und der Quantenmechanik zur Bildung einer erweiterten Theorie kombiniert werden. Spezielle Theorien, die bestimmte physikalische Systeme mit den Methoden der Quantenfeldtheorie behandeln, werden als Quantenfeldtheorien bezeichnet.

    Die Quantenfeldtheorie geht über die Quantenmechanik hinaus, indem sie Teilchen und Felder einheitlich beschreibt. Dabei werden nicht nur sog. Observable (also beobachtbare, nicht-wechselwirkende Größen wie Energie oder Impuls) quantisiert, sondern auch die wechselwirkenden (Teilchen-)Felder selbst; Felder und Observable werden also analog behandelt. Die Quantisierung der Felder bezeichnet man auch als Zweite Quantisierung. Diese berücksichtigt explizit die Entstehung und Vernichtung von Elementarteilchen (Paarerzeugung, Annihilation).

    (Quelle: Wikipedia)

    Antwort

  3. www.gold-dna.de
    Feb 24, 2013 @ 00:42:37

    Ich mag mal behaupten, dass diese Unterscheidung zwar aus Sicht bisheriger Denkstrukturen durchaus Sinn macht, aber aus der Sicht des Ganzen zu vernachlässigen ist, da es bei der Thematik der Quanten insgesamt um die Ausdrucksmöglichkeiten derer geht, die mit Wissenschaft und Beweisen nichts am Hut haben. Wenn Vokabular von den Massen aufgegriffen wird und sich in Quantenphilosophie und Quantenmedizin und anderen Quantenxxx wiederfindet, dann deutet das auf neue Spielmöglichkeiten mit der Realität hin, so wie ein Wort plötzlich in aller Munde ist und sich in allen möglichen Kombinationen wiederfindet, die es in dieser Form zuvor nicht gab. Die Verbreitung des Quantenvokabulars deutet auf neue Denkstrukturen hin, ebnet es doch den Weg vom Materialismus weg, hin zur Ganzheitlichkeit. Die Quanten sind nur interpretatorisches Mittel zum Zweck. Definitionen und Unterscheidungen dienen einzig der Auftrennung des Ganzen in immer mehr Einzelteile …

    Gruß

    Antwort

    • Violet Teki
      Feb 24, 2013 @ 09:10:44

      Das lustige ist ja, dass Atheisten und denkstarre Wissenschaftler ja allen anderen, die rund um Quantendenken schreiben immer „Quantengeschwafel“ vorwerfen und damit jedes neue Denken aus ihrer „wissenschaftlichen“ Sicht blockieren. Das lustige (oder eher traurige) daran ist, dass sie (und ihre Physikergemeinde) zwar keine Ahnung über die Grundlagen der Quantenphysik haben, anderen aber Denkverbote auferlegen wollen.

      Warum das Denkverbot auferlegt werden soll ist klar, weil durch Nachdenken das materialistische „Kügelchen“-Universum zusammenbricht und das wollen sie auf jeden Fall verhindern.

      Antwort

  4. Militanter Atheist
    Feb 24, 2013 @ 16:34:51

    Hallöchen allerseits. Das ist ja hier noch lustiger als in Deinem anderen Blog.

    „Nun bin ich dem Wissen der Physik auf den Grund gegangen und musste feststellen, dass im Endeffekt das belegte Wissen der Physik seit etwa 100 Jahren nicht wirklich weitergekommen ist.“

    Dass der Computer funktioniert, den Du benutzt um Deine Blogs zu betreiben, beweißt, dass die Quantentheorie funktioniert. Wenn Du die GPS-Funktion in Deinem Handy oder einem Navigationsgerät einschaltest und feststellst, dass diese Deinen Aufenthaltsort korrekt anzeigen, bedeutet dass, dass Einsteins Relativitätstheorie funktioniert. Brauchst Du noch mehr Belege aus den letzten 100 Jahren? Schlecht recherchiert, nennt man das.

    „6. wie man das Versagen der klassischen elektrodynamischen Theorie ersetzt.“

    Durch die Quantenmechanik.

    „12. Schwarze Löcher sind nicht bewiesen, sondern entspringen einem Wunschdenken“

    Falsch, ihre Existenz ist durch Fakten so gesichert, wie die Tatsache, dass sich die Erde um die Sonne dreht.

    „16. Das Gravitationsgesetz ist über den Bereich unseres Sonnensystems hinaus nicht bewiesen.“

    Falsch. Es gilt mit Sicherheit in unserer schönen Heimatgalaxie und in dem Galaxiencluster in unserer „näheren“ Umgebung, also weit über das Sonnensystem hinaus.

    Damit kannst Du bereits mindestens 4 Punkte aus Deine Liste streichen. Wenn ich noch Lust habe, schaue ich mir die anderen auch noch an.

    „Auch wenn Ihnen, genau wie mir, die in der obigen Liste augezählten Fakten auch nicht bekannt sind“

    Das überrascht mich jetzt nicht wirklich …

    „und wir nicht in jedem Detail wissen, was das für Konsequenzen hat, ist es doch verstörend, wenn darauf aufbauend ein Weltbild konstruiert wird, unter dem wir alle leiden müssen!“

    Warum leidest Du denn, wenn Physiker Dinge nicht beschreiben können? Ich leide nicht darunter, ich bin neugierig und motiviert, Erklärungen zu finden.

    Antwort

    • Violet Teki
      Feb 24, 2013 @ 19:11:38

      Ich hab den Kommentar freigegeben, weil er nicht beleidigend ist. Kommentieren tu ich es nicht weiter, weil Du Dich damit eigentlich selbst als absolut unwissend disqualifizierst.

      Solltest Du ein Fünkchen ernsthaftes Interesse haben, lege ich Dir das Buch „Auf dem Holzweg durchs Universum“ wärmstens ans Herz, andernfalls bleibst Du halt bei Deiner starren (nahezu als falsch erwiesenen) Einstellung. Dort bekommst Du mal schon sehr klar gezeigt, dass Deine schlapsigen Schnellantworten eben falsch sind.

      Diese Punkte werfe ich nichts auf, sondern Dr. Alexander Unzicker.

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Feb 24, 2013 @ 19:46:53

        Schön, dass Dir aufgefallen ist, dass ich niemanden beleidigen will. Schade, dass Du nicht auf den Inhalt eingehst.

        Wieso bist Du Dir eigentlich so sicher, dass alles was der Herr Unzicker so schreibt auch richtig ist? Wenn Du wirklich nur dieses eine Buch gelesen hast, um Dir ein Bild von der Physik zu verschaffen, dann bist es wohl eher Du, der eine starre Einstellung aufweist.

        Lies doch mal ein anderes Buch, von Rudolf Kippenhahn zum Beispiel. Wenn Du das machst, dann lese ich auch das vom Unzicker 😉

        Antwort

        • Violet Teki
          Feb 24, 2013 @ 20:06:13

          Unzicker deckt ja nicht mal Dinge auf, die der Physik neu wären. Er stellt nur alle offenen Punkte zusammen. Dass diese Dinge offen sind, wird ja von niemanden bestritten, nur meinen die meisten Physiker, das wären halt so „Kleinigkeiten“, die würden sich schon klären. Tun sie aber nicht. Und scheinbar interessiert sich niemand dafür.

          Wenn Du selbst Physiker bist, müssten Dich solche Dinge ja viel mehr interessieren??

          Außerdem verstehst Du mich und andere, die solche Fehler aufdecken und Irrtümer aufdecken, vollkommen falsch. Mir scheint, Du fühlst Dich da persönlich angegriffen.

