Beweise für ein Weiterleben nach dem Tod

Für viele Zweifler und Ungläubige handelt es sich bei Jenseitsvorstellungen um reines Wunschdenken, das die Menschen über Jahrtausende entwickelt haben. Für Gläubige bedarf es meist keiner Beweise, trotzdem stellt sich immer wieder die Frage, ob es auch Beweise gibt. Jene, die ein (wie auch immer geartetes) Weiterleben nach dem Tod leugnen oder bezweifeln, vermögen hierzu keinen einzigen stichhaltigen Beweis vorzulegen.

Nachfolgend finden sich geistes- und naturwissenschaftliche Beweise, durch die das persönliche Weiterleben nach dem Körpertod zur Diskussion gestellt werden soll. Zu einem gültigen Beweis gehören folgende Merkmale: er muss der Vernunft einleuchten, er soll kritischen Einwänden gegenüber standhalten und er wird aus logischen Schlussfolgerungen abgeleitet.

Diese Zusammenfassung im Rahmen eines Artikels entstand aus eigenem Interesse, aber auch, weil immer wieder nach Beweisen eines Jenseits, eines Geistes oder außerkörperlichen Bewusstseins verlangt wird, zum Beispiel hier.

Imhof („Wie auf Erden so im Himmel“, Aquamarin Verlag, 2012, S.163ff) listet dazu folgende 12 Beweise auf, die hier kurz und auszugsweise dargestellt werden:

1. Der historische Beweis

Die historische Beweisführung geht von der Tatsache aus, dass bei den meisten Menschen aller Völker und Nationen seit Jahrtausenden die Vorstellung lebendig war, dass es ein Weiterleben nach dem Tod in irgendeiner Form geben muss.

Diese allgemeine und fortwährende Übereinstimmung zeigt, dass das Wissen um ein Weiterleben über den Tod hinaus zur Grundüberzeugung und zur Natur des Menschen gehört und daher nicht falsch sein kann.

Dieser Beweis steht auf relativ schwachen Beinen, da sich Dinge, die lange Zeit für wahr gehalten wurden im Laufe der Zeit oft als Irrtum erwiesen.

2. Der Autoritätsbeweis

Unter Autorität werden Personen und Institutionen, die auf Grund ihrer Stellung, ihres Ansehens oder Wissenvorsprunges eine maßgebliche Überzeugungskraft ausstrahlen, angesehen und deren Kompetenz von anderen nicht in Zweifel gezogen werden.

In Metzlers Philosophen Lexikon werden rund dreihundert Portraits von weltberühmten Philosophen der vergangenen Jahrtausende gezeichnet, von den alten Hochkulturen der Antike, der Aufklärung bis in die Neuzeit. Unter diesen finden sich keine zehn, die überzeugt waren, dass mit dem Tod alles endet.

3. Der logische Beweis

Logik ist die Lehre vom richtigen Denken. Sie befasst sich mit den Regeln und  Gesetzen der irrtumsfreien Denkvorgänge. Es können hier vier logische Überlegungen angestellt werden: 1. Der Mensch ist ein geistiges Wesen, denn er ist geistig tätig. 2. Zum Wesen des Geistigen gehört, dass es nicht materiell, also auch nicht zerstörbar ist. 3. Als geistiges Wesen ist der Mensch in seinem Weiterbestehen über den Tod hinaus nicht an die Zerfallserscheinungen der vergänglichen Materie gebunden. 4. Etwas, das in seiner Tätigkeit unabhängig von Materie ist, das ist auch in seiner Existenz nicht abhängig von Materie.

4. Der Analogie-Beweis

In der Philosophie wird der Analogie-Beweis als jener Denkprozess bezeichnet, bei dem von bestimmten natürlichen Vorgängen auf gleiche oder ähnliche auf einer höheren Ebene geschlossen wird. So lässt sich aus den Erscheinungen der Natur, wo nach jedem Vergehen ein Neuentstehen folgt, ableiten, dass auch der Mensch hier keine Ausnahme bildet. Dieses Wissen findet sich auch bei Goethe und Nietzsche wieder.

5. Der Ontologiebeweis

Ontologie ist die Lehre vom wahren Sein. Danach ist die Geistseele ihrem Wesen nach ein geistiges Sein. Als solches existiert sie unabhängig von der materiellen Welt. Sie hat einen geistigen Ursprung. Der Anfang unseres körperlichen Seins ist nicht gleich dem Anfang unseres geistigen Daseins. Gottholf Ephraim Lessing war starker Vertreter dieser Ansicht.

6. Der Evidenzbeweis

Der Evidenzbeweis verlangt, dass eine Aussage oder Behauptung aufgrund logischer Überlegungen der Vernunft einleuchtet und zu einer klaren Erkenntnis und Überzeugung führt. Auf diesem Weg können wir aus der Tätigkeit eines Wesens auf dessen wahre Natur schließen. Der Mensch besitzt die besonderen Fähigkeiten des abstrahierenden und begriffsbildenen Denkens, des Verstehens von Symbolen, des rückwärtsgewandten historischen Nachdenkens und des vorausschauenden und planenden Zukunfsdenkens sowie der moralischen Verantwortung. Alle geistigen Fähigkeiten, Kräfte und Strebungen des Menschen sind Äußerungen seiner geistigen Individualität und als solche ein Hinweis auf ihre Zeitlosigkeit, ihr Fortleben, ihre Unvergänglichkeit (K.O. Schmidt).

7. Der ethische Beweis

Ethik ist die Lehre von der Sittlichkeit und Moral. Der ethische Beweis für das Weiterleben ergibt sich aus dem Bedürfnis des Menschen nach Gerechtigkeit. Da auf dieser Erde so manches Unrecht ungesühnt bleibt und so manche gute Tat nicht anerkannt wird, ergibt sich daraus die Hoffnung, dies möge nach dem Tod in einer jenseitigen Welt geschehen.

Ohne ein Weiterleben jenseits der Todesschwelle bliebe unser Glücksstreben letzten Endes eine Illusion. Immanuel Kant sah in dieser Forderung das Wirken eines moralischen Gesetzes und ein Postulat der praktischen Vernunft.

8. Der Substanzbeweis

Unter einer Substanz verstehen wir ein Ding, das an sich selbst und in sich selbst zu existieren vermag, ohne hierzu eines anderen Dings zu bedürfen. Im Gegensatz hierzu bezeichnen wir ein Ding, das eines anderen Dings als dessen Träger bedarf, als Akzidenz.

Die erste Substanz in der ganzen Schöpfung ist der Geist. Alles, was am Anfang aller Dinge geschaffen wurde, hat seinen Ursprung im Geist, nämlich in den Ideen und kreativen Vorstellungen jenes geistigen Wesens, das wir Gott nennen. Es gibt nichts, das nicht zuerst gedacht wurde, bevor es verwirklicht wurde. Alles Sein ist demzufolge geistgezeugt und geistgeboren. Aus logischen Gründen kann etwas Früheres nicht aus etwas Späterem hervorgehen. Demnach existierte der Geist vor der Materie. Eine „ewige Materie“, wie materialistisch denkende Philosophen meinen, kann es demnach nicht geben.

Geist wäre demzufolge mit naturwissenschaftlichen Überlegungen nicht beizukommen, denn dieser ist weder Materie noch Energie, und seine Herkunft liegt ausserhalb der (klassischen) Physik. (Anmerkung von mir: auch möglich, dass Geist eine eigene Form von Kraft/Energie ist).

9. Der Konstanzbeweis

Trotz Veränderung und Hinfälligkeit des menschlichen Körpers durch Alter, Krankheit und Gebrechen bleibt unser geistiges Wesen unverändert. Bei all der Veränderung des Körpers bleibt unser Wissen von uns selbst konstant. Zwar ist unser seelisches Verhalten nicht immer gleich, dennoch bleibt unser ICH-Bewusstsein stets erhalten – und zwar über den Tod hinaus.

Dies kann in außerkörperlichen Erfahrungen wahrgenommen und somit bestätigt werden. Solch eine hat auch C.G. Jung im Jahr 1944 nach einem Herzinfarkt gemacht. Damit ist er einer der glaubwürdigsten Probanden, hier reihen sich aber auch die Unmengen an Nahtoderlebnissen und ausserkörperlichen Erfahrungen weltweit ein.

