Über das Wesen der Zeit

Aus „Schöpfung oder Zufall?“ von Deepak Chopra und Leonard Mlodinow. Deepak Chopra über das Wesen der Zeit:

Diese subjektive Zeit [,wie sie Menschen oft in Extremsituationen – Unfällen, Sport, Hochleistung, .. erleben] ist ein Konzept, das sich recht gut mit der Nach-Newtonschen Physik verträgt, in der die Vorstellung von einem objektiven Beobachter schon durch die Erkenntnisse der Relativitätstheorie ausgehebelt wurde. …. doch auf die Relativität der Zeit will ich gar nicht hinaus. Mir geht es vielmehr darum, dass Zeit immer durch irgendeine Form von Nervensystem wahrgenommen wird, und die subjektive Erfahrung daher ein ganz wesentlicher Punkt ist. … In der spirituellen Tradition Indiens nennen wir den Nullzustand des Bewusstseins samadhi: Der Geist geht über in reine Bewusstheit. Dies ist die Erfahrung der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit. in diesem Zustand existiert die Zeit nicht als messbare Erfahrung. Erst wenn das reine Bewusstsein sich in Subjekt und Objekt aufspaltet, erfahren wir das Vergehen der Zeit.

Buddha nahm hier einen noch radikaleren Standpunkt ein. Er erklärte, dass alles zum Stillstand kommt, wenn der Geist innehält. Die Bewegung der Gedanken ist nicht nur Zeit, nein, das ganze Universum ist nicht mehr als die Bewegung der Gedanken. Dies führt zu einer radikalen Erkenntnis: der Zustand des Universums vor der Schöpfung hat sich selbst gleichsam ins Leben gedacht. Letztendlich geht es darum, dass ein stiller Geist (Gott, Brahma, das Nirwana, das Absolute) die materielle Wirklichkeit durch einen Gedanken erschafft. Ohne diese Schwingung kann die Zeit nicht einsetzen. Das selbe gilt für den Raum. Ohne diese „ursprüngliche Erschütterung“ gibt es keinen Big Bang, kein sich ausdehnendes Universum.

Buddhistischer Geburtstag

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Nach einer Woche, wo mich ein hartnäckiger Infekt gepackt hat, und wo trotzdem die Arbeit nicht weniger wurde, einfach mal was zum Lachen – natürlich mit gebotenem, gehobenen Hintergrund 🙂

Sprituelle Wege – Teil 2

Forsetzung des Artikels Spirituelle Wege – Teil 1. Nachdem wir dort die drei Bereiche des Schamanismus, der Westlichen Wege und der Kabbala als drei Wege identifiziert und betrachtet haben, möchte ich hier die bei uns weniger bekannten, weil ferneren Weg aufzeigen.

(Quelle und Grundlage des Textes: Martin, Bruno: Handbuch der spirituellen Wege, Eine Entdeckungsreise, 1995)

IV. Sufismus

Historisch gesehen wird der Sufismus als die mystische Strömung des Islam charakterisiert. Islam bedeutet Hingabe, Unterwerfung unter den Willen Gottes, Allahs, des Einen. Alle großen Meister führen ihre Eingebund und Wandlungsfähigkeit auf den unsichtbaren Meister „Khidr“, den grünen Propheten zurück, der als Lehrer der geheimen Strömung des Islam im Koran erwähnt wird. Die Sufi-Mystiker sagen, dass die Sufi-Lehre von Mohammed über seinen Vetter Ali, den vierten Kalifen, überliefert wurde.

Die ersten organisierten Tariqas (Sufi-Orden bzw. Derwisch-Bruderschaften) bildeten sich im 12. und 13. Jahrhundert.

Die Lehre des Sufismus kann man wie folgt zusammenfassen: (Quelle: Wikipedia)

Es gibt Sufi-Orden, die als sunnitisch oder schiitisch (über den Unterschied siehe weiter unten) klassifiziert werden können, aber auch solche, die beiden, und andere, die keiner der beiden islamischen Richtungen zuzuordnen sind. Diese stellen einen separaten Bereich des muslimischen Glaubens dar und lehren meist einen „universellen Sufismus“. Die meisten Sufis bewegen sich aber innerhalb des orthodoxen Islams von Sunna und Schia und sind somit entweder Sunniten oder Schiiten, wobei die meisten Tariqas mit dem sunnitischen Islam in Verbindung gebracht werden (z.B. Naqshbandi, Qadiri) und nur wenige mit dem schiitischen. Mehr

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