          Das einzige was ich damit zeigen will, ohne damit auch nur ansatzweise Herrn Unzicker Spiritualität unterstellen zu wollen, ist, dass

          wenn so viele grundlegende Fragen der Physik offen sind, könnte es doch sein, dass alles GRUNDLEGEND anders ist, als wir denken.

          Und auch bitte hierbei beachten: damit bin ich ja wohl nicht alleine, seit Jahrtausenden bis heute ist es nicht klar, ob das was wir erleben, sehen „real“ ist oder eben nur eine Projektion unseres Bewusstseins.

          Und gerade die Quantenmechanik zeigt uns ja: es gibt keine „materiellen“ Grundbausteine. Alles ist eigentlich Schwingung, Energie und diese wird „irgendwie“ zu scheinbarer Materie. Du mußt aber zugeben, dass die Physik keine Ahnung hat, warum und wieso.

          Es muss einfach neu nachgedacht werden.

          Was Herr Unzicker über den Wissenschaftsbetrieb aufdeckt, ist schockierend – und stützt fast im nachhin meine Forderung nach stärkerer Trennung von Staat und Wissenschaft – denn was da abgeht, hat mit Wissenschaft nichts zu tun und das will ich nicht mit meinem Steuergeld unterstützen!

    • Violet Teki
      Feb 24, 2013 @ 19:16:09

      Das mit dem funktionierenden Computer muss bei Euch so ne Art „Running Gag“ sein. Denn das kommt monoton immer wieder. Nur weiß ich nicht mal was ihr damit sagen wollt. Dass die Natur so funktioniert, wie sie funktionier ist schon klar. ???

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Feb 24, 2013 @ 19:53:43

        Du hast gesagt, dass die Physik in den letzten 100 Jahren nichts zustande gebracht hat, was sich belegen lässt. Die Quantentheorie ist in der Zeit entwickelt worden und ihre Richtigkeit lässt sich sehr wohl belegen. Computer sind nur ein Beispiel. Wenn Du das übersehen hast, oder nicht sehen wolltest, dann hast Du schlecht recherchiert. Das wollte ich damit ausdrücken, nicht mehr und nicht weniger.

        Antwort

    • Violet Teki
      Feb 24, 2013 @ 19:27:08

      “16. Das Gravitationsgesetz ist über den Bereich unseres Sonnensystems hinaus nicht bewiesen.”

      Falsch. Es gilt mit Sicherheit in unserer schönen Heimatgalaxie und in dem Galaxiencluster in unserer “näheren” Umgebung, also weit über das Sonnensystem hinaus.

      Genau die Antwort zeigt, dass Du Dich damit nicht mal ansatzweise beschäftigt hast. Denn nur die Tatsache, dass das Gravitationsgesetz offenbar bei diversen Galaxien nicht stimmt, wurde ja die sog. Dunkle Materie postuliert. Nur jagt man dieser seit Jahrzehnten auf Irrwegen immer gedankenloser nach.

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Feb 24, 2013 @ 20:01:06

        Hei, das ist das erste mal, dass Du auch fachliche dagegen hältst. Das finde ich sehr gut. Und Recht geben muss ich Dir auch. Ich habe bei diesem Punkt stillschweigend vorausgesetzt, dass man die Dunkle Materie irgendwann schon noch entdeckt, was natürlich nicht richtig sein muss. Aber WENN man sie entdeckt, dann passt es auch wieder mit dem Gravitationsgesetz. Also warten wir doch mal ab, was die fleißigen Forscher zu diesem Thema noch herausfinden.

        Antwort

        • Violet Teki
          Feb 24, 2013 @ 20:10:54

          Wenn ich aber mal so den kritischen Ausführungen im Buch so nachgehe, gibt es nicht den geringsten Hinweis auf Dunkle Materie und die „Ausreden“ werden immer skuriler. Ich sag mal dazu nur so Stichworte wie „Russels Teekanne“ und „Lückengott“ – hier wird genauso vorgegangen – aber nicht von der Römisch Katholischen Kirche sondern von der Wissenschaftergemeinde!

  5. Militanter Atheist
    Feb 24, 2013 @ 18:08:53

    Ein paar habe ich noch:

    „2. was Zeit ist, ob Zeit existiert und ob die Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum) an allen Orten konstant ist.“
    Du fragst Dich ernsthaft, ob Zeit existiert? Und ja, sie ist an allen Orten konstant. Frag am besten einen Astronomen.

    „4. wie man das Teilchen-Welle-Dilemmas zu einer wahren Natur von Teilchen führt.“
    Das ist kein Dilemma. Elementarteilchen verhalten sich wie Wellen und wie Teilchen. Diese Darstellung ist nachgewiesener Maßen sehr praktisch. Wenn jemand irgendwann einmal das Verhalten von Teilchen anders darstellen kann, dann wird sich das durchsetzen, wenn es einfacher ist als der Welle-Teilchen-Dualismus.

    „5. wie Licht von Elektronen beeinflusst wird“
    Das ist leicht: Thomson-Streuung. Wikipedia hilft.

    „7. wie beschleunigte Ladungen Licht erzeugen.“
    Das folgt meines Wissens aus den Maxwell Gleichungen.

    „8. eine Deutung der Quantentheorie, die überprüfbare Vorhersagen macht (!)“
    Die „Vorhersagen“ der Quantentheorie sind statistischer Natur und überprüfbar durch Experimente. Wie gesagt, Dein Computer scheint ja irgendwie zu funktionieren …

    „9. was das Wesen der Raumzeit ist.“
    Was meinst Du genau mit Wesen? Einen tieferen Sinn?

    Antwort

    • Violet Teki
      Feb 24, 2013 @ 19:14:24

      Auch hier gilt: „Auf dem Holzweg durchs Universum“ einfach mal lesen. Deine so einfachen Antworten zeigen, dass Du eben zwar physikalisches Wissen hast, aber eben Grundlagen nicht hinterfragst.

      Wie gesagt, das sind nicht meiner Erkenntnisse, sondern die eines Physikers.

      Und oh ja, all die von mir aufgezeigten Punkte sind tatsächlich NICHT bewiesen.

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Feb 24, 2013 @ 19:48:59

        Meine Kommentare zu den aufgezeigten Punkten sind auch die eines Physikers, nämlich von mir selbst 😉

        Antwort

      • Militanter Atheist
        Feb 24, 2013 @ 20:05:37

        Wir müssen ja nicht auf jeden Punkt eingehen, aber was ist denn das genau das Problem mit der Thomson Streuung. Das ist Grundlagenwissen aus dem Phsyikstudium eigentlich ziemlich gut erforscht … achja Deine Standardantwort lautet bestimmt wieder „Unzicker“ … schade, willst Du nicht auch einmal selbst nachdenken?

        Antwort

  6. Militanter Atheist
    Feb 24, 2013 @ 22:43:51

    Jetzt ist ja schon wieder einiges zusammen gekommen, deswegen fange ich noch mal neu an:

    1. Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, ich möchte lediglich die Dinge aus meiner Sicht darstellen, aus meiner Erfahrung als Physiker. Wenn Du Dich davon auch nicht angegriffen fühlst, dann ist doch alles gut 😉

    2. Ich habe überhaupt kein Problem damit, Dinge zu hinterfragen. Nichts anderes mache ich hier, indem ich die hier aufgelisteten Thesen hinterfrage. Deswegen noch einmal: Was macht Dich so sicher, dass Herr Unzicker bei allem Recht hat, was er so schreibt? Warum hinterfragst Du das alles nicht?

