Spiritualität ist die Zukunft – Teil 1

Im Folgenden möchte ich ein Werk zusammenfassen, von dem ich meine, dass es ein Standardwerk für die sich abzeichnende Änderung der Kultur im 21. Jahrhundert sein könnte.

Copthorne Macdonald „Spiritualität ist die Zukunft“ – Ein neue Weisheitskultur für das 21. Jahrhundert, erschienen auf Deutsch im Via Nova Verlag.

Einführung

Die Evolution des Bewusstseins. Der Übergang von der mytischen zur rationalen Weltsicht brachte einen Zuwachs an Faktenwissen und Sinnverlust. Sinn und ethisches Fundament könnten durch Entwicklung einer transrationalen Tiefenerkenntnis zurückgewonnen werden. In den sich entwickelnden Religionen des Judentums und Christentums wurden Glaubensüberzeugungen in Bildern und Mythen formuliert, welche buchstäblich ausgelegt wurden und so zu den starren Dogmen der Kirchen geführt haben. Die Zeit ab 1500 war mit einem allmählichen Übergang zur rationellen Weltsicht geprägt. Naturwissenschaften entstanden und Naturgesetze wurden formuliert. Die Glaubwürdigkeit der kirchlichen Lehren wurden durch Darwin, Kopernikus, Galileis Theorien erschüttert und die Menschen verloren bis ins 20. Jahrhundert das Vertrauen in die Kirchen als Hüterinnen der Wahrheit. Die Wissenschaft beantwortete zwar die zentrale Frage „Was geschieht hier eigentlich?“ weit besser als die Religion, die Fragen nach dem Sinn und „Was soll ich tun? Was soll ich lassen?“ wurden von ihr nicht einmal berührt, was auch wiederum zu Enttäuschung führte. Besonders Geisteswissenschafter, die philosophische, ästhetische und ethische Fragen behandeln, wollten sich nicht mit der Einstellung der Naturwissenschaften zufrieden geben, daß was nicht entdeckt und gemessen werden kann, nicht existiert.

Fortschritt und Wachstum wurden zum wichtigsten Thema, aber bald erkannte man die Grenzen des Wachstums und es kam zur Entwicklung gegenläufiger Tendenzen, insbesondere auch Selbsterfahrung in östlichenWegen. Es begann eine Entwicklung zu transrationalem Denken, zu Tiefenerkenntnis und Weisheit, gleichzeitig erfüllten sich in den meisten Lebensbereichen der Umwelt die schlimmsten Befürchtungen der Warner aus den 1960er jahren.

Die Kernthese des Buches lautet daher: Wenn wir die Lage der Menschheit nur gründlich, umfassend und klar genug verstehen, wird sich auch, für das Leben des Einzelnen wie für die Welt als Ganzes, zeigen, was getan werden muss. Deshalb wird für die Entwicklung der Tiefenerkenntnis, einer Weisheit, die breit vernetztes Wissen (Geistes- plus Natur- plus Sozialwissenschaften) und durch Introspektion gewonnenes Wissen harmonisch eingebettet sind, plädiert. Also ist die Tiefenerkenntnis Ergebnis zweier Aktivitäten:

  1. Erwerb relevanten intellektuellen Wissens durch Beendigung der Isolation von Natur-, Geistes- Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Verbindung aller.
  2. Streben nach Selbsterkenntnis im Sinne der Erforschung der eigenen Seele, was zur Erkenntnis führt, wie unser inneres, subjektives Leben abläuft, was weiterhin zu ethischen Einsichten und Verhalten, innerem Frieden und neuer Freiheit, ja sogar zur Erkenntnis der Ur-Realität führt.

Das Grosse Ganze

Die Naturwissenschaft informiert darüber, was geschieht, erklärt aber nicht, was es bedeutet. Bedeutung ist kontextabhängig und ergibt sich aus einem komplexen Beziehungsnetz. Klarheit über die Bedeutung von Dingen ist aber für ein erfülltes, reiches Leben unbedingt erforderlich, denn aus ihr ergeben sich Ziele und Orientierungen.

Das Wesen der Ur-Realität

Jede Beschreibung der Realität kann nach Wilber „richtig, aber einseitig“ sein, was bedeutet, dass, mag eine Beschreibung auch vollkommen richtig sein, sie notwendig einseitig ist. Für eine möglichst umfassende Erkenntnis der Realität sollen wir daher möglichst viele richtige, aber einseitige Perspektiven einnehmen. (Beispiel Physik: klassische Physik, Allgemeine Relativitätstheorie, Quantentheorie)

Es wäre ja möglich, sogar wahrscheinlich, dass eine umfassende Theorie entsteht, die all diese Facetten der Realität zusammenbündelt. Wheeler kombinierte die Theorien mit der Informationstheorie, dass alle physischen Dinge ursprünglich Information sind und wir in naher Zukunft fähig sein werden, alles Physikalische in der Sprache der Information zu verstehen und auszudrücken.

