Rückführungstherapie – Beweise für die Reinkarnation – Literatur und Fallbeispiel „Grace“

„Die Lehre der Wiedergeburt ist der Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit“

(Friedrich Nietzsche)

Sonntäglich ist mir heute ein wenig mehr danach, Themen rund um Geist und Seele zu thematisieren, als rund um Körper und Gesellschaft. Dies darum, weil ich vor kurzem an meine Begegnungen mit Trutz Hardo denken musste, einmal im Rahmen einer Gruppenrückführung und einmal bei einer Einzelrückführung. Leider bin ich bei beiden nicht voll in den Alpha-Zustand eingetaucht, der notwendig wäre, trotzdem waren beide Begegnungen bedeutsame Erfahrungen für mich und konnte ich Tom kurz als äusserst sympathischen Menschen kennenlernen. Viele Grüsse an Dich, solltest du diesen Text je lesen.

Leider ist halt auch das Eintauchen in die richtige Gehirnfrequenz für Hypnose und Rückführungen Übungssache. Genauso wie es nichts nutzt, sich den besten Leichtathleten als Trainer zu nehmen und zu glauben, dann schafft man tolle Leistungen im Laufen, Springen und Werfen, obwohl man sonst keinen Sport betreibt, nur Auto fährt und sich kaum bewegt – kann man auch nicht erwarten, in spirituelle Trancezustände zu fallen, wenn man sonst immer nur verstandesmässig aktiv ist, kaum meditiert oder sonst nie zur geistigen Ruhe kommt.

Was ist Reinkarnationstherapie?

„Die Rückführungstherapie beziehungsweise die Reinkarnationstherapie öffnet dem Klienten den Weg, sich mittels seines Höheren Selbst oder seiner geistigen Führung zu jenen Speicherungen aus der Vergangenheit in seinem Unterbewusstsein oder in seinem Emotionalkörper zu begeben, wo die Ursache eines heutigen Problems zu finden ist. Dabei kann es sich um Ängste, Phobien, Zwänge, Depressionen, Allergien, Schlaflosigkeit, chronische Schmerzen, Migräne, Asthma, Alpträume, Beziehungsprobleme und vieles mehr handeln. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit solcher unliebsamen Symptome ihre Hauptursache in früheren Leben hat. während Ursachen in dem heutigen Leben, wie zum Beispiel Vorkommnisse in der Kindheit, oft nur Muster beziehungsweise Nebenursachen der eigentlichen Hauptursache sind. Deckt man die eigentliche Ursache, als die Hauptursache, auf und erlöst die im Unterbewusstsein beziehungsweise im Emotionalkörper festsitzenden Emotionen und Programmierungen, dann kann ein solches Störsystem oft in nur einer einzigen Therapiesitzung behoben werden. Die Heilerfolge durch die Rückführungstherapie sind enorm.“

(aus Trutz Hardo: Wiedergeburt – Die Beweise“, Silberschnur 2012, Seite 142)

Im Folgenden schildert Trutz Hardo Fälle aus seiner eigenen Praxis, die er natürlich tagtäglich erlebt, verweist aber selbst auf folgenden Fall, welcher als einer der best dokumentierten und belegten gilt, über viel im Fernsehen berichtet und auch ein Film „Search for Grace“ produziert wurde:

Auf der Suche nach Grace – ein beeindruckendes Fallbeispiel

1987 erhielt Dr. Bruce Goldberg einen Anruf von einer dreißigjährigen Frau namens Ivy. Ivy machte dann bei Dr. Goldberg eine Rückführungstherapie. Ivy war mit einem gewaltätigen Feund, John, zusammen, zu dem sie sich trotz eines sehr einfühlsamen Freundes, Dave, leidenschaftlich hingezogen fühlte. Dave war das genaue Gegenteil ihres Freundes John. Ivy litt auch unter Alpträumen, in denen sie immer von einem Mann ermordet, von dem sie fühlte, es wär John.

Soweit, so gut. Nach der 45. Sitzung war ihre unheilvolle Beziehung zu John geheilt und sie lebte eine erfüllte Beziehung mit Dave. Die meisten flankierenden Probleme wurden mit der Rückführungstherapie ebenfalls endgültig gelöst.