10. Der Indizienbeweis

Diese Beweisführung stützt sich auf Hinweise und Anzeichen, aus denen sich auf einen bestimmten Sachverhalt schließen läßt, ohne dass ein direkter Zusammenhang nachweisbar ist. Dies gilt auch für den Nachweis, dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt. Charles Tart, eine anerkannter Wissenschafter auf dem Gebiet der Bewusstseinsforschung, formuliert es vorsichtig: „Es gibt genügend Indizien, um wenigstens provisorisch sagen zu können, dass es wahrscheinlich ist, dass ich und andere Menschen den Tod in irgendeiner Weise überleben, auch wenn dies eine Veränderung mit sich bringen mag. Und das macht das Leben, den Tod und das gesamte Universum sehr, sehr interessant.“

Ein britischer General, Lord Dowding, erhielt vom Geist verstorbener Soldaten so Hinweise für seine Angriffe.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen sogenannter „Totenpakte“, welche bestätigt wurden und ein Schachspiel mit einem verstorbenen Grossmeister, der durch ein Medium das Schachspiel führte und gewann. Die Partie wurde mit Unterbrechungen in den Jahren 1985 bis 1993 geführt.

11. Der Identitätsbeweis

Unter Identität verstehen wir die Echtheit eines Lebewesens oder einer Sache, die durch eindeutige Merkmale nachgewiesen werden kann, für den Menschen etwa Fingerabdrücke oder DNS-Analysen.

Hierzu gibt es zahlreiche, durchaus positive Experimente.

12. Der Erfahrungsbeweis

Was wir erfahren oder was uns widerfährt bringt uns Erfahrung. Diese wird auf sinnlichem, außersinnlichem oder übersinnlichem Wege erworben und kann als Beweis für eine bestimmte Wirklichkeit gelten. Dieser gründet auf einer Selbsterfahrung oder einer Fremderfahrung. Wiederholt sich mehrmals die gleiche Erfahrung, gewinnt man daraus Gewissheit.

Hierzu gibt es so viele Unterpunkte, dass es den Rahmen des Artikels sprengen würde, aber vielleicht zukünftig als eigenständig Analyse erscheinen könnten.

Ich verweise dabei teilweise auch auf meine anderen Artikel, zb. den Fall Grace.

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22 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. pH!L
    Jun 28, 2012 @ 06:58:54

    Also ich muss sagen, dass keiner der Beweise mich hier überzeugt, der ein oder andere mich sogar aufregt. Zum Beispiel Punkt 1. und 2. beim logischen Beweis. Wiedereinmal lässt es an präzisen Definitionen vermissen. Es wird einfach gesagt, der Mensch sei ein geistiges Wesen, ohne zu klären, was „geistig“ eigentlich bedeuten soll. Ich habe einmal gelernt, dass Logik die Lehre der unmissverständlichen Sprache ist. Nach kurzer Recherche auf Wikipedia musste ich jedoch einsehen, dass das, was ich unter Logik verstehe, die Aristotelische ist, die auf der auch die Mathematik und die Physik fußt. Nichts desto trotz wird man keinen Naturwissenschaftler überzeugen, wenn man einfach einen Begirff in den Raum wirft, der viel zu mehrdeutig ist und dann in einem zweiten Punkt behauptet, dass „natürlich“ offensichtliche Eigenschaften existieren.

    Ein Buch in deutscher Sprache enthält auch „Geist“. Jedoch ist dieser „Geist“ verloren, wenn keiner mehr der deutschen Sprache mächtig ist. Ähnlich sehe ich es mit allem was Informationen betrifft. Es gibt einen Sender und einen Empfänger, die sich beide auf eine „Kodierung“ einigen müssen, damit sie sich verständigen, Informationen austauschen können. Die Trennung von Korper und „Geist“, was hier in Analogie die Trennung von Information, Urheber und Intepretation wäre, ist meines Erachtens nach nicht möglich. Natürlich bleibt die Frage danach, ob das Signal, einmal ausgesendet, wie das Buch in deutscher Sprache, bestand hat und von einem möglichen Empfänger, Leser, interpretiert werden kann. Neue Signale von einer nicht mehr vorhandenen „Sendeeinrichtung“ halte ich jedoch für abwegig und auch nicht im Einklang mit den so vertrauenswürdigen physikalischen Altagserfahrung wie z.B. der Energieerhaltung.

    Antwort

    • Violet Teki
      Jun 28, 2012 @ 19:21:03

      Klar, insbesondere die Beweise 1 bis 8/9 sind geisteswissenschaftlicher Natur und heute nicht sehr „en vogue“, was aber nicht heisst, dass sie zu vernachlässigen sind. Die Beweise 8/9 bis 12 eher naturwissenschaftlich.
      Ich meine auch nicht, dass jetzt ein Beweis alleine absolut stichhaltig ist, sehe am ehesten in den Beweisen 10 bis 12 für mich die grössten Chancen auf einen allgemein anerkannten Durchbruch. In Summe ist es aber schon eine Menge an „Indizien“, die nicht einfach ignoriert werden dürfen.

      Ja, ich glaube die beiden Vorstellungen von Geist, wie sie in den von mir angeführten Beweisen verwendet werden und das was Du zum Ausdruck bringst, sind unterschiedlicher Natur. Eine absolute Definition ist sicher schwierig und ich weiss, dass das dann immer in den Augen der Naturwissenschaft ein grosses Problem ist.

      Antwort

  2. Mechthild Mühlstein
    Jul 04, 2012 @ 23:05:16

    Wohl wissend, daß wer glaubt den boden der logik verlassen hat und somit eine diskussion zwecklos ist, möchte ich trotzdem ein paar zeilen dazu schreiben, denn vielleicht schaut hier irgendwann einmal jemand vorbei, der zweifelt oder für ein paar argumente empfänglich ist.

    Vorweg möchte ich ausdrücklich betonen, daß ich nicht, wie mir bereits unterstellt wurde, gläubige menschen für »bescheuert« hielte. Wenn jemand glauben möchte, dann tut er es halt. In seiner lebenswelt gibt es dann all das, woran er glaubt, was auch immer er glaubt, er will es doch glauben. Und da kann man argumentativ nichts machen.

    Die merkwürdige note bei esoterikern ist, daß sie mit fragwürdigen mitteln »beweise« herbeischaffen wollen für etwas, das man nicht beweisen kann. Überhaupt nichts ist daran »wissenschaftlich«, auch wenn es immer wieder behauptet wird.

    In der naturwissenschaft müssen behauptungen belegt werden. Ein physiker, der etwas entdeckt hat, beweist, daß es das gibt und verlangt nicht von seiner umwelt, ihn zu widerlegen, weil ihm belege fehlen.

    1. Der historische »beweis«

    Dieser »beweis« wird schon selbst relativiert. Somit als »beweis« von vorn herein wertlos.

    Der glauben an das weiterleben nach dem tod dient allein den lebenden. Zum einen, weil es stark tröstet, daß der verstorbene nun in eine (hoffentlich) bessere welt kommt.

    Wer würde sich per selbstmordattentat selbst sprengen oder für das vaterland opfern, wenn er nicht auf eine jenseitige »belohnung« hoffen könnte?

    Der historische »beweis« sagt aus, daß es zu jeder zeit notwendig war, die menschen auf das jenseitige paradies zu verweisen. Weil die herrschenden nicht willens waren, ein vernünftiges leben für alle zu organisieren.

    2. Der Autoritäts»beweis«

    Es ist nicht nachvollziehbar, welche philosophen hier zu rate gezogen wurden.

    Zumal es um »die philosophen« von der antike bis zur neuzeit geht, möchte ich anmerken, daß diese zeiten größtenteils totalitär theokratisch waren. Somit jeder, der das anzweifelte gut daran tat, die klappe zu halten.

    Auch in dieser angeblich »aufgeklärten gesellschaft« ist es besser, sich nicht darüber zu äußern, daß der tod leider das ende bedeutet. Es ist eine traurige angelegenheit und deshalb wollen die leute das nicht wahrhaben.

