Das Wort zum Sonntag (X): Wir sind spirituelle Wesen

Eine sehr gut formulierte, zusammenfassende Aussage von Sir John C. Eccles (1903-1997) fand ich im Buch von Dr. Eben Alexander, „Ein Blick in die Ewigkeit“:

„Ich behaupte, dass das menschliche Mysterium unglaublich erniedrigt wird durch den wissenschaftlichen Reduktionismus mit seinem Anspruch, der promissorische Materialismus erkläre letztlich die ganze spirituelle Welt in Form von Mustern der neuronalen Aktivität. Diese Annahme muss als Aberglaube eingestuft werden … wir müssen erkennen, dass wir sowohl spirituelle Wesen mit Seelen sind, die in einer spirituellen Welt existieren, als auch materielle Wesen mit Körpern und Gehirnen, die in einer materiellen Welt leben.“

Sir John Carew Eccles AC (* 27. Januar 1903 in Melbourne; † 2. Mai 1997 in Locarno) war ein australischer Physiologe und Nobelpreisträger. Mit seinen Forschungen zur Signalweiterleitung von Nervenzellen trug er entscheidend dazu bei, die Vorgänge im menschlichen Gehirn aufzuklären. Für diese Forschungen erhielt er zusammen mit zwei Kollegen 1963 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. (Quelle: Wikipedia)

Wort zum Sonntag IX – Situation der Spiritualität

Die Situation der Spiritualität aktuell wird durch folgendes gut wiedergeben:

Schon Gandhi wusste: “Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und  dann gewinnst Du.”

Wort zum Sonntag (VIII) – Atheismus ist Privatsache

Atheismus ist Privatsache.

Punkt.

Der Großteil der Menschen will eigentlich von den einfältigen Ansichten von Atheisten in Radio, Fernsehen, Kultur und Wissenschaft verschont bleiben.

Weitere Informationen auch im sehr guten Blog Atheistische Le(e/h)re – Es ist die Leere im Atheismus die so traurig macht.

Das Wort zum Sonntag (VI) : Das ewige Leben in der Wissenschaft

Gemäß dem Autor, A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, betrachtet die Wissenschaft nur ein kleines Fenster der Wirklichkeit und beginnt mit ihrer Untersuchung in der Mitte. Für eine ganzheitliche Schau kommt man um die Kategorie Gottes nicht herum.

„Die gesamte Welt der Naturwissenschaft und Technik baut auf der falschen Vorstellung auf, Leben sei aus Materie entstanden. Wir können es nicht zulassen, dass diese unsinnige Theorie nicht in Frage gestellt wird. Leben entsteht nicht aus Materie; vielmehr wird Materie aus Leben erzeugt. Dies ist keine Theorie, es ist eine Tatsache. Da die Wissenschaftler von falschen Annahmen ausgehen, sind all ihre Berechnungen und Schlussfolgerungen falsch, und die Menschheit muss darunter leiden. Die Menschen werden erst dann glücklich sein, wenn alle diese falschen Theorien der heutigen Wissenschaft aufgedeckt und korrigiert sind. Wir müssen die Wissenschaftler herausfordern und sie widerlegen – sonst werden sie die ganze Gesellschaft in die Irre führen. ….“

Weiterlesen dieses spannenden Artikels aus der Zeitschrift „Tattva Viveka“ können Sie hier.

Wort zum Sonntag (V)

Bei der heutigen Überlegung, was wohl das Wort zum Sonntag sein könnte, befragte ich das Buch der Antworten und erhielt die Antwort:

„Vergiß nicht, Deinen Spaß zu haben!“

In diesem Sinne,

alles Liebe,

Euer Violet Teki

Wort zum Sonntag (IV) – Was ist die Seele?

