Mein Weltbild

Da ich natürlich immer wieder gefragt werde, wie ich die Welt sehe, möchte ich dies hier kurz zusammenfassen, bewusst in einfachen Sätzen. Ich halte nichts von Verwirrung durch allzu komplexe Umschreibung. Wer es komplexer mag, geht auf die Seite Pantheismus.

Diese Seite wird erweitert und unterliegt Veränderungen.

Grundlagen

Mein Weltbild ist prinzipiell geistig-spirituell, das heisst, die Grundlage unserer Existenz liegt in einem geistigen Bewusstsein. Dies steht nicht im Widerspruch zu einem materiell-energetischen, naturalistischen Weltbild, dies stellt aber nur eine vereinfachte Sichtweise dar.

1.  Zeit ist eine Illusion. Im Endeffekt geschieht alles gleichzeitig, nur Materie (und somit auch wir) ist in der Zeit gefangen.

2. Materie ist reine Energie, die nur in der Verdichtung unserer Raumzeit existiert und als „körperlich“ wahrgenommen werden kann. Dies nehmen wir als unser Universum wahr.

3. Bewusstsein existiert unabhängig von Materie.

(Beweis über die Reinkarnation. Konkreter Fall: Fall Grace – Beweise für die Reinkarnation) Natürlich gibt es unzählige beschriebene und unbeschriebene Fälle, aber dieser ist eine der markantesten und unwiderlegt. )

4. Die Gesamtheit des Bewusstseins könnte man Gott nennen. Die Bezeichnung selbst ist eher unbedeutend.

5. Seelen sind Teile des Gesamtbewusstseins (Gott).

6. Seelen können in vierdimensionale Lebewesen inkarnieren und sich mit Ihnen verbinden. (Beweise: unter anderem hier und hier)

7. Diese Inkarnationen geschehen freiwillig, sie dienen der Erfahrung von Gefühlen, die reines Bewusstsein nicht erleben kann.

8. Mit der Inkarnation geht die bewusste Verbindung mit der Seele verloren, Schlaf ist eine teilweise Rückverbindung.

8. Alles ist mit allem verbunden.

9. Es gibt keine „unerklärlichen“ Phänomene.  Theoretisch wäre alles auch wissenschaftlich erklärbar. Ob uns dies gelingt, ist ungewiß. Direkt können wir Gesetze ausserhalb des Raumzeit-Universums nicht erfassen, ähnlich wie in Platons Höhlengleichnis aber indirekt.

Konsequenzen

a. Das körperliche Wesen besteht aus Seele, Körper und Geist, wobei der Geist (Intellekt), das darstellt, was gemeinhin oft als Bewusstsein definiert ist.

b. Nichts im Leben geschieht zufällig, alles hat einen Sinn.

c. Krankheiten sind Missverhältnisse von Energie im Körper. Sie sind selbst veranlasst und können nur selbst geheilt werden. Schulmedizinische Substanzen können dabei in geringem Ausmass nützlich sein, eher ist es aber eine Symptombehandlung und keine Heilung.

d. Jeder Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich, im „positiven“, wie „im negativen“ Sinne.

Die Beziehung zu Naturwissenschaften

I. Naturwissenschaften dienen der Menschheit in vielen Beziehungen, sie helfen Zusammenhänge zu verstehen.

II. Geisteswissenschaften, Philosophie und Metaphysik stehen über den Naturwissenschaften, da nur diese die grossen Zusammenhänge klären können.

Die Beziehung zu Religionen

Religionen im Sinne der existierenden Amtskirchen und Religionsgemeinschaften sind zu tolerieren. Die in vielen Religionsgemeinschaften herrschenden strikten Verhaltsregeln und Lehren sind im Rahmen der obigen Feststellungen zu hinterfragen.

Auch wenn das Gottesbild vieler Religionsgemeinschaften nicht meinem entspricht und die daraus resultierenden Konsequenzen nicht immer sinnhaft erscheinen, muss man bedenken, dass Religionsgemeinschaften von Menschen geführt werden und damit selbst die von den Gründern (meist Menschen mit höchster Spiritualität) gemachten Aussagen missverstanden, verändert oder absichtlich manipuliert werden sein könnten.

Religion als Suche nach der Wiederverbindung zu Gott, dem gesamten Bewusstsein, ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens als körperliches Wesen, aber niemanden aufzuzwingen, genauso wie man niemanden sportliche oder künstlerische Tätigkeiten aufzwingen kann und soll.