Quarks und Elementarteilchen stellen die Ur-Bausteine der Realität dar, welche aber nur eine Stufe über der Ur-Realität stehen. Aus der Perspektive der Physik ist Energie die Ursubstanz, jene Realität, welche diesen Ur-Bausteinen noch zu Grund liegt. Diese durch die Wissenschaft fundierte Vorstellung der Ur-Realität ist der durch Intuition fundierten Vorstellung sehr ähnlich, welche vor etwa 3000 Jahren in verschiedenen Teilen der Welt auftauchte (Upanischaden, Hindu-Philosophie, Laotse, Kabbala). Für Spinoza etwa war der Begriff für diese Ur-Realität „Gott“, nicht aber in der Form des persönlichen Gottes im Judentum, oder Christentum. Gott und Natur sah er nur als zwei Bezeichnungen für ein und dieselbe Realität.

Diese Sicht der Dinge begann für die moderen Wissenschaft mit Beginn des Informationszeitalters Sinn zu machen, erst in Form der Erkenntnisse über die DNS, für Computer und Radio und man lernte, dass jede Information einen Träger braucht. Information ist somit kein Ding an sich, sondern ein Muster signifikanter Differenzen, das irgendeinem realen Ding aufliegt oder von ihm getragen wird.

Weiterhin ist Energie erforderlich, die wie man feststellte unzerstörbar und wirklich allen Dingen zu Grund liegt. (1. Hauptsatz der Thermodynamik und E=mc²). Seit dem Urknall ist aus dem ursprünglichen Energiefonds – gelenkt von den Algorithmen der Naturgesetze – eine fast unendliche Menge sich forwährend verändernder Information entstanden. Damit kommt die moderen Wissenschaft zum Erstaunen vieler zum selben Bild der Wirklichkeit, wie wir es in den alten Schriften vorfinden, wenn auch die Ausdrücke anders waren.

Die Entwicklung der Informationskomplexität

Es folgt Geschichte der Evolution in ihrer allgemeinsten Form, um die Enstehung neuer, interessanter und sinnvoller Informationsmuster, jedweder, nicht nur biologischer Art, wie also aus dem Eine das Viele wird, aus Geist Natur oder  wie Energie ihren Informationsträger schuf. Komplexitätstheorie ist der Terminus für eine Anzahl Theorien, die auf unterschiedliche Weise ein Licht auf den Ursprung der Informationskomplexität werfen – beispielhaft werden Systemtheorie, Evolutionstheorie, Chaostheorie und  Netzwerk-Theorie genannt.

Ervin Laszlo beschreibt das Entstehen von geordneter Komplexität Schritt für Schritt als immer umfassendere Hierarchie natürlicher Systeme, Holons – Atom, Molekül, Zelle, Organismus, Arten, Ökosysteme, …

Im Rahmen der Systemtheorie werden die Hauptereignisse bei der Durchdringung des Universums mit Information aufgezeigt. Dabei vollzieht sich die Entwicklung von Teilchen zu Atomen, zu Molekülen gemäß dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, der aussagt, dass, auch wenn die Summe der Energie im Universum konstant bleibt, bei immer mehr Entstehung von Information weniger Energie verfügbar ist. Vereinigen sich Holons auf einer höheren Stufe, wird lokale Information geschaffen, während die lokale Entropie sinkt. Zwischen Energie, Entropie und Information bestehen mathematische Beziehungen.

Das menschliche Denken

Wir Menschen leben in einer inneren Welt subjektiver Erfahrungen. Neurologische Forschungen und Bewusstseinsphilosophie haben uns befriedigende Antworten auf Fragen zum Verhältnis zum materiellen Universum und den Gehirnstrukturen nähergebracht.

Geschichtlich entwickelten sich vier Strömungen:

  1. Cartesischer Dualismus (Materie und Geist vollkommen getrennt, René Descartes)
  2. Physischer Monismus (Thomas Hobbes, Universum nur materiell,  keine Existenz einer vom Körper getrennten Seele)
  3. Zweiseitger Monismus (Spinoza, Einklang mit Philosophia perennis,  es gibt nur einen Gott = Natur, es gibt nur eine Ursubstanz, in welcher Mentales und Phyisches verwurzelt sind)
  4. Idealistischer Monismus (Berkeley, Wirklichkeit ist etwas Mentales, Gottliches Bewusstsein und unterschiedliche Bewusstseinszentren)

Zur Überprüfung dieser Modelle, die sich gegenseitig ausschlossen und Untermodelle entwickelten, brauchte man empirische Kenntnisse und wissenschaftliche Daten. Zuerst versuchte man dies durch experimentelle Introspektion, welche später vom rein materiellen Behavourismus abgelöst wurde, auch die neurologische Forschung kam mehr in den Mittelpunkt der Untersuchungen.

