Am Anfang war das Licht

Heute strahlt ORF EINS um 20 Uhr 15 den äußerst erfolgreichen Kinofilm „Am Anfang war das Licht“ aus, in dem P.A. Straubinger der Frage nachgeht, ob es Menschen gibt, die sich von Lichtnahrung ernähren können.

„Mir ist es vor allem um das wissenschaftliche Phänomen gegangen. Wenn es einen Menschen auf der Welt gibt, der dauerhaft ohne Essen und Trinken leben kann, stellt es einige Dogmen der Wissenschaft auf den Kopf.“,

so der Regisseur, der auch als Ö3-Filmkritiker bekannt ist. Straubinger geht bewusst naiv der Behauptung nach, dass es Menschen gibt, die ohne Essen und ohne Flüssigkeit überleben können.  Wie weit es sich bei „Lichtnahrung“ um Scharlatanerie oder esoterisches Spinnertum handelt, lässt er im Film offen.

Link auf die Sendung: Am Anfang war das Licht.

Jedenfalls sehenswert für alle am Thema interessierten.

Besonders spannend die danach folgende Diskussionsrunde „Am Anfang war das Licht – Der Talk“ , in der P.A. Straubinger unter dem Diskussionsleiter Christoph Feuerstein, auf den österreichischen Skeptiker, Ulrich Berger, Dr. Rüdiger Dahlke und Frau Ulrike Schiesser, Psychologin und Expertin für Esoterik in der Bundesstelle für Sektenfragen, trifft. Gespannt darf man sein, ob die Diskussion fair verläuft oder die üblichen von Überheblichkeit und Unwissen geprägte Art der Skeptiker sich offenbart. Insbesondere scheint es mir interessant, was Herrn Berger als Mathematiker qualifiziert, den wissenschaftlichen Hintergrund zu diskutieren. Rüdikger Dahlke als erfahrener Esoteriker kann sicher sein Wissen einbringen, bei der Dame aus der Bundesstelle für Sektenfrage drängt sich die Frage auf, was sie über wahre Esoterik weiß. Eine 2:2-Situation erscheint mir zumindest von der Basis her fair.

Einen spannenden Abend wünsche ich Euch dabei.

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