    3. Konkret habe ich hinterfragt, wieso es angeblich noch nicht geklärt ist, wie Elektronen und Licht wechselwirken. Das ist Thomson-Streuung und allgemein bekannt. Was soll daran falsch sein? Die meisten anderen Punkte sind meiner Meinung nach auch keine ungeklärten Fragen (siehe oben) aber wir können ja mal mit dem hier anfangen.

    4. Du wirfst der Physik vor … nein, muss es leider anders formulieren (sorry, will nicht unhöflich sein, aber das ist mein Eindruck): Du plapperst unreflektiert nach, was andere der Physik vorwerfen :

    Sie hat nicht alle Antworten auf grundsätzliche Fragen. Ok, das kann man durchaus so stehen lassen. Deswegen wird ja auch fleißig weiter geforscht.

    Dann wird die Vorgehensweise kritisiert. Hast Du denn einen besseren Vorschlag, wie man den ungeklärten Dingen auf den Grund geht? Wenn ja, bitte beachte, dass diese neue „Art des Denkens“ (oder was auch immer) erst einmal die unbestrittenen und belegbaren Erfolge der bisherigen Wissenschaft erklären können muss.

    Antwort

    • Violet Teki
      Feb 25, 2013 @ 21:29:24

      also dann zu

      1. Das ist auch mal der wesentliche Punkt. Beileidigungen, Herabwürdigungen, Ignoranz beendet jede Diskussion. Solange es auf gehobenem Niveau bleibt, macht es Spaß. Auf dem Dir auch bekannten Blasphemieblog macht keine Diskussion Spaß. Der dient einem anderen Zweck, aber egal …

      2. Ich übernehme keine Meinungen vorbehaltslos, auch nicht die von Herrn Unzicker. Dieser stellt in dem von mir angesprochenen Buch aber auch keine neuen Theorien oder Thesen auf, sondern zeigt nur auf, welche Punkte schlicht und einfach nicht bewiesen sind. Dass er in einem oder anderen Punkt irren mag, kann sein, vieles davon wird aber durchaus einen wahren Kern haben. Das Buch sprach mir einfach aus der Seele – jeder hat ja auch eine Meinung und klar fühlt man sich zu Werken hingezogen, die ein wenig seine eigene Meinung darlegen, vielleicht mit Fakten untermauern, die man selbst so nicht wissen kann.

      zuerst och zu 4. Wir plappern alle viel nach, ohne es selbst wirklich zu verstehen. Es gibt einfache Experimente in Chemie und Physik, die wir leicht nachvollziehen können, es gibt welche die wir noch durch nachdenken glaubhaft nachvollziehen können und darauf vertrauen, weil andere zu gleichen Ergebnissen kommen und es praktisch funktioniert. Wenn aber jemand in seinem Fach kompetent ist, muss man sich daran anhalten können.

      Jetzt zu 3.
      Zugegeben gerade dieser Punkt ist nicht einer der mich am meisten interessiert, aber vielleicht gerade darum Wert sich damit zu beschäftigen. Nachdem Du Dir offenbar nicht so rasch die Mühe machen wirst, das Buch zu lesen, werde ich hier ein wenig zitieren, ich hoffe es nicht umsonst, sondern bewirkt eine fruchtbare Diskussion:

      Die wichtigste Formel, die wir nicht kennen, S. 97. Heinrich Hertz konnte nur deshalb Wellen in den leeren Raum aussenden, weil er elektrische Ladungen in einer Antenne zum Schwingen brachte. In jeder Antenne, …, führen Elektronen solche eine periodische Bewegung aus. Die Änderung der Geschwindigkeit in den Umkehrpunkten, die sich notwendig ergibt, nennen Physiker Beschleunigung. Wann immer elektrische Ladungen beschleunigt werden, müssen sie nach den Maxwellschen Gleichungen elektromagnetische Wellen aussenden – …. Daher musste man auch die zu simple Vorstellung aufgeben, im Atom umkreise ein Elektron den Kern – denn allein durch die Beschleunigung aufgrund der Zentripedalkraft käme es zu einer Abstrahlung und somit zu einem Energieverlust. Hingegen führt eine gleichförmige Geschwindigkeit einer Ladung allein noch nicht zu einer Abstrahlung von Wellen.
      Die angenehmste Abstrahlung elektromagnetischer Wellen ist sicher das Licht der Sonne. Auf ihrer Oberfläche bewegen sich geladene Teilchen sehr schnell und sind daher heftig beschleunigt. Max Planck war es 1900 gelungen, die dadurch verursachte Lichtstrahlung in einer Formel auszudrücken, die allein von der Temperatur abhängt. Seine Entdeckung löste eine Erdbeben in der Physik aus, weil sie die Existenz von Lichtteilchen, Photonen, nahelegte. Merkwürdigerweise ist die kollektive ungeordnete Abstrahlung von vielen Ladungen leichter zu verstehen als die einer einzelnen, etwa eines beschleunigten Elektrons.
      Stellen Sie sich nun vor, Sie kennen die Beschleunigung einer einzelnen Ladung zu einem Zeitpunkt genau. Man möchte meinen, dass die Physik nun eine Formel zur Hand hat, die genau angibt, wie viel Licht einer bestimmten Wellenlänge in welche Raumrichtung abgestrahlt wird. Hat sie aber nicht! Wenn Sie nur einen Funken Ehrgeiz für Naturerkenntnis verspüren, ist dies eine höchst bbefremdliche Tatsache. Zwar gibt es Spezialfälle, …, in denen man die Abstrahlung exakt berechnen kann. In anderen Situationen, etwa wenn Elektronen in einer Röntgenröhre auf Metall prallen und stark abgebremst werden – gibt es Näherungsformeln, welche die Energieabstrahlung ungefähr wiedergeben. In voller Allgemeinheit ist aber noch unverstanden, wie beschleunigte Ladungen Licht erzeugen. Warum?

      Vielleicht macht es Dich doch neugierig, das Buch zu lesen.

      Ich meine Du verwechselst teilweise, was wir an Hand von Formeln in guter Näherung berechnen können und in den Ingenieurskünsten verwenden und dem was wir auf Basisniveau wissen.

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Feb 26, 2013 @ 22:23:32

        1. hätten wir also geklärt 😉

        zu 2.: Siehst Du denn ein, dass auch ich Dinge hinterfrage? Du hast mir ja vorgeworfen, es nicht zu tun. Und sollte ich (oder andere) Dich von der Fehlerhaftigkeit eines oder mehrerer Punkte in der obigen Liste überzeugen, dann hoffe ich, dass Du diese(n) von der Liste streichst.

        Der Hauptgrund, warum ich hier antworte ist ja immer noch die hier aufgestellte Behauptung, dass die Physik in den letzten 100 Jahren nichts belegbares hervorgebracht hat. Meiner Meinung nach ist diese Behauptung nicht haltbar.

        zu 3.: Eigentlich wollte ich ja den Punkt 5 aus Deiner Liste diskutieren, wie Licht von Elektronen beeinflusst wird (Thomson Streuung). Der Abschnitt, den Du hier freundlicherweise zitierst, handelt aber um Punkt 7, wie beschleunigte Ladung Licht erzeugt. Du musst zugeben, das diese Verwechslung Deinerseits, auch wenn sie unbeabsichtigt sein mag, kein gutes Licht auf Dein Basiswissen wirft.

        Dann eben zu diesem Text: Wie ich oben bereits geschrieben habe, kann man anhand der Maxwellschen Gleichungen zeigen, dass beschleunigte Ladungen elektromagnetische Wellen erzeugen. Ehrlich gesagt, ist das doch schon mal eine brauchbare Antwort, oder nicht? Meiner Meinung nach würde sie bereits ausreichen, diesen Punkt von der Liste zu streichen.