Auf dem Weg zu einer Wissenschaft des Bewusstseins

In den 1990er Jahren kam es zur Entstehung von Periodika und einer interdisziplären Konferenzenfolge zur Entwicklung einer Wissenschaft des Bewusstseins, deren vorderste Frage als „Härtefrage“ bezeichnet wird

  1. Wie kann Bewusstsein aus Materie entstehen? bzw. warum sollte ein neuronales System bestimmter Komplexität das Phänomen Bewusstsein hervorbringen?
  2. Ist Bewusstsein ein Epiphänomen oder eine Ursache?
  3. Wie verknüpfen sich verschiedene Aspekte bewusster Erfahrung zu einem einzigen Erfahrungsfeld? (Verbindungsproblem)

So kam es zu einer Reduktion der Anzahl plausibler Theorien durch angewandte Forschungsergebnisse,  insbesondere des Cartesischen Dualismus, der Central-State-Theorie und der Epiphänomen-Hypothese.

Interessanter ist aber welche Theorien durch die Forschungen gestützt werden, dies ist inbesondere der Neuronale Informationsstrom und „Große Werkstatt“, das Bewusstsein als Ur-Phänomen, die quantenmechanische Sicht und der Pansensitivismus.

Die Informationsträger-Erklärung des Menschlichen Denkens sieht das Konzept vor, dass das Mentale ebenso fundamental ist wie das Materielle. Eine psychophysische Urrealität wäre dann nicht nur Träger physischer, sondern auch mentaler Informationen. Für die Funktion der Energie als mentaler Informationsträger verwendet sie die Bezeichnung Bewusstheit, auch wenn weitere Begriffe zur Auswahl stünden.

Seine Rolle und Funktionen sind:

  • Bewusstheit ist Grundlage, Medium und Träger des Denkens
  • Bewusstheit erlaubt bewusstes Erleben
  • Bewusstheit ist die subjektive Eigenschaft, die bei Erregung des Gehirns auftritt
  • Bewusstheit ist das lebendige Medium, das, mo
  • duliert durch Nerventätigkeit, zu mentaler Qualia wird – zu Denken mit Informationsinalten

Die Frage nach dem Ziel des Kosmos

wird fortgesetzt.

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Karma

Gauraharis Blick in die Welt der ...

Karma

Das Gesetz von Aktion und Reaktion – mit einer Prise Humor präsentiert:

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Schrödingers Katze – Die Revolution kommt in 50 Jahren

http://science.orf.at/stories/1678812

Katze mit zwei Augenfarben

„Die Revolution kommt in 50 Jahren“

Für Physiknobelpreisträger Anthony Leggett ist die Quantenmechanik nicht die ganze Wahrheit. Er glaubt, dass sie irgendwann von einer umfassenderen Theorie ersetzt wird, wie er in einem Interview verrät. Darin erzählt Leggett von Theorie-Exoten, Schrödingers Katze und ihren Verwandten aus dem Labor.

SCHRÖDINGERS KATZE18.03.2011

science.ORF.at: 1935 hat Erwin Schrödinger ein bis heute diskutiertes Gedankenexperiment mit einer Katze entworfen. Die Katze verhält sich, als lebte sie in der Quantenwelt. Sie ist weder tot noch lebendig, sondern gewissermaßen beides. Warum ist so ein Verhalten für ein Elektron völlig normal, für eine Katze aber offenkundig absurd?

Anthony Leggett : Eigentlich ist es sehr einfach: Katzen gehören zu den Dingen, die wir im täglichen Leben wahrnehmen können. Und es wurden eben noch nie Katzen beobachtet, die sich in so einer Überlagerung befinden. Wir Physiker nennen diesen Zustand Superposition.

Beobachtet wurde das noch nie – aber wäre es im Prinzip möglich?

Wenn man die Quantentheorie wirklich ernst nimmt, dann müssen auch Katzen in solchen Zuständen möglich sein. Also gibt es einen Widerspruch zwischen unserer Erfahrung und den Formeln der Quantentheorie.

Wie lässt sich dieses Problem lösen?

Anthony Leggett

Zur Person

Anthony Leggett wurde in London geboren und forscht an der University of Illinois, Urbana. Er wurde 2003 für seine Pionierarbeiten im Bereich der Suprafluidität mit dem Physik-Nobelpreisausgezeichnet. Forschungsgebiete: Supraleitung, Grundlagen der Quantenmechanik, Quantengase.

Am 18.3. hält Leggett an der Universität Wien im Rahmen der „Erwin Schrödinger Distinguished Lecture Series“ einen Fachvortrag, Titel: „Schroedinger’s Cat and her laboratory cousins“.

Nun, zuerst muss man sich die Frage stellen: Ist die Quantenmechanik eine vollständige Beschreibung der physikalischen Welt? Nehmen wir einmal an, die Antwort lautet ja. Dann gibt es eine Lösung, die ich als konservativ bezeichnen würde. Das ist die sogenannte Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik, die nebst anderen von Niels Bohr und Werner Heisenberg entwickelt wurde.