    3. Der logische »beweis«
    Lächerlich. Des menschen geistiges schaffen entsteht nicht immateriell im luftleeren raum, sondern im hirn des menschen.

    Somit ist geistesleistung sehr wohl an materie gebunden. Wenn der mensch nach dem tode in der erde verscharrt wird und die würmli kommen, um ihr schmatzend tagwerk auch an seinem hirn zu verrichten, ist sein geistiges schaffen für immer verloren, sofern er es nicht aufgeschrieben oder an andere weitererzählt hat.

    Leider ist da nichts mit »nicht an die zerfallserscheinungen der vergänglichen materie«. Der mensch nimmt all seine geheimnisse mit ins grab, hat er zu lebzeiten nichts aufgezeichnet, bleibt von ihm nichts übrig als ein klappergerippe.

    4. Der analogie»beweis«

    Von Goethe oder Nietzsche wäre NICHTS überliefert, hätten sie nicht schreiben können. Von ihrem »geist« ist nichts der nachwelt erhalten geblieben, außer den dingen, die sie niederschrieben. Siehe punkt 3

    5. Der ontologie»beweis«
    Hier ausgerechnet den ollen Lessing auszugraben, ist schräg. Esoteriker behaupten immer, die »wahrheit« zu haben.

    In »Christentum und Vernunft« hat Lessing eindeutig herausgearbeitet, daß der volle besitz der wahrheit dem menschen immer versagt bleibt.

    6. Der evidenz»beweis«

    Der betreiber dieses blogs hat in einem kommentar in meinem blog selbst geschrieben, daß er nicht willens ist, »rückwärtsgewand historisch« nachzudenken.

    Liegt es nun daran, daß er sich, im gegensatz zu mir, einfach nicht an seine früheren inkarnationen erinnern kann und deshalb ein problem mit dem geschichtswissen hat?

    Selbstverständlich nicht. Wie alle anderen menschen habe ich noch nie gelebt. Allerdings hab ich als atheist es leicht: ich muß mich nicht durch das gesamtwerk des Aquamarin-Verlages (dazu unten mehr) quälen, sondern kann mich einfach dem »wissen wollen« widmen.

    7. Der ethische »beweis«

    Dieser »beweis« ist der lächerlichste, gleichzeitig auch der traurigste und widerwärtigste.

    Der wunsch nach gerechtigkeit beweist keinesfalls, daß selbige irgendwann und sei es nach dem tod eintreten muß. Das ist ein prima trost für die menschen, die nichts ändern wollen: Die armen leute leben auf der erde unter den ekelhaftesten bedingungen, aber nach dem tod wird es für sie bestimmt ganz toll.

    So ist das aber nicht. Die menschen leben unter den beschissensten gegebenheiten, die von menschen so gemacht sind.

    Es dient allein der rechtfertigung ausbeuterischer verhältnisse, zu behaupten, daß wenn einer hier und jetzt mit dem nackten arsch in der scheiße sitzt, dann im nächsten leben vielleicht etwas besseres bekäme, im vergangen leben womöglich ein schlechter mensch war oder zum lohn später ins paradies käme.

    Jemand, der an den verhältnissen in dieser welt etwas ändern will, beruft sich nicht auf derartigen hirnschiß, sondern überlegt, wie man diese verhältnisse umstürzen könnte.

    8. Der Substanz»beweis«

    Wie kann man etwas mit einem »wesen« begründen, das es nicht gibt?

    Es gibt keinen gott. Somit ist es logischer weise unmöglich sich auf selbigen zu beziehen, um einen »beweis« für irgendwas zu bringen.

    9. Der Konstanz»beweis«

    Pures wunschdenken, daß der »geist« des menschen, trotz körperlichen verfalls unverändert bliebe. Das ist eine dreiste behauptung, die nicht einmal annähernd an den tod hinanlangt. Wer beispielsweise mal mit demenzkranken o.ä. zu tun hatte, könnte dazu etwas anderes vortragen.

    10. Der Indizien»beweis«
    Beweist unglücklicher weise gar nichts. Wenn einer glaubt, mit einem toten schach zu spielen, dann soll er das meinethalben glauben.

    Ich glaube das nicht. Nichts ist von diesen hirngespinsten bewiesen.

    11. Der identitäts»beweis«
    Hier wird rumgeschwurbelt, daß es zahlreiche, positive experimente gäbe.
    Fakten auf den tisch!
    Kann doch jeder kommen und irgendwas behaupten.

    12. Der erfahrungs»beweis«
    Selbstverständlich bringt einem das, was man erlebt, erfahrung. Die stinkende scheiße um Tom Hockemeyer kommentiere ich nicht.

    Wäre ich sarkast, würde ich den 13. – unglückszahl – »beweis« hinzufügen: Es gilt der »ornithologie-beweis«. Wer diesem dünnsinn glauben schenkt, hat vermutlich einen ordentlichen vogel.

    Weil es mir selbstverstänlich fernliegt zu spotten, würde ich derartiges niemals behaupten.

    Einen beweis, daß es nach dem tode weiterginge liefert das nicht. Wenn man das verlagsprogramm des Aquamarin-Verlages betrachtet, stellt man fest, daß selbst die übelste kacke noch einen finstereren braunton annehmen kann.

    Kostprobe gefällig?

    Im buch »Karma und Gnade« weiß verlagsleiter Michel darüber zu berichten, daß beispielsweise epilepsie durch sexuelle ausschweifung, multiple sklerose auf eifersucht oder trisomie 21 auf egoismus im vorleben hinweise. Somit wären kranke menschen in jedem falle selbst schuld.

    Derartige behauptungen sind schlicht menschenverachtend.

    Antwort

    • Violet Teki
      Jul 05, 2012 @ 11:24:36

      Danke erstmal für Ihren langen Kommentar, der es wohl verdient auch ausführlich beantwortet zu werden.

      Wohl wissend, daß wer glaubt den boden der logik verlassen hat und somit eine diskussion zwecklos ist ..

      Ganz so einfach stellt es sich mir nicht dar, denn alllein der Ausdruck „wer glaubt“ ist sehr umfangreich. Im allgemeinen meint man damit Gläubige im Sinne der Amtskirchen, Katholiken, Muslime, Juden, …. und man bezieht den Glauben der Menschen auf das was die Amtskirchen als Lehre verkünden. Dabei ist wahrlich wenig Diskussionsspielraum (und da ist auch meiner Meinung nach kaum viel Wahres daran, obwohl viel Wahrheit dahinter war, die aber von den Amtsträgern der vergangenen Jahrhunderte ausgehölt und gegen die Menschen verwendet wurde um daraus nahezu Unterdrückungssysteme zu machen).
      Wenn man mit „wer glaubt“ aber meint, und davon gehe ich bei Ihnen fast aus, alle Menschen zu umfassen, die nicht das materielle Weltbid der klassischen Physik bis etwa 1900, als Dogma anerkennen, dann gibt es zwar viel Diskussionsmöglichkeiten, die aber trotzdem nicht einfach sind, wie ich aus zahlreichen Diskussionen mit Atheisten weiss.
      Ich habe mich mittlerweile durchaus nach Diskussionen mit Atheisten mit der Tatsache anfreunden können, dass Athismus keine Religion und keine Ideologie ist, wenn es rein um die Zurückweisung der Existenzbehauptung Gottes geht.
      Meist ist aber viel mehr damit verbunden, nämlich ein eben sehr stark auf die klassische Physik abgestelltes Weltbild, das alles erklären kann und muss.
      Neue Erkenntnisse aus Quantenphysik und daraus enstandenen Modellen wie etwa auch eines Burkkhard Heim, die fast das uralte Wissen der Menschheit über das Jenseits bestätigen, oder es zumindest in Theorien fassen und nahelegen, werden im besten Fall ignoriert und bei Konfrontation damit, alles als „Quantengeschwurbel“ als unwissenschaftlich zurückgewiesen. Damit macht man es sich einfach, ein wenig zu einfach, wie ich meine.

      Vorweg möchte ich ausdrücklich betonen, daß ich nicht, wie mir bereits unterstellt wurde, gläubige menschen für »bescheuert« hielte.