        Sehr bedenklich finde ich seine Erklärung im Text, wie das Licht der Sonne entsteht. Sie ist schlicht falsch. Die Photonen entstehen bei Fusionsreaktionen im Kern der Sonne. Das wirft wiederum kein gutes Licht auf den Herrn Unzicker.

        Am Ende lautet sein Vorwurf, dass man für ein bestimmtes Problem bisher noch keine Formel gefunden hat und hält Physikern mangelnden Ehrgeiz vor. Diese Vorwürfe sind wohl eher eine unsachliche Krawallrhetorik als dass sie irgendwie zur Sache beitragen. Hat er vielleicht versucht, eine Lösung für das Problem zu finden? Und wenn es für dieses spezielle Problem keine Lösung gibt, dann heißt es ja nicht, dass die anderen gefundenen Lösungen, die er selbst in dem Text aufzählt, falsch sind.

        Meiner Meinung nach wird die Vorgehensweise in den Naturwissenschaften, stellvertretend die Physik, völlig falsch dargestellt. Ich werde darauf, und damit auch zu Punkt 4 in unserer Liste, beim nächsten mal etwas genauer eingehen… wenn es noch erwünscht ist.

        Vorerst bin ich noch nicht überzeugt, dass das Buch lesenswert ist. Aber wie gesagt, wenn Du im Gegenzug ein anderes Buch über Physik ließt … 😉

        Antwort

        • Violet Teki
          Mrz 06, 2013 @ 20:09:26

          Sehr bedenklich finde ich seine Erklärung im Text, wie das Licht der Sonne entsteht. Sie ist schlicht falsch. Die Photonen entstehen bei Fusionsreaktionen im Kern der Sonne. Das wirft wiederum kein gutes Licht auf den Herrn Unzicker.

          So beginnt es, dass Dinge verdreht und als falsch dargestellt werden. Es geht ja in dem Satz aus meinem Zitat aus dem Buch nicht um die Entstehung der Photonen, sondern um die Tatsache, dass sie sich in der Sonne sehr schnell bewegen und beschleunigt sind.

          Ich verstehe manchmal einfach Deine und anderer „Materialisten“ Ablehnung nicht, sofort einfach Feindposition zu beziehen, vor allem, wenn jemand wie Unzicker ja selbst Physiker ist und hier nicht sagt, dass alles falsch ist, aber ein kritisches Licht auf den Wissenschaftsbetrieb wirft und eben aufzeigt, dass manches unverstanden ist.

  7. www.gold-dna.de
    Feb 25, 2013 @ 00:08:52

    Die bisherige Betrachtung und Denkstruktur bezieht sich auf die Welt aus Sicht der Materie. Die kommende Betrachtung und neue Denkstruktur wird die Welt zunehmend aus Sicht von Bewusstsein sehen. Die Evolution des Materiellen wird durch die Devolution des Bewusstseins abgelöst werden und in die Involution beider Strömungen übergehen … woraus etwas Gänzlich Neues hervorgehen wird, was dem nächsten kosmischen Lernprozess als Erbe dienen wird …

    Ist doch im Grunde ganz simpel 😉

    Gruß

    Antwort

  8. Militanter Atheist
    Mrz 05, 2013 @ 19:14:20

    Keine Fragen, Kommentare zu meinem letzten Eintrag? Dann sind wir uns ja alle einig 😉

    Dann erkläre ich eben noch einmal, was ich, und offensichtlich auch andere, mit dem „Running Gag“ Computer meinen.

    Es steht die Behauptung im Raum, dass „das belegte Wissen der Physik seit etwa 100 Jahren nicht wirklich weitergekommen ist.“ Wenn ich nun ein einziges „belegtes Wissen“ ausfindig machen kann, bzw. zeigen kann, dass man mit diesem Wissen „weitergekommen ist“, dann ist diese Behauptung widerlegt. Ich hoffe, Du kannst dem zustimmen.

    Mit Hilfe der Quantenmechanik kann man die Eigenschaften von Materie bis hin in den subatomaren Bereich beschreiben, z.B. wie sich Elektronen in einem Halbleiter verhalten. Erst durch dieses Wissen, konnte man überhaupt die notwendige Technik für die winzig kleinen Schaltkreise aus Halbleitern zu entwickeln, die heutzutage milliardenfach in jedem Computern und anderen technischen Geräten stecken. Das Wissen wird also alltäglich BELEGT, eben z.B. durch Deinen funktionierenden Computer.

    Es gibt natürlich auch zahlreiche andere Beispiele, wie z.B. Kernspinresonanzspektroskopie oder Elektronenmikroskope. Das Wissen um die Funktionsweise dieser Techniken hat uns die Quantenmechanik gebracht. Es ist belegbar und zeigt, dass die Physik weitergekommen ist in den letzten 100 Jahren. Die oben gestellte Behauptung ist also widerlegt.

    Da Du aber mit Materie und den „materialistischen Weltbild“ eher auf dem Kriegsfuß stehst, habe ich noch ein ein anderes Beispiel, dass ich oben schon einmal angerissen habe, nämlich die Relativitätstheorie.

    Die satellitgestützte Positionsbestimmung (z.B. GPS) basiert grob gesagt auf der Bestimmung der Zeit, die die Signale von mindestens vier Satelliten brauchen, um zu einem Empfänger auf der Erde zu gelangen. Die Satelliten müssen also mit sehr genauen Uhren ausgestattet sein.

    Die Allgemeine Relativitätstheorie sagt voraus, dass Uhren in einem Gravitationsfeld unterschiedlich schnell gehen. Die Uhren in einem Satelliten gehen im Vergleich zu Uhren auf der Erdoberfläche vor, ich glaube es sind so 50 Mikrosekunden pro Tag.

    Die spezielle Relativitätstheorie wiederum sagt voraus, dass die Uhren in bewegten Systemen langsamer gehen als in Ruhenden. Bei den typischen Geschwindigkeiten von Satelliten sind das einige Millisekunden pro Tag.

    Insgesamt sollten die Uhren in den Satelliten also so ca. 40-45 Millisekunden vor gehen. Und genau diesen Effekt wird beobachtet und korrigiert, ansonsten wären die resultierende Positionen falsch. Es handelt sich also auch um tagtäglich belegtes Wissen, dass die Physik in den letzten 100 Jahren hervorgebracht hat.

    Wenn es dazu Fragen gibt, nur zu. Ich schaue hier ab und zu vorbei.

    Antwort

    • Violet Teki
      Mrz 06, 2013 @ 19:57:06

      Meiner Erfahrung nach habe ich vermutet, dass Du genau das meinst. Dass die Technik und Entwicklung im Bereich von Elektronik und Computerchips, in technischen Anwendungen auf physikalischen Grundlagen großartiges geleistet hat, bestreitet ja keiner. Alles funktioniert seit Jahrmillionen, ohne dass ein Mensch wusste, wie. Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
      Dass man technische Anwendungen hervorbringen kann, heißt ja aber nicht, dass man alle Grundlagen 100% versteht. Die Keplerschen Gesetze stimmten ja auch in der Praxis der Menschen unter gegebenen Bedingungen. Dass sie bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit nicht mehr so stimmen, war und ist in der Praxis egal.

      Ganz im Gegenteil habe ich ein offenes Ohr für die Erkenntnisse der Quantenmechanik, da sie eben auch zeigt, dass die Grundlage aller „Materie“ eigentlich keine „Materie“ ist, sondern Schwingung und Energie. Das ändert nichts in der Nutzung und praktischen Anwendung. Es kann aber etwas ändern am Verständnis wie alles wirklich beschaffen ist.