Wenn man diesen Ansatz verfolgt, kommt man zu der Aussage: Die Formeln der Quantenmechanik sind keine Beschreibung der Welt, sie sind nur Regeln, um etwas zu berechnen. Die Quantentheorie ist ein Rezept, ein Rechenschema, mehr nicht.

Ein Problem der Kopenhagener Interpretation ist: Sie nimmt an, dass es eine Grenze zwischen der Quantenwelt und der Alltagswelt gibt. Sonst könnte sie nicht erklären, dass es keine „lebendigtoten“ Katzen gibt. Nur sagt die Theorie nichts über solch eine Grenze.

Das stimmt. Man könnte aber konsequenterweise sagen: Die Frage der Grenzziehung stellt sich gar nicht, weil wir nur über die Messungen reden, die uns zugänglich sind. Und die gehören definitionsgemäß zur Alltagswelt. Was zwischen dem Experiment und der Messung steht, ist diesem Standpunkt gemäß gar kein Thema. Man interpretiert die Symbole nicht, sondern rechnet. So vermeidet man zwar Widersprüche, aber man kann auch keine Fragen mehr stellen. Viele finden das nicht befriedigend – ich übrigens auch.

Es ist auch wenig glaubhaft, dass Physiker nur Physik treiben, um Dinge zu berechnen. Letztlich wollen sie doch auch etwas über die Natur herausfinden.

Das ist der psychologische Aspekt des Problems: Wenn man Jahre damit verbringt, die Formeln der Quantentheorie richtig auf Experimente anzuwenden und dann hat das Ganze erst recht nichts mit der Welt zu tun – das ist doch deprimierend, oder? Aber viele jüngere Kollegen antworten mir: Der einzige Grund, warum uns das Schwierigkeiten bereitet, ist, dass wir in der Schule nur klassische Physik lernen. Würde die Quantentheorie schon in der Grundschule gelehrt, dann wäre dieser Standpunkt ganz natürlich.

Gibt es noch eine andere Lösung für dieses Problem?

Ö1-Sendungshinweis

Mit diesem Thema beschäftigt sich auch ein Beitrag im „Dimensionen-Magazin“, 18.3., 19.06 Uhr

Wenn man der Meinung ist, dass die Quantenmechanik die ganze Wahrheit ist, dann kann man auch die Gegenrichtung einschlagen. Dieser Ansatz wurde als Viele-Welten-Theorie bekannt. Er besagt: Man muss die Formeln der Quantentheorie todernst nehmen. Demnach befinden sich Katzen tatsächlich in einer Überlagerung zwischen tot und lebendig.

Wenn wir eine lebendige Katze beobachten, müssen wir uns fragen: Was ist mit jenen Formeln passiert, die die Katze als tot beschreiben? Sind sie einfach verschwunden? Die Viele-Welten-Theorie sagt: Nein, die tote Katze existiert ebenso. Unsere Welt besteht demnach aus einer ungeheuer großen Zahl von Parallelwelten, die alle gleich real sind. Und wir befinden uns zufällig in einem Zweig dieses Multiversums, in dem die Katze lebendig ist. Ich kann das allerdings nicht wirklich ernst nehmen.

Wie sieht ihre Lösung aus?

Es gibt einen Standpunkt, der dem meinem schon näher kommt. Er geht immer noch davon aus, dass die Quantentheorie die Welt vollständig beschreibt. Das ist die sogenannte Dekohärenztheorie. Ihr zufolge ist die Wechselwirkung zwischen Quantenobjekten und ihrer Umwelt dafür verantwortlich, dass sich erstere von ihren Überlagerungszustand verabschieden und entweder dies oder das sind – aber nicht beides zugleich.

Die Dekohärenztheorie sagt voraus, dass Katzen keine Überlagerungszustände aufweisen – so wie wir es auch im Alltag beobachten. Die Formeln stimmen meiner Meinung nach, nur glaube ich, dass man sie auch anders interpretieren kann.

Und zwar?

Man kann die Annahme, dass die Quantentheorie die ganze Wahrheit ist, ablehnen. Vielleicht gibt es noch ganz andere physikalische Gesetze, die zwischen der Elektronen- und Katzendimension ins Spiel kommen. Das ist eine Möglichkeit, die eine kleine Minderheit der Physikergemeinde sehr ernst nimmt. Ich zähle mich dazu.

Welche Theorie könnte die Quantentheorie ersetzen?

Das wissen wir nicht. Wenn meine Vermutung richtig ist, dann wird sich in den nächsten, sagen wir: 50 bis 200 Jahren eine Revolution in der Physik ereignen. Aber es gibt jetzt schon Erweiterungen der Quantenmechanik, die in diese Richtung gehen. Eine davon ist die Ghirardi-Rimini-Weber-Pearle-Theorie, die wir auch mit den gegenwärtigen experimentellen Möglichkeiten überprüfen können.

Was besagt die GRWP-Theorie?