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Daniel
    Aug 05, 2012 @ 22:27:39

    Entschuldige, aber dein Weltbild hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Pantheismus zu tun. Pantheisten glauben nicht an einen bewussten Gott. Viel mehr vertreten sie die Meinung die Natur in ihrer Gesamtheit, also das Universum gottähnlich ist. Es kann aber nicht denken oder irgendwie bewusst interagieren. Pantheisten folgen streng der Wissenschaft und glauben auch nicht an Geister, Astrologie, Homöopathie oder andere esoterische Konzepte.
    Aus diesem Grund werden Patheisten auch sanfte Atheisten bezeichnet. Du bist aber jemand, der offensichtlich Atheisten hasst und alle oben aufgeführten Konzepte auf vertritt.
    Dein Weltbild ist esoterisch, wie man es so oft findet.

    Antwort

    • Violet Teki
      Aug 06, 2012 @ 19:54:10

      Das wichtigste zuerst: ich hasse eigentich keinen Menschen und auf Grund seines Weltbildes schon gar nicht. Ich gebe aber zu, dass ich das Weltbild des (militanten) Atheismus nicht teilen kann und bisher mit Personen, die es teilen, in Online-Diskussionen sehr schlechte Erfahrungen gemacht habt. Trotzdem sehe ich, dass wir alle Teil eines Grossen Ganzen sind. Leider sehen es Atheisten ja umgekehrt nicht so. Unter „militant“ verstehe ich oben Atheisten, die auf Grund ihres Weltbildes eine extrem rein naturwissenschaftliche Einstellungen haben, basierende auf einer Naturwissenschaft, wie sie so eigentlich per se nicht sein will: wertend und mit Alleingeltungsanspruch, meist mit sehr starker Tendenz hin zu einem technologischen „Fortschritt“, der uns eigentlich nur wenig erkennbar Positives gebracht hat. Meist ist dabei auch keine Tendenz zum Abwiegen anderer Meinungen verbunden. Die Diskussionslinie ist meist eher auch sehr persönlich und beleidigend. Solche eine Einstellungen mag ich auch nicht bei Gläubigen, Esoterikern, Spirituellen oder sonstigen – das ist für mich ein grosses Merkmal einer „Sekte“ (im negativen Sinn des Wortes).
      Mein Weltbild ist aber durchaus pantheistisch, sicher aber nicht in seiner reinsten Form. Ich sehe das Universum durchaus eben gottähnlich, nicht im Widerspruch zu naturwissenschaftlichen Gesetzen, auch wenn man diese möglicherweise nicht oder nur sehr schwer und indirekt in ihrer Gesamtheit erkennnen kann – dies erscheint mir logisch, da, angenommen wir leben in einer drei/vierdimensionalen Welt und es gibt mehr Dimensionen – warum sollte es uns möglich sein, alles darüberhinaus 100% zu erkennen? Möglicherweise (und ich persönlich gehe davon aus) steht ja sogar ein Sinn dahinter, als körperliches Wesen nicht alles zu verstehen.
      An sich lasse ich mich jedenfalls nur ungern kategorisieren und ich habe mein Weltbild schon geändert und es wird sich in vielen Bereichen sicher noch leicht (oder stark) ändern. Das wichtigste ist meiner Meinung nach, immer offen für Neues zu bleiben,

      Antwort

  2. Alexander Glas
    Aug 29, 2013 @ 18:56:00

    Zufällig bin ich hier über bloggerei hier reingestolpert und hab Phanteismus gelesen und das oben.
    Las dich von solchen Kommentaren (auch wenn sie schon ein Jahr alt sind) nicht abschrecken.
    Wenn dich meine Sicht der Welt interessiert, wo ich dieser Sache auch mal auf den Grund gegangen bin, dann empfehle ich dir mal den 1. von 6. Teilen (#3-5) eine Geschichte) über das Thema Okkultismus:
    http://www.blog.adelhaid.de/2013/07/im-bann-des-okkulten-teil-1.html

    Antwort

    • Violet Teki
      Sep 07, 2013 @ 08:49:57

      Abschrecken lass ich mich nicht so leicht =:) Das traurige ist ja oft eher, dass die Unwissenden immer schnell im Antworten sind und die Wissenden lesen, nicken, akzeptieren und nicht groß ihren Kommentar abgeben. Umso mehr einen Dank an Dich dafür.

      Antwort

  3. Alexander Glas
    Sep 16, 2013 @ 20:16:15

    Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Das ist auf der einen Seite nicht gerade „pro Bloggen“, aber bringt einem viel, wenn gerade solche die Kommentarfunktion meiden und dich persönlich anschreiben.
    Ich habe übrigens deinen Artikelauszug aus zeno.org bei mir für einen Artikel mit dem Thema „Beten, aber richtig“ verlinkt, wenn es dir recht ist.
    Du findest das hier (unter „— Fortsetzung …. —„:
    http://www.blog.adelhaid.de/2013/09/beten-aber-richtig.html

    Antwort

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