Auch Materie ist geistig

Aus Rupert Sheldrake’s Buch „Der Wissenschaftswahn“, die Aussagen zweier Physiker über Geist und Materie:

Die Frage ist, ob Materie einfach nur grob und mechanisch ist oder immer subtiler wird und schließlich nicht mehr von dem zu unterscheiden ist, was wir Geist nennen

(David Bohm,  US-Quantenphysiker und Philosoph)

Ich glaube, unser Bewusstsein ist nicht einfach ein passives Begleitphänomen, das vom Strom der chemischen Ereignisse in unserem Gehirn mitgetragen wird, sondern eine aktive Instanz, die den molekularen Komplexen aufträgt, sich zwischen einem möglichen Quantenzustand und einem anderen zu entscheiden. Anders gesagt, Geist ist bereits jedem Elektron immanent, und die menschlichen Bewusstseinsprozesse sind nur graduell und nicht grundsätzlich von den Entscheidungen zwischen verschiedenen Quantenzuständen verschieden, die wir „zufällig“ nennen, wenn sie von Elektronen getroffen werden.

(Freeman Dyson, englischer/US-Physiker und Mathematiker)

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Warum Atheisten und sogenannte „Brights“ gerne Religion und Spiritualität (absichtlich) mit Amtskirchen verwechseln

Immer wieder lese ich Artikel auf Blogs von Atheisten und Brights. Brights soll vermutlich das belastete Wort „Atheisten“ auf ein höheres Niveau heben. Mit wenig Erfolg. Die Artikel, die auf den Blogs gepostet werden, sind ja oft durchaus interessant, das eigentlich dümmliche daran sind meist die Kommentare. Dort wird Religion und Spiritualität, meist aus Unkenntnis oder bewusster Verquickung mit den, zugegeben oft absurden, Regeln der sich entwickelt habenden Amtskirchen vermengt und damit ins Lächerliche gezogen.

Ein gutes Beispiel dazu ist Russischer Künstler will orthodoxe Kirche klagen, wenn kein Gottesbeweis erfolgt. Die Geschichte geht so: Mehr

„Der Wissenschaftswahn – Warum der Materialismus ausgedient hat“, Rupert Sheldrake

In seinem neuen Grundsatzwerk, das wie eine vorläufig endgültige Antwort auf Bücher wie „Der Gotteswahn“, „Gott ist kein Hirte“ usw. wirkt, zeigt Sheldrake mit klaren Worten auf, welchem Irrglauben die moderne Naturwissenschaft unterliegt. Er leistet nichts Geringeres als eine vollständige Demontage des gängigen materialistischen Weltbildes und zeigt neue Wege des Denkens, Forschens und Erkennens.

Im Prolog des Buches zeigt Sheldrake das Glaubensbekenntnis der Naturwissenschaft auf.

Die Zehn Gebote lauten dabei:

1. Alles ist mechanistischer Natur. Hunde zum Beispiel sind nicht etwa lebende Organismen mit ihren ganz eigenen Zielsetzungen, sondern komplexe Mechanismen. Auch Menschen sind Maschinen, in Richard Dawkins‘ lebendiger Ausdrucksweise sogar „schwerfällige Roboter“. Ihre Gehirne sind wie genetische programmierte Computer.

2. Materie besitzt grundsätzlich kein Bewusstsein. Sie hat keine Innerlichkeit, keine Subjektivität, keine „Ansichten“. Auch menschliches Bewusstsein ist pure Täuschung, vorgespiegelt vom stofflichen Geschehen im Gehirn.

3. Die Gesamtheit von Materie und Energie ist immer gleich (der Urknall, mit dem alle Materie und Energie plötzlich erschien, ist die einzige Ausnahme) Mehr

Warum Glauben gut ist und Wissen nicht besser

Nach einem Artikel von Catio „Der Preis des Missionierens – oder warum Atheisten nicht ganz fair sind“ stellte sich mir mal wieder die Frage nach dem Grundsätzlichen. Der vermeintlich versöhnliche Artikel wird wohl auch nicht so schnell Frieden zwischen den Gruppen herstellen.

Ein grundlegendes Problem sehe ich dabei immer schon, die handelnden Gruppen zu identifizieren. Denn sowie von atheistischer Seite oft vorgehalten wird, dass man versucht allerhand Etiketten an Atheisten zu heften, was so nicht stimme, dass es eben „den Atheisten“ nicht gäbe, so gibt es ja auch „den Gläubigen“ nicht. Auch diese Gruppe eint im Prinzip ja „nur“ der Glaube an (einen) Gott, etwas Göttliches, von einer naiven, naturbeseelten Grundeinstellung bis hin zu indoktrinierter Berufsauffassung mit strenger Schule.

Auch gibt es auf beiden Seiten eine Mehrheit an Menschen, die sich zwar als „atheistisch“ oder „gläubig“ bezeichnen, womit die Sache aber im großen und ganzen auch erledigt ist. Daraus ergeben sich keine großen Diskussionen oder Streits. Mehr

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