Vereinfacht gesprochen: Sie postuliert ein Hintergrundrauschen im Universum. Die Wechselwirkung mit diesem Feld erzeugt die üblichen Quanteneffekte – aber sie erzeugt noch etwas anderes: Dieser Effekt bewirkt, dass sich Quantenüberlagerungen mit der Zeit für eine der vorhandenen Möglichkeiten entscheiden müssen. Und die Geschwindigkeit dieser, um einen anderen Begriff dafür zu verwenden, „Realisierung“ hängt davon ab, wie viele verschiedene Teilchen daran beteiligt sind.

Bei einem einzelnen Photon läuft die Realisierung sehr langsam ab. Deswegen können wir sogar bei Photonen, die von einem weit entfernten Quasar stammen, noch immer Interferenzmuster messen. Bei einer Katze, die aus sehr viel mehr Teilchen besteht, läuft dieser Prozess so schnell ab, dass ihn das menschliche Bewusstsein gar nicht wahrnehmen kann.

Von welchen Teilchen wird das Hintergrundrauschen verursacht?

Das ist zunächst nur eine Annahme. Die Theorie beantwortet diese Frage nicht.

Aber das könnte der Weg zum, um mit Einstein zu sprechen, „wahren Jakob“ sein?

Ich bin mir nicht sicher, dass sie am Ende des Tages die richtige Theorie sein wird. Aber sie weist in die richtige Richtung. Mein Bauchgefühl sagt mir: Sie ist nicht radikal genug. Wenn die nächste Revolution in der Physik kommt, wird sie noch weiter vom gesunden Menschenverstand entfernt sein.

Sie werden heute Abend an der Universität Wien einen Vortrag über Schrödingers Katze und ihre Verwandtschaft aus dem Labor halten. Haben sie ein Lieblingsmitglied aus diesem Verwandtschaftskreis?

Dazu muss ich sagen: Als einige Kollegen und ich in den 80er Jahren behauptet haben, dass man Versuche durchführen könnte, die für das Schrödinger’sche Gedankenexperiment relevant sind, wurden wir sehr hart kritisiert. Damals herrschte eben noch das Dogma: Quantenzustände werden nie bei makroskopischen Objekten beobachtbar sein.

Und nun kann man sie beobachten.

Genau. Mein Lieblingsbeispiel ist ein supraleitender Ring, „Flux Qubit“ genannt, der durch ein kleines Tor unterbrochen wird, durch das Elektronen wandern können. Im einfachsten Fall kennt das System zwei Zustände: Entweder fließt der Strom im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Und es gibt Messungen, die zeigen, dass hier eine Überlagerung auftritt.

Das heißt, es wurde bewiesen, dass der Strom gleichzeitig in beide Richtungen fließt?

Drücken wir es vorsichtiger aus: Die Experimente legen nahe, dass das die richtige Deutung ist. Genau genommen kann man ja eine Theorie nie beweisen. Markus Aspelmeyer, der hier am Wiener Physik-Institut forscht, arbeitet gerade an einem Experiment, das, sofern es funktioniert, auch extrem schön wird: ein Metallpartikel, das sich gleichzeitig an zwei Orten befindet.

Niels Bohr hat einmal gesagt: „Wenn man nicht über die Quantentheorie entsetzt ist, kann man sie unmöglich verstanden haben.“ Gilt das immer noch?

Absolut. Ich war kürzlich auf einem Kongress zum Thema „Das Konzept der Realität in der Physik“. Der fünfte Redner beendete seinen Vortrag mit der Bemerkung: „Es ist schon erstaunlich, dass nun fünf Leute gesprochen haben und völlig unterschiedliche Meinungen vertreten – wir können uns nicht einmal über die grundlegenden Dinge einigen!“

Interview: Robert Czepel

Mehr dazu:

E-Mail an die Redaktion

Sichtbarmachung von Quantenphänomenen

http://science.orf.at/stories/1696446

Momentaufnahmen eines Films, der zeigt, wie ein Quanteninterferenzmuster aus einzelnen Phthalocyanin-Molekülen entsteht

„Seeing is believing“

In der Quantenwelt hat ein Objekt nicht nur Eigenschaften eines Teilchens, sondern gleichzeitig auch Welleneigenschaften. Was oft schwer zu verstehen ist, weil es der Alltagserfahrung widerspricht, haben Wiener Physiker nun sehr anschaulich gemacht. Sie drehten den ersten Quantenfilm und nannten ihn passend: „Seeing ist believing“.

QUANTENFILM26.03.2012

Der Film von Thomas Juffmann vom Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) und Kollegen soll pädagogischen Zwecken dienen und wurde nun im Rahmen einer Studie veröffentlicht.

Die Studie:

„Real-time single-molecule imaging of quantum interference“ von Thomas Juffmann und Kollegen ist in der Fachzeitschrift „Nature Nanotechnology“ erschienen.

Der Film ist unter seinem zweiten Titel „Single molecules in a quantum movie“ auch auf der Webseite http://www.quantumnano.at zu sehen.