Aus dem Buch „Was ist die Seele?“ von Pater Anselm Grün und dem Therapeuten Wunibald Müller entnommen:

Der Gesang der Geister über den Wassern

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
ewig wechselnd.
  Mehr

Wort zum Sonntag (III) – Das Kalam-Argument

Erst kürzlich habe ich in einem Artikel dargelegt, warum das rein materialistische Weltbild nicht mehr haltbar ist und eine zu eingeschränkte Betrachtsungsweise wiedergibt. Es verhält sich damit ähnlich wie die Newton’sche Physik zur Erkenntnis der Raumzeit – die Newton’sche Physik war nicht grundlegend falsch, aber eben nur eine Näherung der Wirklichkeit, wenn Geschwindigkeiten klein sind und keine Bedeutung haben, um auf die zeitliche Dimension zu wirken.

Ebenso wird sich zeigen, dass die aktuelle Erkenntnis eine Näherung an ein darüberstehendes Modell ist, wenn die Zeit eine Rolle spielt (vergeht). Im Bereich ausserhalb der Raumzeit werden sich höhere Dimensionen zeigen, die das widerspiegeln was die Menschheit seit jeher als das Göttliche, das Seelische, das Spirituelle erkannt hat.

In einem Interview des Journalisten Lee Strobel mit dem Kosmologen Dr. William Lane Craig erklärt dieser die Bedeutung des Kalam-Arguments für den Nachweis eines Schöpfers (Indizien für einen Schöpfer – Ein Journalist im Spannungsfeld von Evolution und Schöpfung, Lee Strobel, GerthMedien, 2005, S129ff). Ich ordne es unter die Gottesbeweise im Bereich der logischen Argumente.

Das Kalam-Argument besteht aus drei einfachen Schritten:

  1. Alles, was zu existieren beginnt, hat eine Ursache.
  2. Das Universum hat zu existieren begonnen.
  3. Deshalb hat das Universum eine Ursache.

(Be)Deutung

Für Atheisten war lange das Argument, dass das Universum zu existieren begann, der Kritikpunkt. Nun hat sich aber gezeigt, dass das Universum (im materiellen Sinn) nicht ewig existierte und einen Anfang hatte. Letztendlich ist damit der Beweis zwingend und konnte bisher nicht widerlegt werden. Der Urknall in irgendeiner Form wird derzeit von (nahezu) allen akzeptiert. Versuche das Urknall-Modell so zu modellieren, dass man eine göttliche Ursache wegargumentieren kann, gibt es – auch Stephen Hawking versucht es, macht sich damit aber mE. unglaubwürdig und scheitert auch an Ockhams  Rasiermesser, indem eine einfache Theorie unnötig verkompliziert wird.

Sonst grenzte es nämlich an Zauberei, wenn ich behaupte es entsteht etwas urplötzlich aus dem Nichts, grundlos. Und eine Ursache eines vierdimensionalen, materiellen Universums kann wohl nur in einer Dimension gesucht werden, welche die Macht und die Kraft hat, so etwas zu verursachen.

Wort zum Sonntag (II)

Auch wenn heute Feiertag ist, bleibt die Kolumne als Wort zum Sonntag. Auch wenn heute ein Marienfeiertag, bleibe ich lieber antizyklisch und stelle was aus der Bhagavad Gita ein:

Es spricht Krishna zu Arjuna:

Du trauerst, wo kein Grund zur Trauer ist,
Und Deinen Worten fehlt´s an wahrer Weisheit.
Die Weisen trauern nicht um das,
was lebt, noch um den Tod. Mehr

Wort zum Sonntag (I)

Versuchsweise möchte ich eine neue Reihe beginnen, das „Wort zum Sonntag“. Zahlreiche weise Worte gibt es zu entdecken, ich werde versuchen die Heiligen Bücher dieser Welt zu durchstöbern, aber auch Worte von Philosophen, Spirituellen, Esoterikern und ganz anderen einfließen zu lassen.

Für das erste Mal habe ich heute folgendes vorbereitet:

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

(Cicely Saunders) Mehr

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