Dr. Goldberg sah die Therapie als beendet an, in einer Sitzung wollte man noch die Phobie, dass Ivy plötzlich nicht mehr schlucken kann, auflösen. Niemand durfte sie am Hals anfassen, auch Dave nicht.

Ivy sah sich bei der folgenden Sitzung im Jahr 1925, sie hieß Grace Doze und war 31 Jahre alt. Sie war mit Chester verheiratet, der bei GE arbeitete, und hatte einen Sohn namens Cliff. Sie war nicht glücklich mit Ihrem Ehemann und hatte eine Menge Seitensprünge. Im April 1927, nach einem handgreiflichen Streit mit ihrem Ehemann, sah sie sich mit einem Mann namens Jack, mit dem sie am 17.Mai 1927, nachdem Chester versuchte, sie zurückzugewinnen, auf die Fluch ging. Bei einer Fahrt, wo Jack betrunken war, bezeichnete er sie plötzlich als Hure und Flittchen, nachdem er von anderen über ihr Leben erfahren hatte. Nach einem Streit hielt er den Wagen an, erschlug sie, stach auf sie ein und erwürgte sie schliesslich. Aus der Vogelperspektive nach dem Tod sah sie, Jack sie in den Elliot Creek (ein Bach) warf.

Damit war die Therapie abgeschlossen. Nach der Aussöhnung mit dem Thema war ihre Phobie verschwunden und Dave konnte sie am Hals berühren. Dr. Goldberg legte die Akten wie zahlreiche andere auch im Schrank ab.

Erst drei Jahre später nahm er die Akten wieder zur Hand und merkte, dass Ivy folgende vollständige Daten genannt hat: Grace Doze, Buffalo, New York, Todestag: 17. Mai 1927. So kam ihm der Gedanke bei einer Tageszeitung anzufragen, ob es Berichte von damals über den Mord gab.

Bald folgte nun die große Überraschung: mehrere Tageszeitungen sandten ihm berichte, welche auf Mikrofilm gespeichert waren über einen Mord, der niemals aufgeklärt wurde: man hatte damals die Leiche einer Frau namens Grace Doze im Elliot Greek geborgen, mit Würgemalen am Hals, Messerstichen im Körper. Alle Namen von Hotels, anderen Personen stimmten überein, bis auf ihr Alter, das mit 30 jahren angegeben wurde und der Namen ihres Sohnes, der wie ihr Vater ebenfalls Chester hieß und nicht Clifford.

CBS drehte dann einen Film über den Fall an Originalschauplätzen. Dadurch wurde noch genauer recherchiert und es kam die Geburtsurkunde zutage, wonach das richtige Alter von Grace ermittelt werden konnte – welches von Ivy richtig angegeben war – und falsch in den Tageszeitungen von damals. Ebenso stellte sich heraus, ebenfalls im Gegensatz zu den Tageszeitungen, dass ihr Sohn wirklich Cliff hieß und nicht Chester. „Search for Grace“ wurde am 17. Mai 1994 um 23 Uhr erst ausgestrahlt, „zufälligerweise“ genau 67 Jahre nach Grace Dozes Todesminute.

Selbst wenn, wie von Zweiflern oft behauptet wird, Ivy Dr. Goldberg einen Streich spielen wollte und schon die ganzen Tageszeitungen von damals gelesen und sich somit über Grace Doze kundig gemacht hätte, hätte sie die falschen, in den Tageszeitungen wiedergegebenen Angaben machen müssen!

Letztendlich ist durch die Reinkarnationstherapie Wiedergeburt und Reinkarnation bewiesen – und damit auch die Existenz einer Seele, ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein. Dass manche möglichweise Psychologie und Geschichtsforschung nicht als Beweise gelten lassen, müssen diese Menschen selbst ihrem eingeschränkten Weltbild zuschreiben. Immer wieder interessiere ich mich auch über die Fortschritte, welche die Physik dabei macht, dies auch mit Zahlen, Formeln und Theorien zu unterlegen. Ich persönlich meine, dass die Bestätigung und die Beweise bis 2020 vorliegen werden. Dazu auch mein Artikel, was denn noch als Wissenschaft gilt, um solche Fragen zu beantworten. Letztendlich ist es aber bedeutungslos, wann die Physik Beweise dafür bringt, was letztendlich schon Fakt ist. Spannend ist es aber doch.