Der Film:

Interferenzmuster von Molekülen

Das quantenphysikalische Phänomen der Welle-Teilchen-Dualität lässt sich am Beispiel von Lichtteilchen (Photonen) illustrieren. Diese verhalten sich einmal als Teilchen, andererseits zeigen sie auch Wellencharakter.

Die Welleneigenschaft kann man im Doppelspaltexperiment gut sehen: Schickt man Licht durch zwei enge Spalte, so entstehen auf einem Schirm dahinter sogenannte Beugungsmuster, also helle und dunkle Bereiche. In den hellen Arealen verstärken die Lichtwellen einander, in den dunklen löschen sie sich aus. Die Forscher sprechen dabei auch von Interferenz.

Solche Interferenzmuster erzeugten die Wiener Physiker im Rahmen eines Experiments mit Phthalocyanin-Molekülen, die 58 bis 114 Atome groß sind. Dazu mussten die Wissenschaftler „die Moleküle zum Fliegen bringen, beugen und detektieren“, wie der Quantenphysiker Markus Arndtvom VCQ an der Universität Wien erklärte.

Ultradünnes Gitter

Um die von Chemikern an der Uni Basel synthetisierten Moleküle fliegen zu lassen, wird ein auf nur wenige Mikrometer fokussierter Laser gezielt auf einen Teil der Moleküle gerichtet um sie zu verdampfen. So werden die Teilchen „nur so kurz der Wärme ausgesetzt, dass sie das überleben“.

Die verdampften Moleküle fliegen dann mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 200 Metern pro Sekunde in alle Richtungen davon. Genutzt werden kann nur ein Teil davon. Ein Molekülstrahl trifft auf das nur etwa zehn Nanometer dünne Gitter aus Siliziumnitrid, in das von Nanotechnologen der Universität Tel Aviv ultradünne Fenster geschnitten wurden.

Unter den von den Forschern geschaffenen Bedingungen treten die Welleneigenschaften der Teilchen in den Vordergrund. Das hat zur Folge, dass ihr Aufenthaltsort nicht mehr klar bestimmbar ist. In diesem Zustand kann man nicht sagen, wo sich das Molekül befindet.

„Tatsächlich ist es über mehrere Spalten des Gitters delokalisiert „, wie Arndt erklärte. „Wegen der Ununterscheidbarkeit der verschiedenen Wege“ durch das Gitter entstehen die Interferenzen und aus dem ungeordneten Molekülstrahl wird das sichtbare Muster.

Sichtbarmachung von Quantenphänomenen

Auf einem hochsensiblen Detektor hinterlassen die Teilchen dann ihre Spuren in Form von leuchtenden Punkten, die mit einer Kamera eingefangen werden. Mit dieser Methode kann die Position jedes Moleküls mit einer Genauigkeit von rund 10 Nanometern vermessen werden. Man sehe also sowohl den Teilchenaspekt anhand der einzelnen Punkte als auch die Welleneigenschaften aufgrund ihrer Verteilung, so Arndt. Festgehalten wurde das in einem einminütigen Film von Thomas Juffmann und Kollegen, für den es zwei Titelversionen gibt: „Single molecules in a quantum movie“ und „Seeing is believing“.

Das Vorhaben sei „vor allem als pädagogisches Experiment“ gedacht gewesen. „Wenn man so ein Muster sieht, kann man sofort darauf schließen, dass das Molekül im freien Flug delokalisiert war“.

Es handle sich somit um ein Phänomen, das „ein Paradebeispiel für die Quantenphysik ist“. Man habe für die bildliche Darstellung bereits Anfragen von drei Schulbuchautoren, sowie viele Anfragen von Kollegen, die das Video in Universitätsvorlesungen zeigen wollen. Der Film wird auch auf diversen Internetportalen zu sehen sein.

science.ORF.at/APA

Mehr zum Thema:

E-Mail an die Redaktion

Bist Du gläubig? – Ja, Gott ist doch naturwissenschaftlich beweisbar!

Viel öfter sehen Antworten aber eher so aus:

„Äh … ja, also nein, ich bin ausgetreten, aber ich glaub schon an was …“  solche und ähnliche herumdrucksende Antworten hört man doch oft oder gibt man doch auch selbst. Ich finde dabei interessant, dass vor allem bei jüngeren Menschen fast ein wenig Schamgefühl mitschwingt. Es ist fast ein bisschen peinlich, wenn vielleicht jetzt auch noch Freunde dabei sind, einzugestehen, dass man gläubig ist, an Gott glaubt, katholisch, evangelisch oder sonst was ist. Und für ein langes Plädoyer über Spiritualität hat man sowieso auch keine Zeit, denn die Frage ist oft eher rhetorisch.

„Nein, wirklich nicht, ist doch alles Blödsinn und bin auch jetzt ausgetreten“ ist die überzeugtere Version.

