Über das Wesen der Zeit

Aus „Schöpfung oder Zufall?“ von Deepak Chopra und Leonard Mlodinow. Deepak Chopra über das Wesen der Zeit:

Diese subjektive Zeit [,wie sie Menschen oft in Extremsituationen – Unfällen, Sport, Hochleistung, .. erleben] ist ein Konzept, das sich recht gut mit der Nach-Newtonschen Physik verträgt, in der die Vorstellung von einem objektiven Beobachter schon durch die Erkenntnisse der Relativitätstheorie ausgehebelt wurde. …. doch auf die Relativität der Zeit will ich gar nicht hinaus. Mir geht es vielmehr darum, dass Zeit immer durch irgendeine Form von Nervensystem wahrgenommen wird, und die subjektive Erfahrung daher ein ganz wesentlicher Punkt ist. … In der spirituellen Tradition Indiens nennen wir den Nullzustand des Bewusstseins samadhi: Der Geist geht über in reine Bewusstheit. Dies ist die Erfahrung der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit. in diesem Zustand existiert die Zeit nicht als messbare Erfahrung. Erst wenn das reine Bewusstsein sich in Subjekt und Objekt aufspaltet, erfahren wir das Vergehen der Zeit.

Buddha nahm hier einen noch radikaleren Standpunkt ein. Er erklärte, dass alles zum Stillstand kommt, wenn der Geist innehält. Die Bewegung der Gedanken ist nicht nur Zeit, nein, das ganze Universum ist nicht mehr als die Bewegung der Gedanken. Dies führt zu einer radikalen Erkenntnis: der Zustand des Universums vor der Schöpfung hat sich selbst gleichsam ins Leben gedacht. Letztendlich geht es darum, dass ein stiller Geist (Gott, Brahma, das Nirwana, das Absolute) die materielle Wirklichkeit durch einen Gedanken erschafft. Ohne diese Schwingung kann die Zeit nicht einsetzen. Das selbe gilt für den Raum. Ohne diese „ursprüngliche Erschütterung“ gibt es keinen Big Bang, kein sich ausdehnendes Universum.

Zeitkristalle und das Wesen der Zeit in neuem Experiment

grenz|wissenschaft-aktuell brachte einen interessanten Artikel über einen Versuch des Physik-Nobelpreisträgers Frank Wilczek:

Die Hoffnung der Wissenschaftler ist die, dass Zeitkristalle der Physik neue
Wege aufzeigen können, wie sie die zwar präzisen aber immer noch unvollständigen
Gesetze der Quantenmechanik zu einer größeren Theorie erweitern
könnten.

Laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie (über Gravitation
und die Struktur des Universums) sind die Dimensionen von Zeit und Raum
miteinander in einer Struktur verwoben, die wir als „Raum-Zeit“ bezeichnen. Die
Quantenmechanik (die Interaktionen auf subatomarer Ebene beschreibt), stellt die
Zeit-Dimension in einer anderen Form da, wie die drei Dimensionen des Raumes und
erzeugt so eine Asymmetrie.

Dieser unterschiedliche Umgang mit Zeit ist
einer der Gründe für die Inkompatibilität zwischen Allgemeiner
Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Um beide zusammenzubringen, muss
mindestens eine der beiden verändern werden, um – so das Ziel theoretische
Physiker – zu einer umfassenden Theorie über die Quanten-Gravitation werden zu
können.

Wenn Zeitkristalle nun aber in der Lage wären, die Zeit-Symmetrie
in gleicher Weise aufzubrechen, wie konventionelle Kristalle die Raum-Symmetrie,
„so würde dies zeigen, dass in der Natur diese beiden Quantitäten ähnliche
Eigenschaften haben und dass sich dieser Umstand auch in einer Theorie
widerspiegeln sollte“, erläutert Häffner. In einem solchen Fall wäre die
Quantenmechanik inadäquat und es müsste eine bessere Quantentheorie gefunden
werden, die Zeit und Raum sozusagen als zwei Fasern des gleichen Gewebes
behandeln müsse.

Mein Weltbild

Da ich natürlich immer wieder gefragt werde, wie ich die Welt sehe, möchte ich dies hier kurz zusammenfassen, bewusst in einfachen Sätzen. Ich halte nichts von Verwirrung durch allzu komplexe Umschreibung.

Der Artikel geht in der Form mal als Seite „Mein Weltbild“ über und wird dort erweitert und mit Konsequenzen daraus versehen – was mittlweile bereits geschehen ist. Artikel bleibt in der Form.

Grundlagen

Mein Weltbild ist gesitig-spirituell, das heisst Grundlage unserer Existenz liegt in einem geistigen Bewusstsein. Dies steht nicht im Widerspruch zu einem materiell-energetischen, naturalistischen Weltbild. Mehr

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