      Man dankt 🙂
      Dazu will ich aber nur eines sagen: mAn sind auch Atheisten „Gläubige“, indem Sinn, dass sie an ein meist sehr veraltetes Weltbild der Physik glauben. Viel zu viel einfache Dinge der Physik sind nämlich nicht gelöst. Die Physik ist eine tolle Sache für unsere täglichen Alltagserfahrungen (Mechanik, Ingenieurskunst, Industrie, …), gibt uns aber bisher keine Antwort auf die grossen Fragen über den Geist – und selbst die einfache Frage, ob Zeit existiert oder nicht, ist unter Physikern heftig umstritten, während andere behaupten, es gibt nur die Zeit, aber nicht den Raum, genauso wie viele die Multiversumtheorie unterstützen (die übrigens dem spirituellen Weltbild sehr nahe kommt).

      Die merkwürdige note bei esoterikern ist, daß sie mit fragwürdigen mitteln »beweise« herbeischaffen wollen für etwas, das man nicht beweisen kann. Überhaupt nichts ist daran »wissenschaftlich«, auch wenn es immer wieder behauptet wird.

      Hierbei sehe ich das grosse Problem, was denn noch als Wissenschaft gilt, wie ich die Frage in meinem Artikel aufgesellt habe:

      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/05/27/was-gilt-denn-noch-als-wissenschaft-um-die-frage-des-lebens-dem-universum-und-dem-ganzen-rest-zu-beurteilen/

      Wenn nur mit physikalischen Beweisen gearbeitet werden darf, wird es vorerst schwierig. Ich sehe aber durchaus auch andere Bereiche der Wissenschaft als Wissenschaft, wie etwa Psychologie (und darunter fallen Hypnosen nei Rückführungen) und Geschichte:

      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/06/17/ruckfuhrungstherapie-beweise-fur-die-reinkarnation-literatur-und-fallbeispiel-grace/

      Aber es gibt auch durchaus Beweisführungsversuche und Modelle auf wissenschaftlicher Basis:

      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/05/18/eine-physikalische-theorie-vom-jenseits/

      Dass, wie Sie sagen, „Beweise mit fragwürdigen Methoden herbeigeschafft werden“ ist ja für viele Spirituelle auch belustigend, die oft sagen: Ja, toll, dass die Physik langsam unser Weltbild mehr und mehr bestätigt, aber eigentlich ist es uns egal, wir wissen ja wie alles ist.

      Ich finde es eben trotzdem durchaus interessant, sich mit den Theorien und Grundlagen dahinter zu befassen.

      Mehr in weiterem Kommentar.

      Antwort

    • Violet Teki
      Jul 05, 2012 @ 13:43:58

      Der historische »beweis« sagt aus, daß es zu jeder zeit notwendig war, die menschen auf das jenseitige paradies zu verweisen. Weil die herrschenden nicht willens waren, ein vernünftiges leben für alle zu organisieren.

      Wobei das eine das andere nicht ausschließt und nicht bedingt.
      Und es ist auch ein Irrtum, der immer wieder vorkommt, dass Spirituelle nicht körperlich leben wollten und daher doch rasch ins Jenseits wollen müssten. Das körperliche Leben hat schon einen Sinn.
      Selbstmordattentate und Terror im Namen eines Gottes sind nicht spirituell motiviert, sondern von Amtskirchen und menschlichen Irrtümern.

      „Weiterleben“ ist immer so eine Sache: wenn Geist die Grundlage der Materie ist, dann ist es eigentlich nur ein Gastspiel, der Körper eine äußere Form des Geistigen.

      Es ist nicht nachvollziehbar, welche philosophen hier zu rate gezogen wurden.

      Habe Metzlers Philosophenlexikon nicht selbst gelesen, aber ich gehe davon aus, dass es wohl die 300 bekanntesten sind, nicht nicht die Wirtshausphilosophen enthält.
      Da von Philosophen aber eher immer sehr pantheistische Gottesbilder vermittelt wurden, waren sie ja selbst eher dazu verdammt, die Klappe zu halten. Auch etwa Spinoza konnte seine „Ethik“ nicht veröffentlichen, solage er am Leben war und musste es geschickt für die Zeit nach seinem Tod zur Veröffentlichung vorbereiten.

      Der Tod bedeutet das Ende des physischen Körpers. Das ist klar und nicht angenehm, wie wohl fast jeder im Leben mehrmals erleben muss.

      Der mensch nimmt all seine geheimnisse mit ins grab,..

      Richtig und falsch gleichzeitig. Richtig, weil WIR lebenden DIESEN KÖRPER nicht mehr befragen können. Falsch, weil durch das gesitige Weiterbestehen durch Rückführung bewiesen ist:
      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/06/17/ruckfuhrungstherapie-beweise-fur-die-reinkarnation-literatur-und-fallbeispiel-grace/
      Es ist aber schwer, konkret einen Menschen, der gerade verstorben ist, in einem konkreten anderen Leben aufzufinden. Umgekehrt ist es aber möglich.
      Das Fallbeispiel Grace Doze ist nur eines von vielen, den Beweis letztendlich erbrachte Ian Stevenson, aber es eines der besten, weil es falsche Zeitungsberichte aus der Zeit des Mordes beinhaltet!

      Esoteriker behaupten immer, die »wahrheit« zu haben.

      In »Christentum und Vernunft« hat Lessing eindeutig herausgearbeitet, daß der volle besitz der wahrheit dem menschen immer versagt bleibt.

      „Esoteriker“ ist genauso ein nichtssageneder Sammelbegriff wie „Gläubige“, „Christen“, „Atheisten“, „Sozialisten“. Die Gruppen sind ehrlich gesagt zu gross, um ihnen ein so einheitliches Weltbild zu unterstellen. Bei „Esoterikern“ ist es teilweise noch schwieriger. Ich kenne keine, die militant ihre Meinung als absolute Wahrheit darstellen und allzu missionarisch verkünden. Die, die es tun sind meist eher in „Sekten“ anzutreffen und diese trifft genauso mein Mitgefühl/Mitleid wie Atheisten, die meinen sie vertreten die Wahrheit. Die Meinung, dass der volle Besitz der Wahrheit uns versagt bleibt, teile ich – falls es anders käme, würde es mich aber nicht stören.

      Mehr in weiterem Kommentar

      Antwort

  3. Mechthild Mühlstein
    Jul 06, 2012 @ 19:35:49

    Die sogenannte »rückführung« oder reinkarnations»therapie« ist alles andere als »gefahrlos«, wie auf den einschägigen seiten behauptet wird. Für den gesunden menschen sind solche alfanzereien zum glück nur teuer, für chronisch kranke oder psychisch labile menschen im schlimmsten fall tödlich.

    Risiken und nebenwirkungen dieser angeblich »gefahrlosen« »therapie«: präkollaps bis hin zu ohnmacht, epileptische anfälle, asthmaanfälle, hirnschäden, psychotische wahnvorstellungen, die in der folge bis zur selbsttötung führen können – diese liste erhebt keinerlei anspruch auf vollständigkeit.

    Wissenschaftlich belegt ist, daß man durch bestimmte atemtechniken schwiemel- oder trancezustände oder halluzinationen hervorrufen kann. Dafür, das man in vergangene leben schauen könnte, gibt es keinen einzigen nachweisbaren beleg.

    Wie auch, wenn der mensch nur ein leben hat?

    Antwort

  4. Violet Teki
    Jul 06, 2012 @ 19:59:21

    Die Rückführung ist aber rein medizinisch nur Hypnose, wie sie auch in anderen psychologischen Therapien verwendet wird, von daher nichts besonderes. (Und falls das Erlebte Humbug ist, dann kanns nicht gefährlicher sein als träumen)

    Bei jedem Medikament, dass Sie einnehmen, haben Sie mittlerweile bis zum Tod alle Nebenwirkungen mit Prozentangaben, bei jeder Operation unterschreiben Sie mehr oder weniger, dass sie sterben könnten. Somit sehe ich da keinen Unterschied.