„Glauben tun doch nur alte Leute, oder Spinner, sieht man doch, wenn man in die Kirche geht.“

Und dann gibt es Menschen wie mich, die bei der Frage auch immer so ein schlechtes Gefühl bekamen, denn ich hatte seit etwa meinem zwölften Lebensjahr immer mehr Schwierigkeiten mit der Religion in der Form, in die ich erzogen wurde. Damit meine ich nicht nur die Vorstellung eines Gottes mit Rauschebart auf einem  Thron sitzend, sondern allgemein die starke Regulierung, die Vorschriften für die Gläubigen, die es da gab und an die man sich halten mußte. Ablauf einer Messe, Lithurgie, Aufstehen, Niederknieen, Beten, fünf Vater Unser und acht Gegrüßtet seist du Maria. 13 Gebete im Knieen und die Dummheiten der letzten zwei Monate sind vergeben, coole Sache.

Irgendwie hatte mir das schon als Kind und Jugendlicher immer etwas zu menschliches, rein intuitiv und daher wundert es mich auch nicht, wenn immer mehr Kinder und Jugendliche ablehnend zu Kirche und Religion stehen.

Ich fühle in den westlichen Ländern eine starke Tendenz weg von der Kirche, in vielen anderen Bereichen der Welt eine Tendenz hin zu Religionen. Während Sie im Westen durch eine sinnentleerte Gläubigkeit an die Naturwissenschaft  ersetzt wurde, meine ich in der arabischen Welt eine starke, damit verbundene Ruhigstellung und Beeinflussung der Menschen wahrzunehmen.

Nun gefiel und gefällt mir weder das eine, noch das andere.

Die Konzentration auf Naturwisschenchaft, Wirtschaft, Konsum führte zu den Zuständen, wie wir sie gut kennen, Arbeitswahn, sinnentleerte Tätigkeiten, immer Mehr wollen, Krankheit durch Arbeit, Depressionen, Burn-Out, Herzinfarkt, Ende.

Der starke Kodex an Vorschriften im Koran (oder zumindest wie er von einigen Führern ausgelegt werden kann und wird) führte, zusammen mit wirtschaftlicher Ausbeutung vieler Länder durch den Westen,  zu menschlichen Marionetten, die leicht beeinflussbar sind. Mit Spiritualität haben beide Kirchen und Wege wenig zu tun.

Besonders das Christentum scheint mir ja auch, besonders in der Form ihrer „Uncut“-Version des Katholizismus nur mehr damit beschäftigt zu sein, sich gegen Missbrauchsverwürfe verteidigen zu müssen, die Dabatte um Kondome und den Zölibat – hier wird wiederum auch von den Medien stark auf drei, vier Punkte reduziert, ähnlich wie man über die Zeugen Jehovas immer nur weiss, dass sie missionieren sollen und keine Blutspenden annehmen dürfen.

Jede Handlung, die ich setze, kann sinnvoll sein, weil sie Ergebnis meiner Überzeugung ist oder rein auf einer undurchdachten vorgefertigten Regel basieren.

Mein Weg

Und dann begann ich so Mitte der Achtziger Jahre zu lesen, viel zu lesen, damals war spirituelle, esoterische Literatur, Büche über fremde Religion bei weitem nicht so leicht erhältlich, ja, im Grunde gab es sie kaum. Während heute schon ganze Abteilungen in Buchhandlungen zum Thema Esoterik, Lebenshilfe, Spiritualität farbenfrohe Bücher zeigen, war es damals ein kaum vorhandener Markt.

So begann es langsam: Autogenes Training, Tao-te-king, bisschen Hesse, Siddharta, Thorwald Detlefsen, Das senkrechte Weltbild, langsam kamen die Autoren in Schwung, mein Weltbild wankte, schwankte, mal ganz verwurzeltt in der Erde, der damals aufkommenden Tekkno-Szene fröhnend, dann wieder nach der Erkenntnis suchend.

Gott ist naturwissenschaftlich beweisbar

Selbst eine naturwissenschaftliche Ausbildung in der Schulzeit genießend, Mathematik, Physik, Chemie – interessant, Spiritualität ebenso interessant, irgendwie meinte ich aber immer die Meinung zu spüren, das eine ist mit dem anderen nicht vereinbar, die Welt meint, man muss naturwissenschaftlich arbeiten, da gibt es keinen Platz für Glaube, für Gott, für Sinn – wie die Moleküle verschmelzen sollen wir erforschen, aber warum daraus ein geistiges Wesen entsteht, sollen wir nicht hinterfragen. (Das wäre zwar dann schon Aufgabe der Theologie und Philosophie, aber die sind halt nicht naturwissenschaftlich!)

Ohne einen genauen Zeitpunkt nennen zu können, war mir aber sehr bald intuitiv klar, Naturwissenschaft und Spiritualität sind keine Gegensätze; wie ich auch merkte, war dies den meisten großen Geistern von den alten Griechen, Ägyptern, Goethe, Einstein, Planck und hunderten anderen sehr klar, wurde aber nur immer stark in den Hintergrund gedrängt oder ignoriert und erst die Gesellschaft des zwanzigsten Jahrhunderts brachte diese strikte, fast schon diktatorisch strenge Unterteilung in ein Entweder-Oder mit sich.