Insbesondere sehr spannend zu lesen  finde ich persönlich auch die Bücher „Die Reisen der Seele“ und  „Die Abenteuer der Seelen“ von Michael Newton, einem bereits verstorbenen Psychotherapeuten, erschienen in der Edition Astroterra. Bei ihm ist interessant, dass der seine Tätigkeit als extremer Skeptiker begann. In den Büchern baut er ein umfangreiches Szenario über Seelen, deren Gruppierung, deren „Leben“ zwischen den uns als Leben bekannten Existenzen auf. Man bekommt einen Einblick, wie sie denken, wie sie sich weiterbilden, warum sie immer wieder inkarnieren und sich darauf vorbereiten – und warum immer wieder alles ein wenig schiefgeht 🙂 und sich in Leid und Krankheit niederschlägt.

Wen dann eine fast schon wissenschaftliche Abhandlung über Werdegang, Struktur, Entfaltung und Vollendung der Seele interessiert, dem empfehle ich das Buch „Anatomie der Seele“ von Alexander Gosztonyi. Der Buchumschlagstext dazu: „Die ‚Anatomie der Seele‘ umreißt ein neues Weltbild auf der Basis des spirituellen Christentums und vor dem Hintergrund der Reinkarnation. Es bietet Anregung für alle, die sich für den Sinn des Lebens und das Verhältnis des Menschen zu Gott interessieren. Gosztonyis Werk über den Aufbau und die Entwicklung der Seele ist ebenso umfassend wie einzigartig. Es geht darum, dass wir Gott eine Chance geben, uns die Schöpfung zu zeigen, um erkennen zu können, wie sinnvoll sie eingerichtet ist.“

Umfangreich ist das über 700 Seite fassende Werk allemal, wobei eher der grobe Aufbau und das Schmökern an spannenden Stellen Spass macht, weniger als das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen.

Kommentare und Diskussionen wie immer willkommen.

Dr. Bruce Goldberg – Homepage mit weiteren interessanten Fakten auf Englisch

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11 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Trackback: Beweise für ein Weiterleben nach dem Tof « Spiritualität und Ethik
  2. Violet Teki
    Jun 28, 2012 @ 19:39:42

    Als Literatur über Reinkarnationstherapie empfehle ich:

    Gosztonyi, Alexander: Grundlagen und Praxis der Rückführungstherapie – Das Schicksal des Menschen aus Sicht der Reinkarnationslehre, Windpferd, 2009
    (eines der umfangreichsten Werke in Deutsch)

    Hardo, T.: Das grosse Handbuch der Reinkarnation – Heilung durch Rückführung, Silberschnur, 2003

    Newton, Michael: Die Reisen der Seele – Karmische Fallstudien, Edition Astroterra, 2002

    und natürlich die im Artikel
    https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/06/17/ian-stevenson-begrunder-einer-neuen-ara/
    angeführte englisch- und deutschsprachige Literatur von Ian Stevenson

    Weitere umfangreiche Literatur findet sich vor allem in „Das grosse Handbuch der Reinkarnation“

    Antwort

  3. Violet Teki
    Jun 28, 2012 @ 19:49:18

    Über den Fall „Trutz Hardo“ ein paar informative Links:

    http://www.bhakti-yoga.ch/Hardo/index.html

    http://www.china-intern.de/page/tibet/1107122479.html

    Und hier seine ausführliche Stellungnahme gegen die Klage von Jutta Ditfurth und die Hetze gegen ihn:

    http://www.trutzhardo.de/antisemitenabstemplung/juttaditfurth.htm

    Antwort

  4. Trackback: Bedeutung der Reinkarnation für ein neues Bewusstsein « Spiritualität und Ethik
  5. Alien
    Aug 01, 2012 @ 12:22:47

    Spannende Geschichte mit dieser Ivy und Grace. Könnte man mal bei Wikipedia ergänzen.

    Dort steht übrigens auch folgender interessante Satz:

    Abseits der erwähnten formalen Studien gibt es eine Vielzahl von Berichten, die mit erstaunlichen Details aufwarten, wie sie sonst nur spezialisierten Historikern bekannt sind. Diese Phänomene sind unstrittig (…)

    Sprich es gibt bislang unerklärliche Phänomene in diesem Bereich. Solange man eine Seele ausschließt. Sobald man die zulässt, klärt sich das Problem (und schafft tausend neue).