    Konkret habe ich noch nichts von solchen Fällen gelesen, streite es aber nicht ab. Ich bin auch kein Rückführungstherapeut. Da muss der Therapeut eben sein Handwerk verstehen, was er auch tut, wenn er oder sie gut ausgebildet ist.

    Für chronisch Kranke kann ein einfacher Erreger tödlich sein und für psychisch Labile ist das Leben allgemein oft nicht leicht. Ich verstehe daher nicht ganz die Argumentation.

    Wenn Sie sich meinen Artikel
    https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/06/17/ruckfuhrungstherapie-beweise-fur-die-reinkarnation-literatur-und-fallbeispiel-grace/
    durchgelesen hätten, gibt es ausgehend von diesem absoluten Beweisfall aber hunderte andere und auch besonders die von Ian Stevenson durchgeführten Fälle. Stevenson ist vorsichtiger Wissenschafter gewesen und wenn einmal selbst im sehr von der Skeptikersekte durchwachsenen Wikipedia steht:

    Ian Stevenson erregte internationales Aufsehen durch seine Forschungen mit Kindern, die spontan (also ohne Hypnose) von „Erinnerungen“ an frühere Leben berichten und vielfach auch psychologische und körperliche Eigenschaften aufweisen, die damit im Zusammenhang zu stehen scheinen. Für die parapsychologische Hypothese, dass die Reinkarnation ein reales Naturphänomen sei, stellen Stevensons Untersuchungsergebnisse die derzeit besten Argumente dar (Stand: 2007). Er selbst sprach jedoch nie von Beweisen in diesem Zusammenhang, sondern nur von Fällen, die Reinkarnation nahelegen.

    dann muss man das eigentlich schon als Eingeständnis betrachten.

    Antwort

  5. Mechthild Mühlstein
    Jul 19, 2012 @ 00:57:54

    Medizinisch gesehen ist »rückführung« nicht unbedingt »bloß« hypnose, weil die viele »therapeuten« mit riskanten hyperventielierenden atemtechniken arbeiten.

    Es gibt keine beweise dafür, daß die in diesem zustand erlebten phantasien irgendetwas mit irgendwelchen vorleben zu tun hätten. Zwar wurden bereits ganze bücher mit derartigen »beweisen« gefüllt, allerdings wurden bisher alle widerlegt, somit ist es nichts anderes als ein glauben – und ich glaube generell nichts.

    Wenn das bei dieser »therapie« erlebte humbug ist, ist es etwas völlig anderes als bloß geträumt zu haben. Der mensch träumt, damit er sich beim schlafen nicht so sehr langweilt. Für eine »therapie« hat man für gewöhnlich andere beweggründe als »unterhaltung während des schlafes«.

    Eine besondere dreistigkeit ist es, die risiken und nebenwirkungen der »rückführung« mit denen von medikamenten zu vergleichen.

    Die verhaßte pharmaindustrie ist dazu verpflichtet, auf alles hinzuweisen, was passieren kann, wenn man diese substanzen einnimmt – auch darauf, daß die einnahme des medikaments, beispielsweise durch falschdosierung oder allergischen schock, zum tode führen kann.

    Die (zumeist selbsternannten) »heiler« behaupten gern, daß sie nebenwirkungsfreie methoden anbieten würden – die verschweigen jede form von risiken – etwas anderes wäre geschäftsschädigend.

    Auf keiner einzigen internetseite von »rückführungstherapieanbietern«, die ich fand, wurde auch nur ansatzweise vor möglichen gefahren gewarnt.

    Stattdessen wurde diese »therapie« als »gefahrlos« angepriesen. Zusätzlich wiesen einige anbieter sogar noch darauf hin, daß diese »therapie« so ziemlich gegen jedwede form von physischer oder psychischer erkrankung helfe, da erkrankungen immer mit dem karma aus den vorleben zu tun hätten. Nun gut, liegt natürlich auch an einem selbst, ob man derartigen humbug glaubt – nur sind menschen mit hohem leidensdruck auch eher bereit, allen möglichen unsinn mit sich veranstalten zu lassen, wenn es bloß hoffnung auf besserung gibt.

    Überdies habe ich, was diese »heiler« und deren »ausbildung« betrifft, starke zweifel. (In Deutschland) ist die ausbildung zum heilpraktiker nicht gesetzlich geregelt. Mal zum vergleich: für so etwas banales wie haareschneiden gehen die meisten leute zu einem profi – und das bedeutet, daß der drei jahre gelernt haben muß und sowohl eine praktische als auch theoretische prüfung als friseur abgelegt haben muß – und da ist lustiger weise genau geregelt, was der wissen muß.

    Übrigens sehe ich es ganz genauso, daß man den text, den Sie aus der Wkipedia zitierten als eingeständnis betrachten muß. Der ist nämlich hübsch in der möglichkeitsform abgefaßt.

    Und das besagt doch einiges.

    Antwort

    • Violet Teki
      Jul 19, 2012 @ 09:17:27

      Es gibt keine beweise dafür, daß die in diesem zustand erlebten phantasien irgendetwas mit irgendwelchen vorleben zu tun hätten. Zwar wurden bereits ganze bücher mit derartigen »beweisen« gefüllt, allerdings wurden bisher alle widerlegt, somit ist es nichts anderes als ein glauben – und ich glaube generell nichts.

      Dass alle im Trancezustand erlebten Situationen mit direkten Vorleben in Zusammenhang stehen, wird weder behauptet noch ist dies therapeutisch immer notwendig. Im Prinzip zapft man in dem Zustand die Akasha-Chronik an und da letztendlich alles Bewusstsein miteinander in Verbindung steht, ist so eine strikte Trennung „mein Leben“ – „Dein Leben“ nicht so wirklich sinnvoll – „Leben sind für alle da!“ (in Anspielung an die seinerzeitige Bac – Werbung :))

      Nachdem Sie pauschal behaupten, es wurden alle Beweise widerlegt, könnten Sie sich ja mal die Mühe machen, einen Fall zu recherchieren und zu widerlegen. Ich bin an sich nicht der Typ Mensch, der immer mit diesen Skeptikerfloskeln „Belege? Beweise? Schwurbel nicht rum!“ kommt, aber manchmal nervt es mich dann auch, wenn dann spirituellerseits Beweise vorgelegt werden und man dann schlicht behauptet, es ist alles Humbug.

      Als Fallbeispiel schlage ich vor:

      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/06/17/ruckfuhrungstherapie-beweise-fur-die-reinkarnation-literatur-und-fallbeispiel-grace/

      Welches es zu widerlegen gilt.

      Zur Methode selbst: ich bin kein Regressionstherapeut, wurde aber selbst einige Male rückgeführt und ich konnte dabei nicht mal ansatzweise eine Gefährdung meiner Person feststellen. Natürlich ist es aber Vertrauenssache, wen man als Therapeut auswählt – das gilt aber für einen Chirurgen auch.
      Im Prinzip kann immer im Leben was passieren, Leben ist immer lebensgefährlich, wenn Sie in eine Fitnesscenter gehen, ins Meer, in Schwimmbad, wenn Sie radfahren, ein Auto ausborgen …… es ist nicht mein Wunsch, dass wir bei jeder Handlung, die wir tätigen, einen Vertrag unterschreiben, dass die folgende Tätigkeit tödlich enden kann.

      Scheinbar ist auch kein hoher Handlungsbedarf gegeben, da ich davon ausgehe, dass die ausgeprägt existierende Skeptikerbewegung und alle die aggressiv gegen alternative Heilmethoden vorgehen ohnehin sofort anlassbezogen auf einen Fall, wo jemand bei einer Rückführung zu Tode gekommen wäre, aufspringen würden, gehe ich mal davon aus, dass so etwas noch nie vorgekommen ist.

      Die pharmazeutischen Tabletten, die man so einwirft, sind vermutlich auch weitaus bedenklicher und die Nebenwirkungen meist deutlicher spürbar, als die Wirkung.
      Wenn man dann immer wieder liest, was in der Pharmabranche so abgeht, kann man auch kaum Vertrauen dazu haben. Bei allen Psychopharmaka ist angeblich nicht mal irgendeine Wirkung in Richtung der gewünschten, nachweisbar.