      Es geht darum, dass das Wissen um die absoluten Grundlagen, darunter die von mir aus dem Buch auszugsweise zusammen gestellten Punkte, seit 100 Jahren nicht weiter gekommen ist. Fragen die in den 1920ern offen waren, sind nach wie vor offen und werden eher mit Achselzucken bedacht, mit einer Einstellung: das wird sich schon irgendwie fügen.

      Und es geht mir um die Fülle der Dinge, die nicht letztendlich geklärt sind. Also, dass es sich nicht nur um einen Punkt handelt, sondern um wirklich viele.

      Die Punkte 5-7. sind nicht so wirklich mein Interessensgebiet und gestehe ich, dass ich sie nicht im Detail nachvollziehen kann, mir aber auch nicht vorstellen kann, dass es sich mit so einer leicht widerlegbaren Aussage in die Öffentlichkeit wagen würde:

      Wie Licht von den Quellen der Elektrizität, den geladenen Elektronen, beeinflusst wird, ist allerdings auch heute, fast zweihundert Jahre nach Oersted, noch nicht genau verstanden.

      Ich gehe davon aus, dass eher gemeint ist, wie es funktioniert, nicht dass man es im großen und ganzen für die praktische Anwendung in beleg- und nachvollziehbare Formeln packen kann.

      Das ist genauso mit dem Welle-Teilchen-Dilemma. Man kann manches als Welle, manches als Teilchen erklären, versteht aber im Prinzip nicht, was da wirklich los ist. Die Natur hat es wohl nicht so eingerichtet, dass es mal Teilchen, mal Welle ist. sondern es wird wohl ganz anders sein.

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Apr 30, 2013 @ 23:54:15

        Dabinichmalwieder, Dein (hoffentlich) Lieblingsatheistentroll (militant)

        Wie ich nämlich vermutet habe, ist Dein Erwartungshaltung an die Physik völlig falsch. In der Physik geht es nicht nur darum, eine Antwort zu haben, sondern darum das erlangte Wissen durch Experimente und Beobachtungen zu verifizieren! Kurz gesagt: „Knowing the answer means nothing, testing your knowledge means everything“ (aus diesem sehr sehenswerten Video: http://www.youtube.com/watch?v=Mg9beW9FFm8).

        Deshalb wirst Du wohl des öfteren an Deinen funktionierenden Computer erinnert und desweiteren sind die von mir genannten Dinge als Erfolge der Physik zu verzeichnen.

        Und wenn Du schon Okhams Rasiermesser bemühst: Dir ist schon klar, dass man es dann anwendet, wenn man mehrere Erklärungen für dasselbe Phänomen hat, oder? Welche alternative Theorie führt denn zu den gleichen Ergebnissen wie in meinem Beispiel zur Allgemeinen Relativitätstheorie? Dein Gefühl, dass alles irgendwie auch einfacher zu erklären sein muss, ist ja wohl eher keine gleichberechtigte Theorie.

        Antwort

        • Violet Teki
          Mai 01, 2013 @ 09:32:57

          Hallo, Lieblingsatheist – naja, man sagt das so leichtfertig – ich kenn schon genug Atheisten, sogar unter meinen persönlichen Freunden, da weiß ich nicht, ob mir nicht manche lieber sind, als Du, den ich ja persönlich gar nicht kenne, aber vielleicht mein Lieblingsatheist unter den anonymen Internetatheisten 🙂

          „Meine“ Erwartungshaltung an die Physik? Nachdem alles ne Zeit lang her ist, weiß ich gar nicht mehr, woher du meine Erwartungshaltung siehst.

          Jede Wissenschaft muss Fragen beantworten und versuchen falsifizierbare Modelle und Theorien aufzustellen. Verifizieren ist gut, aber falsifizierbar zu sein ist besser 🙂 meines Wissen jedenfalls unbedingt notwendig.

          Video muss ich mir später ansehen, irgendwie blockiert Windows 8 mir YouTube in letzter Zeit 🙂 ? Keine Ahnung warum.

          Die Story mit dem Computer! Hier werden zwei Dinge vermischt, ich wiederhols noch mal: ja, die Naturwissenschaften haben tolles entdeckt, entwickelt und daraus Anwendungen entwickelt. Bravo. Das hat aber nichts mit den grundlegenden, letzten Fragen der Natur, des Kosmos, des Bewusstseins und Gott zu tun. Hier ist meines Erachtens die Physik nicht mal zuständig, noch ist sie (bisher) in der Lage falsifizierbare Theorien dazu aufzustellen.

          Sozusagen: Physiker, erzählt mir nichts vom Kosmos ohne Gott! Es ist nicht Euer Aufgabengebiet! Überlasst dies den Geisteswissenschaftern und Theologen.

  9. Militanter Atheist
    Mrz 06, 2013 @ 17:33:41

    Korrektur meinerseits: Alle genannten Zeiten oben sind Mikrosekunden, nicht Millisekunden (damit habe ich zur Zeit recht viel bei der Arbeit zu tun, deshalb wohl die Verwechslung).

    Also: Effekt nach der Allgemeinen RT: ca. +50 Mikrosekunden
    Effekt nach der Speziellen RT: ca. -5 bis -10 Mikrosekunden
    Insgesamt: ca. +40 bis +45 Mikrosekunden.

    Nur so als Anregung: Das Licht legt in 40 Mikrosekunden immerhin ca. 12 km zurück. Das wäre die Größenordnung des Positionsfehlers, wenn man die Relativitätstheorie nicht berücksichtigt. Dass das heutzutage sehr viel genauer geht, wird hier wohl hoffentlich niemand anzweifeln.

    Das ist belegtes Wissen aus dem 20. Jahrhundert. Willst Du die genannte Aussage immer noch stehen lassen? Falls ja, bitte ich darum, mir einen Fehler in meinen Betrachtungen nachzuweisen. Als jemand, der Dinge gerne hinterfragt, bin ich ernsthaft gespannt.

    Antwort

    • Violet Teki
      Mrz 06, 2013 @ 20:03:36

      Kein Problem. Das weiß ich alles, die Verwechslung von Milli und Mirkosekunden wäre mir wohl aber nicht aufgefallen.

      Zu Deiner Anfrage, dass ich bestimmte Bücher zur Physik lesen soll. Ich habe und lese so viele Bücher zu allen Themen, habe auch genug Lehrbücher zur Physik, Physikalischen Chemie gelesen, gelernt und in meinem heutigen Job als Unternehmer natürlich auch wieder vergessen.

      Ich will auch niemanden was aufzwingen, aber gerade wenn Skepsis so ein Thema ist, wäre halt ein Buch das die Erkenntnisse und Entwicklungen der Physik und Astronomie der letzten Jahrzehnte kritisch betrachtet empfehlenswert.

      Ich begann mich durch Brian Greens „Der Stoff aus dem der Kosmos ist“ und alle Hawking-Bücher zu quälen, aber ich empfinde dabei das Gefühl, dass das alles noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist und habe den leisen Verdacht, dass eine einheitliche Grundlage wesentlich „einfacher“ ist. Okhams Rasiermesser schert, so meine ich, immer noch gut und sollte wieder verstärkt zum Einsatz kommen.