Nun wird aber gerade durch die Physik, die Quantenmechanik immer mehr klar, dass die Dinge nicht so sind, wie sie bisher zu sein schienen, der Paradigmenwechsel ist bereits vollzogen, aber es dauert, bis die Menschen es akzeptieren, besonders die Naturwissenschafter an der Front scheinen da momentan sehr träge zu sein.

Ich behaupte mal provokant

  • Leben ist nicht zufällig entstanden (Es gibt planende Energien, Wesen)
  • Bewusstsein ist unendlich, somit sind Geburt und Tod nur Übergange (Inkarnation)
  • Krankheit entsteht nicht zufällig, sondern ist sinnhaft (kausale Ursache – Wirkung)
  • Gott ist eine Bewusstseinform, eine Energieform und es gibt einige dazwischen

und ich behaupte weiter, dass sich diese Behauptungen naturwissenschaftlich beweisen lassen, zumindest theoretisch, denn fraglich bleibt, ob wir als dreidimensionale Wesen, je alles verstehen werden können, was in mehrdimensionalen Bereichen sich ereignet.

Aber Spiritualität und Wissenschaft sind keine Widersprüche.

Zum Schluß ein Zitat:

Medizin ist eine angewandete Naturwissenschaft, die sich vor allem auf die Fachgebiete Chemie, Pharmazie und Biologie stützt. Und weil Quantenphysik in diesen Disziplinen eine große Rolle spielt, sollte sie auch Teil der Medizin sein. Doch genau das ist in den Köpfen der meisten Mediziner noch nicht angekommen. Nun gibt es ein Nichtwissen, das entschuldbar ist. Ungünstiger wirkt sich jedoch das weitverbreitete „dogmatische Nichtwissen“ aus, jenes vermeintliche Wissen, das auch dann noch als unantastbar vertreten wird, wenn sich das vertraute Weltbild, auf dem es basiert, längst als falsch herausgestelllt hat und bereits gründlich revidiert wurde.

(aus Warnke:  Quantenphilosophie und Spiritualität, 2011)

Das Ende der Trennung von Religion, Spiritualität und Naturwissenschaft

Ein Buchumschlagstext wie ein Plädoyer

Im Buch „Quantenphilosophie und Spiritualität“ von Ulrich Warnke findet sich folgender Text am Buchumschlag, den ich fast als Plädoyer und als Zusammenfassung meiner Einstellung sehe. Darum möchte ich ihn hier in voller Länge zitieren:

Ohne Bewusstsein existiert nichts. Alles, was wir über die Welt wissen, alles, was unsere Welt ausmacht, ist an ein menschliches Bewusstsein gebunden. Wenn kein Bewusstsein vorhanden ist, gibt es auch kein „Ich“, keine Umwelt, keine Natur, keine Sonne, keinen Kosmos. Bewusstsein erschafft alles – was wir über unsere Sinne erfahren, was wir erleben, woran wir uns erinnern. Subjektives Bewusstsein steuert Materie. 

Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus den Forschungen der Quantenphysik ergeben haben. Folglich ist es ein Fehler, wenn wir Informationen und Bewusstsein einerseits und Spiritualität und Geist andererseits als vermeintlich unwissenschaftlich aus den Naturwissenschaften verbannen.

Wenn wir jedoch die quantenphysikalisch-philosophischen Prinzipien als Grundlage unserer alltäglichen Erfahrung erkennen, beginnen wir zu ahnen, was das Wesen des Lebens wirklich ausmacht. Dann können wir unsere unermesslichen Fähigkeiten aktivieren – und alles erschaffen, was nötig ist, um uns selbst und die Lebensbedingungen auf diesem Planeten zu heilen.

Motivation

Hier entsteht eine Artikelserie rund um das Thema Spiritualität und Ethik, wie ich sie sehe.

Dabei wird es sich um meine Meinung handeln, die aber natürlich von spirituellen, religiösen, weisen Menschen inspiriert ist. Es geht mir nicht darum, neues zu erfinden, sondern Bestehendes und Gedachtes zu ordnen und Grundzüge und Gemeinsamkeiten für eine Neue Spiritualität zusammenzutragen.

Das Wort Religion möchte ich in diesem Zusammenhang so weit wie möglich vermeiden, da der Begriff für mein Verständnis zu negativ besetzt ist, zu sehr mißbraucht wird, was ich an und für sich sehr traurig finde, aber Religion wird einfach immer nur für Amtskirchen verwendet, was dem Wort re-ligio nicht gerecht wird.

Dabei werden auch Themen der wahren Esoterik nicht zu kurz kommen, Zusammenfassungen von Literatur, alten und neuen Büchern.

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