      Dass die Rückführungstherapie und andere alternativen Heilmethoden stärker auch als Ausbildung möglich sind, würde ich sehr unterstützen, dagegen wehren sich ja aber wiede die Schulmediziner und so bleibt es im Graubereich.

      Ich weiß nur, dass man in Österreich als Heilpraktiker die Patienten irgendein Formular unterschreiben lassen muss, wo auf die möglichen Gefahren hingewiesen wird. Was solls? Ich unterschreibs gerne und amüsiere mich immer köstlich.

      Zum Schluss nur noch zu ihrem Satz im obigen Zitat „ich glaube generell nichts“ -ich denke, das ist falsch.
      Sie glauben, dass es keinen Gott gibt, Sie glauben an ein bestimmtes Wirtschaftssystem, dass, so glauben Sie, die Welt verbessern würde, Sie glauben an die Wirkungen von Medikamenten, die Sie einnehmen und und und …. so viele DInge im Leben wissen wir nicht, sondern müssen, wollen oder sollen sie glauben ….

      Antwort

  6. dastorlosetorMichael
    Jul 22, 2012 @ 15:39:17

    Liebe Mechthild, Lieber Violet!
    @ Mechthild: Ich bin Dir sehr dankbar dafür, dass Du mir die ganze Schreibarbeit abgenommen hast *smile. Ich sehe (fast) alles, was Du hier dargstellt hast, genau wie Du.
    @ Violet:
    Als buddhistischer und Meditations-Lehrer und ehem. buddh. Mönch möchte ich gern einige Worte zu Deinem Blog insgesamt sagen:
    Die Inhalte Deiner Themen sind – mindestens zum Teil – sehr interessant; ich habe immer gern Dokus zu diesen Themen geschaut und gehe sicher nicht in die Offensive gegen Esoterik. Was aber hat Dich angetrieben, diesen Blog „Neue Spiritualität“ zu nennen? Ich möchte Dir hierzu gerne etwas zu bedenken geben:

    „Esoterik“ beschäftigt sich mit Dingen, die unseren 6 Sinnestüren (Augen, Ohren, Nase, Geschmack, Tastsinn und Denken/Bewusstsein) zugänglich sind. So „paranormal“ diese Dinge auch sein mögen, angefangen bei irgendwelchen Kornkreisen, über die Existenz Außerirdischer bis hin zu Engelsvisionen oder anderen Erscheinungen, sie gehören allesamt der r e l a t i v e n Welt, der erfahrbaren, der „denkbaren“ Welt an. Es sind Erscheinungen und als solche nur Manifestationen des Einen Geistes (oder Gottes oder wie man es auch nennen möchte). Es sind Konzepte, Interpretationen, Vorstellungen unseres (äußerst beschränkten) Geistes und haben mit dem Wahren Wesen der „zehntausend Erscheinungen“, wie Laotse sie nennt, nichts zu tun.

    Spiritualität hingegen widmet sich gerade dem n i c h t Begreifbaren, n i c h t Erklärbaren, dem n i c h t mit den 6 Sinnen Wahrnehmbaren. Im Gegenteil: In der spirituellen Praxis ergründet man das Wahre Wesen der Erscheinungen gerade durch das Loslassen der konditionierten Strukturen unseres Geistes, unserer Begrifflichkeiten, Interpretationen, Analysen, Erklärungsversuchen. All das erkennt die Spiritualität als Illusion.

    „[…] der Weise enthält sich der Gedanken an die Erscheinungen,
    nicht aber der Erscheinungen selbst“
    (Zen-Meister Huang-po)

    Auch würde niemand, der sich der spirituellen Wahrheitsergründung mit Hingabe und Leidenschaft widmet, versuchen, irgend etwas zu beweisen, denn der Beweis entstammt immer auch nur dem begrenzten Konzept-Kontext unseres Geistes, des Denkbaren; geschweige denn, dass er irgend jemanden von seiner Sichtweise zu überzeugen versuchen würde. Diese Vermeidung von „richtig“ und „falsch“ zeichnet Spirituaität ja gerade aus, vermeidet sie doch nicht zuletzt damit auch Gewalt in Form von Trennung und Polarisierung.

    Schließlich käme kein spirituell Praktizierender auf die Idee, jemanden, der seine Ansicht nicht teilt, als „Unbelehrbaren“ oder „Ungläubigen“ zu bezeichnen. Und täte er es, dann mit größter Achtung, Respekt und Freude, denn etwas Besseres kann dem Spirituellen ja gar nicht passieren, als sich nicht überzeugen zu lassen, sondern die Dinge selbst zu erfahren, UNMITTELBAR! Solange wir jemandem glauben sind wir nur „Menschen aus zweiter Hand“, wie Krishnamurti es formulierte. Ich kann jeden unbelehrbaren Skeptiker und Ungläubigen nur beglückwünschen :o).

    Zu guter Letzt: Worum geht es eigentlich? Wohin soll die Reise gehen? Geht es ums Recht haben? Um Beweise? Oder doch wieder einmal nur ums Ego? Die Antwort, die die Spiritualität hierauf gibt, ist eindeutig: Wer (durch vipâssana-Achtsamkeit) Geistesruhe und Klarheit in sich zum Entstehen gelangen lässt, gewinnt hierdurch Erkenntnis des Wahren-Wesens aller Erscheinungen; mit dieser Erkenntnis einher geht die Einsicht in die allumfassende kosmische Harmonie / der göttlichen Liebe (oder wie auch immer man es nennen möchte) j e n s e i t s der Worte; diese Einsicht wiederum führt zu innerem Frieden. Dies ist das Fundament für das Entstehen von Liebender Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut, und wiederum sind Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut gleichzeitig das Fundament zur Entstehung von (vipâssana-)Achtsamkeit. Es geht nicht um intellektuelles Begreifen, um Beweisen, um Überzeugen oder was auch immer. Es geht nur um die Stille hinter den Erscheinungen … Hierfür bedarf es keiner „neuen Spiritualität“ – wie sollte die auch aussehen? Soll die Einheit allen Seins neu definiert werden? Soll der Charakter der „Leerheit und Substanzlosigkeit der Erscheinungen und Phänomene“ neu definiert werden? Das sind die Kernaussagen der Spiritualität. Es bedarf nicht einer neuen Spiritualität, sondern einer verstärkten H i n w e n d u n g zur Spiritualität; hierzu trägt Dein Blog aber nicht wirklich bei.

    All das um zu sagen: Wer immer sich daran erfreuen kann, sich Themen wie denen dieses Blogs zu widmen, Beweise für das auf den ersten Blick Paranormale oder Übernatürliche zu finden, mag dieses getrost tun – mich jedenfalls soll es nicht anfechten. Nur möge ein solcher eingedenk sein, dass weder die Herangehensweise an die Themen noch die Themen selbst irgendetwas mit Spiritualiät zu tun haben.

    Ich möchte zum Schluss den Buddha Gautama noch zu Wort kommen lassen:

    „Wenn die Ansicht besteht, die Seele ist das gleiche wie der Körper‘, kann das
    heilige Leben nicht gelebt werden; und wenn die Ansicht besteht, die Seele ist
    eine Sache und der Körper eine andere‘, kann das heilige Leben nicht gelebt
    werden. [Gleichviel] ob nun die Ansicht besteht, die Seele ist das gleiche wie der Körper‘oder die Ansicht, die Seele ist eine Sache und der Körper eine andere‘- [sicher ist:] es gibt Geburt, es gibt Altern, es gibt Tod, es gibt Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung, deren Vernichtung ich hier und jetzt erkläre.“
    (Buddha, MN 63 „Cúlamàlunkya Sutta“)

    Antwort

    • Violet Teki
      Jul 24, 2012 @ 12:41:46

      Lieber Michael!