    Die Frage, die ich mir gerade stelle ist, ob die Seele nicht eigentlich schon bewiesen ist:

    Warum glauben, wir, dass es elektromagnetische Strahlung gibt? Weil wir Messgeräte haben, die darauf reagieren.
    Warum glauben wir dann nicht an eine Seele? Das „Messgerät“ Gehirn reagiert doch vorzüglich darauf mit der Produktion von Qualia.
    Oder hat dieser Vergleich einen Haken?

    Setzt man eine Seele also als gegeben voraus, könnte man auch die tausend Probleme anpacken, die sich durch die Existenz einer Seele ergeben: Wie interagiert sie mit dem Gehirn, lässt sie sich in eine physikalische Theorie einbetten, oder müssen wir uns zufrieden geben, dass es zwei verschiedene Stoffe gibt etc.

    Antwort

    • Violet Teki
      Aug 03, 2012 @ 16:20:44

      Das spannende an Deinem Kommentar ist, dass eigentlich für viele Menschen (und damit meine ich jetzt nicht nur Laien, die ihre Seele einfach spüren) die Existenz einer Seele unbestritten ist. Dass diese Tatsache auf Grund von Beweisen aus allen Ecken der Wissenschaft nicht anerkanntes Allgemeingut ist, liegt meines Erachtens an der Dominanz der Physik als Wissenschaft, die solche Fragen des Seins klären soll. Ich bin prinzipiell der Meinung, dass die Physik das zumindest theoretisch kann. Es gibt keine Wirklichkeit, die irgendwie „übernatürlich“ ist. Ich bin aber der Meinung, dass die Physik nicht die geeignetste Wissenschaft für diese Fragestellung ist.

      Ein weiterer Grund ist ein Überhandnehmen der Skeptikerbewegung in Form der „pubertierenden“ Atheisten. Interessant finde ich dazu, dass selbst Catio, mit dem ich durchaus meist konträrer Meinung bin, in diesem Artikel die Irrwege der Atheisten untersucht:

      http://nesselsetzer.wordpress.com/2012/07/23/atheistische-irrwege/

      Es wird dort Religion mit Spiritualität gleichgesetzt, und es werden Beweise gefordert, es werden selbst meist keine Beweise gebracht, trotzdem wird verhöhnt und verspottet. Unwissenschaftlichkeit ist ja auch in der GWUP Teil des Systems.

      Dazu muss ich immer wieder diesen Bericht verlinken:

      http://www.psychophysik.com/de/glaubenssysteme/skeptiker/896-das-skeptiker-syndrom-zur-mentalitat-der-gwup

      Der das sektenmässige Auftreten gut aufzeigt.

      Erfreulicherweise ist die Tendenz in der Praxis aber ganz anders. Immer mehr wird von wahren Wissenschaftern interdisziplinär gearbeitet und gedacht. Auch sind ja selbst in der Physik Ansätze der Erklärung des Seelischen vorhanden, in Form des Nullpunktfeldes zB. Wenn man dann aber darauf aufbaut und weiter denkt, gilt man als Crank, Spinner, Religiot … bei den pubertierenden atheistischen Skeptikern.

      skeptisch sein ist ok

      atheistisch zu sein ist ok

      pubertieren ist ok

      aber alles drei zusammen ist dann echt zu viel 🙂

      Antwort

  6. Trackback: Literaturrundschau – Die Wissenschaft ist dem Wissen um das immaterielle Bewusstsein auf der Spur « Spiritualität und Ethik
  7. Trackback: Ein spirituelles Weltbild lebt, denn die Physik weiß sehr wenig « Spiritualität und Ethik
  8. www.gold-dna.de
    Feb 26, 2013 @ 02:05:31

    Vielleicht interessiert Dich das hier zum Thema:

    http://www.gold-dna.de/update6.html#up109

    Gruß

    Antwort

  9. Trackback: Und wieder ein Beweis für ein ewiges Bewusstsein – Der Fall Dr. Eben Alexander | Spiritualität und Ethik
  10. Trackback: Weiß ich wer ich bin | BildDung für das VOLK

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