      Antwort

      • Militanter Atheist
        Apr 30, 2013 @ 23:56:52

        Leider hast Du nicht die letzte Frage beantwortet, sondern eine, die ich ein paar Einträge vorher gestellt habe. Ich würde diese Antwort glatt ernst nehmen, wenn Du sie mir sofort gegeben hättest 😉

        Antwort

        • Violet Teki
          Mai 01, 2013 @ 09:20:21

          Nachdem hier alles lange her ist seit en letzten Gesprächen, fass doch noch mal kurz zusammen, welche Frage du meintest und welche Antwort du glatt ernst nähmest, wenn ich sie früher gegeben hätte und warum. Danke 🙂

  10. Salu Beom
    Mrz 13, 2013 @ 12:31:30

    …der Mond ist weit weg….
    ….nehme ich ein Feldstecher vor meine Augen…
    ……da ist er plötzlich sehr nahe …!!!!!!!!!!
    ……..wie ist das möglich….??????????
    …. ohne Elektronik…!?
    …ohne irgendwelche Hilfsmittel…!!!!!
    …Welch ein Wunder GOTTES des HERRN !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die Gnade unseres HERRN JESUS CHRISTUS
    und die LIEBE GOTTES und die GEMEINSCHAFT
    des Heiligen GEISTES sei mit euch allen!

    2.KORINTHER 13; 13
    BIBEL

    Antwort

    • Militanter Atheist
      Apr 30, 2013 @ 23:59:12

      Normalerweise ist jeder Kommentar zu diesem Eintrag überflüssig, aber ich kann es mir nicht verkneifen: Du hältst die Lösung dieses wundersamen Rätsels buchstäblich vor der Nase…

      Antwort

  11. Militanter Atheist
    Mai 03, 2013 @ 16:05:37

    Zu der Frage-Antwort Sache:

    Wie Du in meinen ersten Einträgen hier nachlesen kannst, habe ich bemerkt, dass Deine Kritik an der Physik aus Abschriften aus einem gewissen Buch besteht und vermutet, dass Du noch offenbar keine anderen Bücher über Physik gelesen hast. Darauf bist Du nie direkt eingegangen.

    Dann habe ich Dir im Laufe der weiteren Diskussion zuletzt die Frage gestellt, ob Du immer noch behauptest, die Physik hätte in den letzten 100 Jahren nichts neues hervorgebracht. Anstatt darauf zu antworten, schreibst Du, welche Bücher Du (angeblich) gelesen hast. Das ist doch sehr verwirrend.

    Verschleierungstaktik? Ausweichmanöver?

    Antwort

    • Violet Teki
      Mai 11, 2013 @ 08:10:02

      Irgendwie ist das alles so wirr, was Du schreibst. Ich habe genug Lehrbücher über Physik gelesen, gelernt und brav wiedergegeben, ich besitze genug Bücher über Physik, ebenso wie über Chemie, Astronomie, Mathematik, Wirtschaft, Psychologie, Romane, Esoterik, und hunderte andere Wissensgebiete.

      Und jetzt nochmal zum Mitschreiben:

      Die Physik und insbesondere ihr technischer Zweig hat Fabelhaftes geleistet in den letzten 100 Jahren. Ingenieure haben Autos, Flugzeuge, Computer entwickelt, aber die Physik hat wenig im Bereich der Erkenntnisse des Seins beigetragen, was auch nicht ihr Wissensgebiet ist, sie und ihre Jünger aber versucht, dieses zu ihrem zu machen.

      Meine Kritk an der Physik ist nicht mal eine an der Physik, aber an so manchen Jüngern, die meinen, Physik wäre dazu berufen, über Bewusstsein, nicht vorhandenes Bewusstsein, Gott oder Nicht-Gott zu urteilen.

      Weiter beim nächsten Kommentar, damit dieser auch kommentiert wird.

      Antwort

  12. Militanter Atheist
    Mai 03, 2013 @ 18:02:32

    Und weiter:

    Eigentlich dachte ich, Du erwartest von der Physik Antworten auf grundlegende Fragen im Allgemeinen und auf die Fragen, die Du aus dem Buch von Herrn Unzicker kopiert hast, im Speziellen. Aber dann schreibst Du auf einmal:

    „Das [was M.A. unter Leistungen der Physik versteht] hat aber nichts mit den grundlegenden, letzten Fragen der Natur, des Kosmos, des Bewusstseins und Gott zu tun. Hier ist meines Erachtens die Physik nicht mal zuständig, noch ist sie (bisher) in der Lage falsifizierbare Theorien dazu aufzustellen.“

    Wenn die Physik Deiner Meinung nicht dafür zuständig ist, dann frage ich mich ernsthaft, warum es Dich dann interessiert, was die Physik in den letzten 100 Jahren angeblich alles nicht zustande gebracht hat?

    Außerdem sind z.B. Quantenmechanik und ART doch falsifizierbare Theorien, die in ihrem Einzugsgebiet Aussagen über die Natur und den Kosmos machen und die außerdem tagtäglich verifiziert (Computer 😉 und GPS) werden. Also was erwartest Du denn eigentlich von der Physik?

    „Sozusagen: Physiker, erzählt mir nichts vom Kosmos ohne Gott! Es ist nicht Euer Aufgabengebiet! Überlasst dies den Geisteswissenschaftern und Theologen.“

    Die Aussage, dass (irgend)-eine Gottheit existiert, ist eine nicht-falsifizierbare Theorie und damit für die Wissenschaft uninteressant. Desweiteren ist das nicht das Thema, was wir beiden hier eigentlich diskutieren. Mir geht es immer noch um Deine Aussage, dass die Physik in den letzten 100 Jahren angeblich nichts besonderes geleistet hat. Aber da drehen wir uns leider immer im Kreis.

    Ich denke, wir kommen hier nur weiter, wenn wir darauf einigen, was eine wissenschaftliche Theorie zu leisten hat und wann man etwas als neuen Erkenntnisgewinn bezeichnen kann.

    Falls wir das schaffen sollten (was ich leider bezweifle, aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen), dann könnten wir die Liste noch einmal Punkt für Punkt durchgehen. Eigentlich müsstest Du dann Deine Aussage offiziell zurückziehen, wenn ich nur eine einzige Sache finden kann, die die Physik in den letzten 100 Jahren zustande gebracht hat (nach unserer vorher zu erarbeitenden Definition). Wärst Du dazu bereit? Your choice 😉

    Wenn ja: Was sollte Deiner Meinung nach eine wissenschaftliche Theorie leisten und was erwartest Du eigentlich von der Physik?

    Wenn nein: Du bist nicht wirklich daran interessiert, Dich mit Physik auseinander zu setzen, oder?

    Antwort

    • Violet Teki
      Mai 11, 2013 @ 08:23:56

      Die Aussage, dass (irgend)-eine Gottheit existiert, ist eine nicht-falsifizierbare Theorie und damit für die Wissenschaft uninteressant

      Das ist eigentlich die beste Aussage von Dir bisher. Vor allem die daraus zu folgernde Konsequenz. Für die Wissenschaft uninteressant. Es ist eigentlich nicht wirklich Aufgabe der (Natur)Wissenschaft, über Gott, jenseitige Welten zu urteilen, solange nicht falsifizierbare Theorien vorliegen, wobei solche sogar vorliegen und ich auf meinem Blog auch eine davon vorgestellt habe.

      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2013/03/09/eine-physikalische-theorie-des-jenseits-wh/

      Aber mir ist klar, solche Theorien werden von Dir als (Pseudo)Wissenschaftler weder gelesen, noch durchdacht, sondern belacht, weil es die Community und die GWUP-Freunde so erwarten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, die Denker von den Blendern …. immer an Stellen, wo neue Ideen aufkommen.

      Wenn ja: Was sollte Deiner Meinung nach eine wissenschaftliche Theorie leisten und was erwartest Du eigentlich von der Physik?

      Was wissenschaftliche Theorien leisten müssen füllt Bücher und wird auch ganz gut in dem Artikel meines Links oben zusammengefasst, eben um darum eine physikalische Theorie des Jenseits abzuleiten.