      Danke für Deinen langen Kommentar über den ich mich sehr freue, aus mehreren Gründen.
      Erstens hast Du mich darauf aufmerksam gemacht, über den Sinn dieses Blogs nachzudenken und das ist durchaus gut. Ich bin nur insofern ein spiritueller Mensch, als ich davon überzeugt bin, ein geistiges Wesen zu sein, das aus mehr besteht als aus dem Körper. Ich bin Unternehmer und praktiziere nicht bis sehr wenig, teils aus Mangel an Zeit, teils aus Bequemlichkeit, ich war von klein auf immer ein eher kopflastiger Mensch, umso mehr interessieren mich alle Themen rund um Gott, Geist, Spiritualität, Seele … in jeder Hinsicht, somit vor allem aus der Sicht von Menschen wie Dir, die wahrhaft spirituell sind, aber auch aus der Sicht der Wissenschaft.
      So war die Idee des Blogs, einerseits für mich selbst, aber eben auch in Diskussion mit anderen Menschen, Artikel zu diversen Themen rund um eine „Neue Spiritualitaet“ allgemeiner Form zu verfassen. Bei Beginn des Blogs merkte ich aber bald, dass vor allem im Internet und unter Bloggern sehr häufig Atheismus vorzufinden war, der mich persönlich mehr und mehr in eine Art Beweissituation brachte. Ich selbst brauchte nie Beweise, weil es fuer mich schlüssig ist, dass ich ein geistig Wesen bin, aber immer dachte „das gibts doch nicht, dass andere das nicht sehen wollen“, wobei mir das bis zu einem gewissen Grad auch egal sein könnte, wie Du richtig schreibst.
      Ich wünsche mir aber persoenlich eine Welt, in der Spiritualität mehr Bedeutung hat, in der spirituelle Menschen auch Einfluss haben und nicht als Spinner abgetan werden. Auch für Mechthild etwa, gilt nur was „bewiesen“ ist und Gott lässt sich eben nicht so leicht beweisen und fuer wahre Atheisten ist Spiritualität nur Grund zu Hohn und Spott – ich habe das in so manchen Blogdiskussionen erfahren.
      Neue Spiritualität deshalb auch, weil ich die Haltungen der Amtskirchen immer als zu starr erachtet habe. Somit zusammengefasst zum Blogtitel: ein bisschen kam ich vom Weg ab, aber ein Weg ist ja nie gerade und gerade die Wendungen am Weg bringen ja neue Erfahrungen und Erkenntnisse, war es denn nicht auch bei Siddharta so?

      Antwort

    • Violet Teki
      Jul 29, 2012 @ 18:00:24

      Nun sind meine Gedanken zu Deiner Antwort in einen Artikel gefasst, in dem ich selbst ein wenig Resümee ziehe.

      https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/07/29/blogresumee-spiritualitat-zwischen-beweislast-und-esoterik/

      Antwort

  7. Mechthild Mühlstein
    Jul 23, 2012 @ 07:23:01

    Dummsinn. Ich glaube an kein wirtschaftssytem. Ich befasse mich seit mehreren jahrzehnten mit analyse der realexistierenden verhältnisse – und ziehe daraus konsequenzen. Mit »glauben« hat das nicht im geringsten zu tun.

    Was sollte ich Ihnen widersprechen? Sie tun es doch schon selbst.

    Ich fühle mich keineswegs bemüßigt, Ihren unsinn zu widerlegen. Wenn Sie etwas behaupten, müssen Sie es glaubhaft nachvollziebar belegen.

    Da gibt es nichts zu diskutieren.

    Es ist völlig legitim, etwas, das nicht bewiesen werden kann, beweislos in die tonne zu treten.

    Antwort

    • Violet Teki
      Jul 29, 2012 @ 18:04:19

      Und was bringt die Analyse der real existierenden Verhältnisse, wenn man keine Vorstellung hat wie alles sein sollte?
      Und ich nehme an eine solche Vorstellung haben Sie. Und wenn sie eine solche haben, dann ist eine Ansicht, wie die Welt zu verbessern wäre – Beweise dafür hat niemand. Alles ist zu komplex.

      Auch die Naturwissenschafter haben bisher nicht mal Beweise, ob der Klimawandel durch den Menschen ausgelöst ist. Gutachten der einen Seite stehen gegen Gutachten der anderen Seite!

      Wenn wir nur nach beweisbaren Konzepten vorgehen würden, dürften wir im grossen und ganzen kaum was tun. Das meisten im Leben ist eine Frage der eigenen Ansicht, Ideologie und Glauben.

      Realität ist nichts Reales, sondern immer eine Frage des Betrachters.

      Und glaubhaft bewiesen ist ein Leben nach dem Tod in Form seelischer Existenz, nur bestreiten viele Skeptiker wie Sie auch solche Beweise ohne sich damit zu beschäftiger, ignorieren die Beweise oder antworten mit schwachsinnigen Argumenten. Also auch auf der Skeptikerseite wird nichts bewiesen und belegt, wenn es um die Urgründe des Seins geht.

      Antwort

  8. Trackback: Blogresümee: Spiritualität zwischen Beweislast und Esoterik « Spiritualität und Ethik
  9. vergissmeinnicht
    Sep 02, 2013 @ 14:42:46

    ich selbst glaube nicht an die ewige gueltigkeit der seele sondern weiss dass sie existiert !!! ich habe soviele erfahrungen gemacht das ich ein buch darueber schreiben koennte !!! ich habe sogar leere radiobaterien wieder zum gehen gebracht ohne sie grossartig zu beruehren ( nur mit meinen beiden zeigefingern ) , doch leider hat man mir nicht glauben wollen und gesagt es sei alles nur ein schwindel !!! auch ich wollte damals die welt damit und einigen anderen sachen misionieren , doch dass geht nicht alleine schon deswegen nicht weil der mensch keinen wirklichen gebrauch von seinen sinnen macht !!! und ihn auch nicht sonderlich interresiert was nichts mit essen , sex , gewalt , oder spiel und fersehen zu tun hat !!! nur eines finde ich doch sehr schade das die anders glaeubigen fast immer einen beleidigen muessen !!! nun denn es gibt auch andere menschen gott sei dank und denen bin ich sehr dankbar das sie mir bei einer sache geholfen haben und zwar dabei dass es stimmt was jesus sagte : jeder von uns ist faeig das gleiche zu tun was er getan hat naemlich wunder zu vollbringen !!! aber dazu braucht mannfrau eben den richtigen glauben !!!!!
    toll violet teki mach weiter so , und ansonsten wuensche ich dir viel spass liebe und gesundheit
    ciao

    Antwort

    • Violet Teki
      Sep 07, 2013 @ 08:52:06

      Danke für Deinen Kommentar dazu. Ja, die Unwissenden sind da immer sehr bockig und fühlen sich offenbar in Ihrer „Vernunft“ gekränkt oder ich weiss manchmal selbst nicht worin.

      Antwort

  10. brilliantsource
    Nov 30, 2013 @ 12:50:53

    Durch Zufall binObwohl mir die o.g. Beweise für ein „Leben nach dem Tod“ auch nicht alle plausibel vorkommen, bin ich jedoch trotzdem von der Tatsache einer „unsterblichen Seele“ (wie auch immer man das nennen möchte) überzeugt. Ich war als Kind und als Jugendlicher selbst Atheist, sogar entgegen der christlichen Erziehung meines Elternhauses. Ohne meinen „Wandlungsgrund“ nun auszuschmücken möchte ich nur auf zwei (von vielen weiteren) aktuelle wissenschaftliche Forschungen verweisen, die keine andere Schlussfolgerung zulassen. Da wären zunächst die gut dokumentierten Nahtoderfahrungen mit zahlreichen Patienten mit Herzstillstand und nicht mehr messbaren Gehirnströmen des Kardiologen Dr. Pim van Lommel zu erwähnen. Zum anderen sollte man sich die Forschungen von Dr. Klaus Volkamer anschauen. Er wies mit wissenschaftlichen Methoden die „feinstoffliche“ Natur der „Seele“ nach. Zu beiden gibt es zahlreiche Videos auf Youtube. ich auf diese Seite gekommen und habe

    Antwort

  11. brilliantsource
    Nov 30, 2013 @ 12:55:30

    Obwohl mir die o.g. Beweise für ein „Leben nach dem Tod“ auch nicht alle plausibel vorkommen, bin ich jedoch trotzdem von der Tatsache einer „unsterblichen Seele“ (wie auch immer man das nennen möchte) überzeugt. Ich war als Kind und als Jugendlicher selbst Atheist, sogar entgegen der christlichen Erziehung meines Elternhauses. Ohne meinen „Wandlungsgrund“ nun auszuschmücken möchte ich nur auf zwei (von vielen weiteren) aktuelle wissenschaftliche Forschungen verweisen, die keine andere Schlussfolgerung zulassen. Da wären zunächst die gut dokumentierten Nahtoderfahrungen mit zahlreichen Patienten mit Herzstillstand und nicht mehr messbaren Gehirnströmen des Kardiologen Dr. Pim van Lommel zu erwähnen. Zum anderen sollte man sich die Forschungen von Dr. Klaus Volkamer anschauen. Er wies mit wissenschaftlichen Methoden die „feinstoffliche“ Natur der „Seele“ nach. Zu beiden gibt es zahlreiche Videos auf Youtube.

