Gibt es wissenschaftliche Beweise für PSI-Phänomene? Ja!

Die Seite Grenzwissenschaft aktuell hat einen interessanten Artikel gebracht, den ich euch nicht vorenthalten will.

Gibt es wissenschaftliche Beweise für PSI-Phänomene?

Dean Radin ging es wohl so wie vielen von uns, wenn man immer mit der Skeptiker-Frage „Beweise? Belege?“ gequält wird. Dann gibt man Beweise, listet Literatur auf, aber das wird ignoriert.

Der US-(Para-)Psychologe Dean Radin vom Institute of Noetic Sciences hat nun allerdings eine Liste von wissenschaftlichen Fachartikeln zusammengetragen, die eben diese Beweise erbringen oder zumindest dem geforderten wissenschaftlichen Anspruch für kontroverse Diskussionen über ihre Ergebnisse genügen.
 „Früher habe ich mich auf die ‚Zeigen-Sie-mir-die-Beweise‘-Forderung mit der Aufzählung einiger Buchtitel gequält, die sobald ich damit fertig war, sowieso schon wieder vergessen wurden“, erläutert Radin sein Online-Projekt. „Vor dem Hintergrund, dass die Menschen heute jedoch davon ausgehen, dass Informationen über nahezu jedes Thema in weniger als 60 Sekunden verfügbar sein müssen (…) habe ich dieses Internetprojekt gestartet.“

Nun lässt sich der Spieß leicht umdrehen. Man liefert die Beweise und lässt sie widerlegen. Bis dahin müssen die Beweise aber mal gelten.

Hier die Studien für Beweiszwecke über Fernheilung und andere PSI-Phänomene.

Und hier sein Blogartikel auf Englisch: Show me evidence!

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Das Wort zum Sonntag (X): Wir sind spirituelle Wesen

Eine sehr gut formulierte, zusammenfassende Aussage von Sir John C. Eccles (1903-1997) fand ich im Buch von Dr. Eben Alexander, „Ein Blick in die Ewigkeit“:

„Ich behaupte, dass das menschliche Mysterium unglaublich erniedrigt wird durch den wissenschaftlichen Reduktionismus mit seinem Anspruch, der promissorische Materialismus erkläre letztlich die ganze spirituelle Welt in Form von Mustern der neuronalen Aktivität. Diese Annahme muss als Aberglaube eingestuft werden … wir müssen erkennen, dass wir sowohl spirituelle Wesen mit Seelen sind, die in einer spirituellen Welt existieren, als auch materielle Wesen mit Körpern und Gehirnen, die in einer materiellen Welt leben.“

Sir John Carew Eccles AC (* 27. Januar 1903 in Melbourne; † 2. Mai 1997 in Locarno) war ein australischer Physiologe und Nobelpreisträger. Mit seinen Forschungen zur Signalweiterleitung von Nervenzellen trug er entscheidend dazu bei, die Vorgänge im menschlichen Gehirn aufzuklären. Für diese Forschungen erhielt er zusammen mit zwei Kollegen 1963 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. (Quelle: Wikipedia)

Über das Wesen der Zeit

Aus „Schöpfung oder Zufall?“ von Deepak Chopra und Leonard Mlodinow. Deepak Chopra über das Wesen der Zeit:

Diese subjektive Zeit [,wie sie Menschen oft in Extremsituationen – Unfällen, Sport, Hochleistung, .. erleben] ist ein Konzept, das sich recht gut mit der Nach-Newtonschen Physik verträgt, in der die Vorstellung von einem objektiven Beobachter schon durch die Erkenntnisse der Relativitätstheorie ausgehebelt wurde. …. doch auf die Relativität der Zeit will ich gar nicht hinaus. Mir geht es vielmehr darum, dass Zeit immer durch irgendeine Form von Nervensystem wahrgenommen wird, und die subjektive Erfahrung daher ein ganz wesentlicher Punkt ist. … In der spirituellen Tradition Indiens nennen wir den Nullzustand des Bewusstseins samadhi: Der Geist geht über in reine Bewusstheit. Dies ist die Erfahrung der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit. in diesem Zustand existiert die Zeit nicht als messbare Erfahrung. Erst wenn das reine Bewusstsein sich in Subjekt und Objekt aufspaltet, erfahren wir das Vergehen der Zeit.

Buddha nahm hier einen noch radikaleren Standpunkt ein. Er erklärte, dass alles zum Stillstand kommt, wenn der Geist innehält. Die Bewegung der Gedanken ist nicht nur Zeit, nein, das ganze Universum ist nicht mehr als die Bewegung der Gedanken. Dies führt zu einer radikalen Erkenntnis: der Zustand des Universums vor der Schöpfung hat sich selbst gleichsam ins Leben gedacht. Letztendlich geht es darum, dass ein stiller Geist (Gott, Brahma, das Nirwana, das Absolute) die materielle Wirklichkeit durch einen Gedanken erschafft. Ohne diese Schwingung kann die Zeit nicht einsetzen. Das selbe gilt für den Raum. Ohne diese „ursprüngliche Erschütterung“ gibt es keinen Big Bang, kein sich ausdehnendes Universum.

Wort zum Sonntag IX – Situation der Spiritualität

Die Situation der Spiritualität aktuell wird durch folgendes gut wiedergeben:

Schon Gandhi wusste: “Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und  dann gewinnst Du.”

Zeitkristalle und das Wesen der Zeit in neuem Experiment

grenz|wissenschaft-aktuell brachte einen interessanten Artikel über einen Versuch des Physik-Nobelpreisträgers Frank Wilczek:

Die Hoffnung der Wissenschaftler ist die, dass Zeitkristalle der Physik neue
Wege aufzeigen können, wie sie die zwar präzisen aber immer noch unvollständigen
Gesetze der Quantenmechanik zu einer größeren Theorie erweitern
könnten.

Laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie (über Gravitation
und die Struktur des Universums) sind die Dimensionen von Zeit und Raum
miteinander in einer Struktur verwoben, die wir als „Raum-Zeit“ bezeichnen. Die
Quantenmechanik (die Interaktionen auf subatomarer Ebene beschreibt), stellt die
Zeit-Dimension in einer anderen Form da, wie die drei Dimensionen des Raumes und
erzeugt so eine Asymmetrie.

Dieser unterschiedliche Umgang mit Zeit ist
einer der Gründe für die Inkompatibilität zwischen Allgemeiner
Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Um beide zusammenzubringen, muss
mindestens eine der beiden verändern werden, um – so das Ziel theoretische
Physiker – zu einer umfassenden Theorie über die Quanten-Gravitation werden zu
können.

Wenn Zeitkristalle nun aber in der Lage wären, die Zeit-Symmetrie
in gleicher Weise aufzubrechen, wie konventionelle Kristalle die Raum-Symmetrie,
„so würde dies zeigen, dass in der Natur diese beiden Quantitäten ähnliche
Eigenschaften haben und dass sich dieser Umstand auch in einer Theorie
widerspiegeln sollte“, erläutert Häffner. In einem solchen Fall wäre die
Quantenmechanik inadäquat und es müsste eine bessere Quantentheorie gefunden
werden, die Zeit und Raum sozusagen als zwei Fasern des gleichen Gewebes
behandeln müsse.

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