      Ich persönlich erwarte mir von der Physik mehr Ehrlichkeit, eine neue Offenheit und die Sackgassen zu verlassen, in denen man sich verfangen hat. Eine Eigendynamik scheint sich breit zu machen, die nichts mehr mit ehrlicher Forschung zu tun hat. Auf Basis nicht bewiesener Theorien bauen sich Berge neuer Theorien, das ist Humbug!

      Antwort

  13. Militanter Atheist
    Mai 06, 2013 @ 19:26:40

    Keine Antwort? Kann ich Dir dann ganz frech unterstellen, dass Du Naturwissenschaften selektiv kritisierst, gerade so wie es Dir in den Kram passt?

    Wie dem auch sei. Zum Abschluss(?) noch einmal zu:

    „Physiker, erzählt mir nichts vom Kosmos ohne Gott! Es ist nicht Euer Aufgabengebiet! Überlasst dies den Geisteswissenschaftern und Theologen.“

    (Ein bisschen unglücklich formuliert, würde ich sagen. Wenn Theologen mir etwas vom Kosmos ohne Gott erzählen würden, fände ich das richtig gut 😉 )

    Also: Spiritualisten, Theologen usw., erzählt mir nichts von der Physik. Überlasst das den Physikern 🙂

    Antwort

    • Violet Teki
      Mai 11, 2013 @ 08:28:23

      In der begrenzten Zeit, die mir zur Verfügung steht, interessiere ich mich nicht nur für Physik, sondern so ziemlich alles in schwankenden Intervallen.

      Und natürlich überlasse ich physikalische Forschung den Physiker – erstens werden sie dafür bezahlt und zweitens gibt es ja auch immer ein paar Denker dabei.

      Aber die Konsequenzen daraus und das Hinterfragen der Ergebnisse – daran darf und soll sich wohl jeder beteiligen. Metaphysik ist der geisteswissenschaftliche Bereich über der Physik (und allen Naturwissenschaften) und dort sollte nachgedacht werden, wie alles zusammenhängt.

      Nur wenn eben die Physiker an der Basis nicht gut arbeiten, können die Geisteswissenschafter darüber nichts weiterbringen und müssen Kritik üben.

      Antwort

  14. Militanter Atheist
    Mai 13, 2013 @ 19:53:52

    Also Physiker dürfen die Arbeit machen und sich von Nichtphysikern belehren lassen, dass sie selbige Arbeit eben nicht richtig machen. Gleichzeitig sollen sie sich zu bestimmten Themen gar nicht äußern, aber sich kritisieren lassen, dass sie eigentlich keine sinnvollen Beiträge leisten. Zu guter letzt bezeichnest Du mich als Pseudowissenschaftler, weil ich mich nicht mit den Dingen beschäftige, die Dich interessieren (obwohl ich mich als Physiker doch gar nicht damit beschäftigen soll … äh, ich bin verwirrt). Ehrlich gesagt halte ich diese Einstellung (sollte ich Dich falsch verstanden haben, bitte korrigiere mich) schlicht und einfach für sehr arrogant.

    Aber das ist doch auch gar nicht das Thema, was ich diskutieren möchte. Ich bitte Dich, dass Du Deine Antworten mehr auf das fokussierst, um was es hier eigentlich geht.

    Ich habe mittlerweile verstanden, dass Du die Physik eher als technisch-ingenieurwissenschafltiche Disziplin auffasst. Das sehe ich natürlich ganz anders und daher rührt unsere unterschiedliche Auffassung, wann die Physik etwas als Erfolg verbuchen kann und wann nicht.

    So ganz durchschaue ich noch nicht, was Du genau von der Physik erwartest. Ich muss meine Frage wohl präziser formulieren: Wann kann denn Deiner Meinung nach die Physik eine Theorie als „Erfolg“ verbuchen, also welche Voraussetzungen muss eine Theorie dazu erfüllen?

    In dem Link zu Deiner Jenseitstheorie habe ich eine konkrete Antwort gefunden, nämlich die sieben Punkte die Du dort auflistest. Eigentlich scheinen wir uns grundsätzlich einig zu sein, was eine die Voraussetzungen für wissenschaftliche Theorien sind. Ein paar Anmerkungen/Verbesserungsvorschläge dazu habe ich trotzdem:

    Punkt 1. und 2. klingen irgendwie ähnlich und so wie Du es formulierst könnte man meinen, eine Hypothese wäre eine Schlussfolgerung. Vielleicht solltest Du es umformulieren und besser herausstellen, was eine Hypothese ist und welche Funktion sie hat.

    Zu Punkt 3.: Wie ich bereits früher angemerkt habe, braucht man mindestens zwei Theorien, die zu dem gleichen Ergebnis kommen, um Ockhams Rasiermesser wetzen zu dürfen. Der Wunsch nach einfacheren Erklärungen, wenn man eine Theorie für zu kompliziert hält, ist kein objektives Kriterium und rein spekulativ. Diesen Punkt solltest Du meiner Meinung nach von der Liste streichen.

    Zu den Punkten 4, 5 und 7: Kann man die nicht irgendwie zu einem Punkt Zusammenfassen? Z.B. in die Richtung „Verifizier- und Falsifizierbarkeit“.

    Und Punkt 6: Ehrlich gesagt, finde ich diese Bedingung nicht zwingend notwendig, solange die anderen Punkte erfüllt sind. Was eine „praktische Bedeutung“ hat, ist eher ein subjektives Kriterium. Aber dagegen einzuwenden habe ich prinzipiell auch nichts.

    Und damit zurück zum Thema:

    Nun erfüllen z.B. Quantenmechanik und Relativitätstheorie eigentlich alle diese Punkte, inklusive und insbesondere Dein strenges Kriterium der praktischen Bedeutsamkeit. Für mich reicht das bereits aus, um diese Theorien als Erfolge zu feiern, die die Physik in den letzten 100 Jahren errungen hat. Du siehst das offensichtlich anders. Du scheinst also noch weitere Kriterien zu haben, die nicht in der Liste aufgeführt sind. Ansonsten müsstest Du mir eigentlich zustimmen.

    Die Frage lautet also:

    Welche objektiven Kriterien, zusätzlich zu denen in Deiner oben genannten Liste, müssen erfüllt werden, damit Deiner Meinung nach eine Errungenschaft der Physik von wichtiger Bedeutung ist und somit als Erfolg verbucht werden darf?

    Antwort

    • Violet Teki
      Mai 19, 2013 @ 17:45:10

      Natürlich darf (und soll) auch der Physiker über die Konsequenzen aus physikalischen Theorien nachdenken, sich aber bewusst sein, dass Metaphysik eben nicht mehr Physik ist, sondern durchaus ein geisteswissenschaftliches Fach.

      Das mit den technischen Anwendungen habe ich nur so fokussiert, weil Du immer mit dem Computer und solchen Dingen kamst, um zeigen zu wollen, dass die Quantenmechanik stimmt. Ich habe auch nicht behauptet, dass die „Quantenmechanik“ nicht stimmt – alles funktioniert wohl schon so wie es seit Jahrtausenden, Jahrmillionen funktioniert und der menschliche Geist hat es in den letzten Jahrhunderten besser geschafft, die Materie zu kontrollieren.

      Geist schafft und beeinflusst Materie – niemals umgekehrt. Das ist die Quintessenz all meiner Forschungen. Und als Konsequenz daraus folgt: Materie schafft niemals Geist. Und das heisst Materie und Geist sind grundverschieden.