    Antwort

  12. Trackback: Die Schöne ist das Biest | WOZ Die Wochenzeitung | Hypnose IHvV
  13. Ursula
    Mai 17, 2015 @ 14:43:16

    Für mich ist es keine Frage, ob ein Leben nach dem Tod existiert. Folgende Erfahrung, die ich erlebenn durfte, ist mir persönlich Beweis genug:
    Als ich mit ca. 14 Jahren erstmals den Gründer und Musiker der Rolling Stones, Brian Jones, im Fernsehen gesehen habe, war ich wie vom Blitz getroffen. Da ich 1968 geboren bin, waren mir die Stones natürlich bekannt, jedoch nur unter der heutigen Formation. Ich war aber immer schon ein Beatles-Fan und mit den Stones hatte ich nichts am Hut. Bis zu diesem ereignisvollen Tag, der mein Leben doch ziemlich geprägt hat. Dieser Anblick von Brian Jones und vor allem, was er in mir ausgelöst hat, ist kaum zu beschreiben. Aufgeregt rannte ich zu meinem älteren Bruder und fragte ihn, ob er etwas über Brian Jones wisse. „Der ist doch 1969 im Pool ersoffen!“, war die ernüchternde Antwort. Ich war schockiert und tief getroffen, denn es fühlte sich so an, als hätte ich einen längst vergessenen und verlorenen Freund wiedergefunden, um ihn gleich im nächsten Augenblick wieder zu verlieren! Es war zuviel auf einmal.

    Wochen später träumte ich von Brian Jones und einem schönen Haus. Dieser Traum liess mich nicht mehr los. Da es damals weder Computer geschweige denn Google gab, kaufte ich mir ein Buch über die Rolling Stones. Und in diesem Buch entdeckte ich das Haus! Ich bekam Gänsehaut, denn es sah ziemlich genau so aus, wie in meinem Traum.

    Im Jahre 1992 hatte ich eine Krise. Ich war gerade mal zwei Jahre verheiratet und schon war das Ende in Sicht. Ich war dermassen verletzt und enttäuscht, dass ich nicht länger leben wollte und legte mich eines Abends sehr früh schon ins Bett. Immer wieder widerholte ich denselben Satz: „Ich will sterben!“ Ja, so war mir halt damals zumute. Jedenfalls kriegte ich es Stunden später mit Todesangst zu tun, denn ich dachte wirklich, gestorben zu sein. Ich war ganz alleine und alles um mich herum war schwärzer als die Nacht. Ich fürchtete mich sehr und bat um Hilfe. In diesem Moment erblickte ich ein strahlendes Licht in der Ferne. Ja, hört sich kitschig an, aber es war so, wie viele berichten. Ich bewegte mich also in Richtung Licht, bis ich am anderen Ende des Tunnels Brian Jones erblickte. Er war wunderschön und lächelte mir zu. Ich streckte meine Hand nach ihm aus, doch er liess mich wissen, dass er mich noch nicht mitnehmen könne, denn ich hätte noch einiges zu erledigen und die Zeit wäre für mich sein noch nicht gekommen. So schmerzhaft seine Antwort auch war, so wertvoll und wichtig war sie in dem Moment für mich. Denn dieses Treffen gab mir Mut, weiterzumachen. Ich wusste, dass Brian einen guten Grund hatte, mich wieder „runterzuschicken“. Er musste es besser wissen als ich. Ich vertraute ihm.

    Im Sommer 1996 fehlte mir Brian wiedermal sehr. Ich kann mich gut daran erinnern, mit welcher Inbrunst ich damals zu ihm gesprochen und ihn um etwas gebeten hatte. Ich sehnte mich danach, Bild- und Tonmaterial von ihm zu sehen, das noch nie zuvor veröffentlicht wurde und ich so die Gelegenheit bekäme, Brian von neuem zu erleben, um ihm auf diese Art nahe zu sein. Dies liess ich ihn wissen. So wahr ich hier diese Buchstaben tippe, am nächsten Tag ereignete sich Folgendes: Wie jeden Morgen hörte ich im Radio die 7 Uhr Nachrichten und man höre und staune, da gaben sie doch tatsächlich in den Nachrichten bekannt, dass bisher unveröffentlichtes Material von den Rolling Stones veröffentlicht werden sollte! Ich konnte es kaum fassen. Mit offenem Mund hörte ich dem Sprecher zu, der verkündete, dass dieses Material seit 1968 in den BBC Studios in London gelegen hatte und diesen November, also 1996, in die Kinos kommen sollte! Mein Herz klopfte wie verrückt vor Freude, denn dies war ein Geschenk von Brian an mich, dessen war ich mir sicher! Ich bedankte mich bei ihm, doch nur wenige Augenblicke später erinnerte ich mich daran, dass ich im November in Australien sein würde. Ich konnte nur hoffen, dass es auch in australischen Kinos gezeigt werden würde. Die Zeit verging und der November kam. Doch ab all dieser Aufregung, in Australien zu sein und ab all dieser schönen Eindrücke jenes riesigen Landes, hatte ich doch tatsächlich für einige Zeit dieses unveröffentlichte Material der Stones, das diesen Monat in die Kinos kommen sollte, vergessen. Jedenfalls bis ich in Brisbane folgenden Traum hatte: Ich sah mich in einem wunderschönen Park voller Bäume, als plötzlich Brian in den Park trat. Er war noch schöner als je zuvor und ich bat ihn darum, Fotos von ihm machen zu dürfen. Brian lachte, fühlte sich geschmeichelt und poste vor meiner Kamera wie verrückt. Ich machte etliche Bilder, bis plötzlich ein Elefant in den Park spazierte. Als ich am Morgen erwachte, erinnerte ich mich an das unveröffentlichte Material der Stones und wusste sofort, dass der Elefant der Schlüssel dazu war. Ich liess meine Schwester wissen, dass ich die Augen nach einem Elefanten offen halten müsse, dieser stünde irgendwie mit Brian in Verbindung. Ein Elefant in Brisbane? Na dann viel Glück, denn wir hatten nicht vor, in Brisbane den Zoo zu besuchen. Anstelle dessen bestiegen wir einen Sightseeing-Bus und fuhren durch Brisbane. Bis ich plötzlich einen riesengrossen, rosafarbenen Elefant auf einem Flachdach erblickte. Hier müssen wir raus! Gesagt, getan. Und siehe da, genau gegenüber des Hauses mit dem Elefanten auf dem Dach, befand sich ein riesiger Musikladen! Wir traten ein und ich fragte den erstbesten Verkäufer nach einem neuen Film der Stones, der noch nie veröffentlicht worden wäre. „One moment“, meinte der nur und lief davon. Ich sagte meiner Schwester, dass er mich wohl nicht richtig verstanden hätte und mit Gott weiss was zurückkäme, denn ich konnte nicht glauben, dass das Material schon auf Video zu haben war, wenn es noch nicht mal in den Kinos lief. Doch weit gefehlt, der Verkäufer kam lächelnd zurück und streckte mir ein Videotape entgegen. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, als ich auf das Cover sah und einen kleinen Elefanten auf einem Rollbrett erblickte. „The Rolling Stones Rock and Roll Circus“! Ich konnte es kaum erwarten, diesen Schatz zuhause anzuschauen. Als es denn so weit war, machte ich einige Fotos von Brian auf dem Fernsehbildschirm, genauso wie damals, im Traum. Danke Brian!

    Antwort

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