      Zu der Jenseitstheorie will ich nur mal bescheiden festhalten, dass diese nicht von mir stammt, sondern ich sie hier nur vorgestellt habe.

      Ich wollte und will auch keine Erfolge der Physik und anderer Naturwissenschaften schmälern. Es gibt aber eine Grenze, wo die Nachvollziehbarkeit eines Beweises schwierig und immer schwieriger wird. Immerhin passen ja die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie nicht zusammen.

      Wir versuchen halt auch in der Quantenmechanik ein für uns Menschen verständliches Bild zu machen – Welle oder Teilchen – Dann forschen wir weiter ins Atom und finden „Teilchen“, immer mehr „Teilchen“, die aber eigentlich gar keine Teilchen mehr sind. Hier stößt die Physik an Grenzen – das Standardmodell der Physik im Bereich dieser Elementarteilchen scheint ja ein ziemlicher Flop zu sein, jedes unpassende Ergebnis von Versuchen führt dazu, einfach noch mehr Teilchen zu postulieren, um weitere Unstimmigkeiten mit weiteren Teilchen zu füllen. Hier sagt mir auch der gesunde Menschenverstand, dass hier was nicht stimmt. Und hier ist eben nichts bewiesen, sondern muss das Nachdenken darüber, ob nicht alles ganz grundlegend anders ist, erlaubt sein.

      Und das was den Esoterikern immer als „Quantengeschwurbel“ vorgeworfen wird, sollte durchaus ernst genommen werden. Und wird es ja auch von vielen interessierten Wissenschaftern. Es sind ja nur ein paar Hardcore-Materialisten-Atheisten, die immer so trotzig stampfen.

      Ich finde es wunderbar, dass sich gerade in unserer Zeit spirituelle Wahrheiten durch physikalische Erkenntnisse mehr und mehr decken und miteinander verbinden lassen. Ich glaube, dass die Beweise dazu innerhalb des nächsten Jahrzehntes (also so bis 2025, 2030) endgültig und auch für alle, die es bisher nicht wahrhaben wollen, erbracht werden. Es ist nur ein kleiner Schritt- das einzige was nachgewiesen werden muss ist, das Materie und Geist zwei verschiedene Dinge sind und unabhängig voneinander existieren – der Rest folgt daraus.

      Zu den Punkten aus der physikalischen Theorie über das Jenseits. Das sind jetzt nicht irgendwelche Ideen von mir, sondern das sind die Punkte für eine wissenschaftliche Theorie – vielleicht in meinem Artikel teilweise verkürzt dargestellt, weil bekannt sein sollend, aber ist keine Theorie einer Theorie, sondern das sind die Punkte für eine wissenschaftliche Theorie und die wurden auch nicht von Herrn Sedlacek erfunden. Sollten Dir also auch als Physiker bekannt vorkommen.

      Es geht dann nur um die Theorie, die daraus entsteht. Und die finde ich einfach interessant.

      Antwort

  15. Militanter Atheist
    Mai 19, 2013 @ 20:48:38

    Erst einmal habe ich doch geschrieben, dass ich Deiner Liste im Prinzip zustimme. Nur das Ockhamsche Rasiermesser musst Du streichen.

    „Ich wollte und will auch keine Erfolge der Physik und anderer Naturwissenschaften schmälern.“

    Den Eindruck habe ich allerdings nicht, insbesondere, wenn ich mir Deinen Text noch einmal durchlese.

    Ich will hier (vorerst) nicht Deine Jenseits- oder Materie-Geist Theorien diskutieren. Ich hätte auch viele Anmerkungen zu einigen Aussagen in Deiner letzten Antwort, aber wenn ich auf alles eingehe, dann wird das wieder sehr unübersichtlich. Ich hoffe, Du verstehst das.

    Hier geht es um Deine Behauptung, dass die Physik in den letzten 100 Jahren nichts belegbares geleistet hat. Meine konkrete Frage dazu hast Du leider nicht beantwortet. Deshalb noch einmal:

    Welche objektiven Kriterien, zusätzlich zu denen in Deiner oben genannten Liste, müssen erfüllt werden, damit Deiner Meinung nach eine Errungenschaft der Physik von wichtiger Bedeutung ist und somit als Erfolg verbucht werden darf?

    Falls Du keine weiteren Bedingungen hast, verstehe ich nicht, wie Du Deine Behauptung stehen lassen kannst.

    Antwort

  16. Violet Teki
    Jun 09, 2013 @ 09:16:28

    Ich habe nun nochmals den Abschnitt, den Du immer wieder ansprichst, hereinkopiert:

    Nun bin ich dem Wissen der Physik auf den Grund gegangen und musste feststellen, dass im Endeffekt das belegte Wissen der Physik seit etwa 100 Jahren nicht wirklich weitergekommen ist. Während die selben Fragen wie damals offen sind, wird an Details eines “Standardmodells” von immer mehr Teilchen gefeilt, eine Stringtheorie ohne Beweise am Leben erhalten. Alles ohne Hand und Fuß. Ein extreme Spezialisierung in Physik und Astronomie verhindert mittlerweile, dass ein Kollege noch über Fachthemen des Anderen Aussagen treffen darf. Ein sektenartiges Zusammenglucken macht sich breit, neue Ideen werden unterdrückt, ins Lächerliche gezogen und mit Ausschluß aus der Wissenschaftergemeinde bedroht.

    Zu dieser Aussage stehe ich. Du hast sie zum Teil umgedeutet und willst mir vorwerfen, dass ich meine, dass die Physik nicht die bekannten technischen Errungenschaften hervorgebracht hat (von Atomkraftwerken über Maschinen bis zu Tablet-PCs) – das meinte ich aber nicht damit.

    Es geht um Grundlagen der Physik.

    Ich will hier (vorerst) nicht Deine Jenseits- oder Materie-Geist Theorien diskutieren. Ich hätte auch viele Anmerkungen zu einigen Aussagen in Deiner letzten Antwort, aber wenn ich auf alles eingehe, dann wird das wieder sehr unübersichtlich. Ich hoffe, Du verstehst das.

    Ja, das ist leider ein großes Problem und ich verstehe das, man müsste so eine Diskussion sehr bewusst auf einen kleinen Punkt konzentrieren, auf einen Kernpunkt. Falls Du eine gute Idee dazu hast, können wir das gerne in einem neuen Artikel machen.

    Antwort

    • Militanter Atheist
      Jun 10, 2013 @ 15:44:07

      Bitte beantworte doch einfach meine Frage, oder sage mir hier direkt, dass Du sie nicht beantworten kannst (oder willst).

      Welche objektiven Kriterien, zusätzlich zu denen in Deiner oben genannten Liste (Im Eintrag zu der Jenseitstheorie), müssen erfüllt werden, damit Deiner Meinung nach eine Errungenschaft der Physik von wichtiger Bedeutung ist und somit als Erfolg verbucht werden darf?

      Antwort

  17. saeniv
    Jun 25, 2013 @ 10:20:38

    Danke ! Ich möchte nicht behaupten das alles was Sie sagen richtig ist. Doch eines kann ich nur deutlich unterstreichen die Wissenschaftler unserer Zeit sind fast alle festgefahren. Ich rede natürlich von der breiten Massen und nicht von dem möglicherweise 1 % das sich abspaltet und dafür nicht mehr anerkannt.

    Antwort

  18. Militanter Atheist
    Jun 25, 2013 @ 20:00:12

    Bekomme ich jetzt eigentlich noch eine Antwort auf meine Frage? Wenn nicht, fände ich das sehr schade. Bitte sag mir doch einfach, wenn Du keine Zeit/Lust mehr hast, um diese Diskussion weiterzuführen.

    Antwort

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