Werden Erinnerungen als materielle Spuren gespeichert? – Wohl kaum.

Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung des gleichnamigen Kapitels (ohne dem Zusatz „Wohl kaum“ aus Rupert Sheldrakes Buch „Der Wissenschaftswahn – Warum der Materialismus ausgedient hat.

Landläufig glauben die Neurowissenschaftler, dass Erinnerungen irgendwie „im“ Geist, somit für einen Biologen „im“ Gehirn gespeichert werden. Diese wird von den Neurowissenschaftler als Erinnerungsspur im Gehirn bezeichnet. Mit Milliarden wird seit Jahrzehnten danach gesucht, aber erfolglos. Die Meinung, man müsse noch weitere Milliarden aufwenden und weitere Jahrzehnte, damit man die Erinnerungsspuren finden werde.

Diese Theorie wurde aber schon in der Antike von vielen Philosophen bezweifelt und heute sprechen immer mehr logische und chemische Gründe dagegen. Grausige Tierversuche in früheren Zeiten, wo nach Konditionierung von Tieren große Teile des Gehirns entfernt wurden, zeigten dass die Konditionierung weiter bestand. Karl Lashley gab danach seine Reflextheorie auf und sprach das erste Mal davon, dass es sich eher um eine Art Resonanz der Neuronen handelt. Seine Schüler kamen später zur Auffassung, dass Erinnerungen nach der Art des Interferenzmusters einen Hologramms gespeichert werden. Weitere Tierexperimente zeigten auch bei Wirbellosen, dass keine Erinnerungsspuren lokalisiert werden können. Man kam zur paradoxen Erkenntnis:

„Das Gedächtnis ist überall, aber nirgendwo im Besonderen“

Mehr und mehr der grausamen Tierexperimente der Wissenschaftler zeigten, es gibt keine Erinnerungsspuren im Gehirn. Interessant sind auch Fälle von Menschen, die an Hydrocephalus leiden, umgangssprachlich „Wasserkopf“ bezeichnet. Manche dieser Menschen haben einen ganz normalen oder sogar überdurchschnittlichen IQ, aber „praktisch kein Gehirn“. In manchen Fällen ist die Gehirnleistung mehr oder weniger normal bei einem Gehirn mit nur 5% der Normalmasse.

Die bisherigen Forschungen lassen somit erkennen, dass Gedächtnis nicht anhand lokaler Veränderungen an Synapsen zu erklären ist. Es zeigen sich eher rhythmische Muster von elektrischer Aktivität sodass man vor diesem Hintergrund Erinnerungsvermögen eher auf Resonanz als auf chemische Speicherung im Gehirn basierend sehen muss.

In über hundert Jahren des intensiven Forschens unter hohem finanziellen Aufwand ist es nicht gelungen, Erinnerungsspuren im Gehirn dingfest zu machen. Es könnte ganz einfach daran liegen, dass es diese hypothetischen Spuren nicht gibt.

Erinnerungen eines Organismus beruhen vielleicht eher auf morphischer Resonanz mit seiner Vergangenheit. Das Gehirn könnte eher einem Fernsehgerät als einem Festplattenrekorder ähneln. Was Sie am Bildschirm sehen wird durch unsichtbare Felder übertragen. Sie können den Fernseher in alle Einzelteile zerlegen, und werden nicht finden, was Sie dort gestern gesehen haben. Auch andere Studien gelangen eher zum Ergebnis, dass das Gehirn eher ein Wellenformanalysator als ein Speichermedium ist und dass die holographischen Wellenmuster gar nicht im Gehirn gespeichert sind.

Sheldrake fasst zusammen:

Dass die Suche nach Gedächtnisspuren immer wieder auf Misserfolge hinausläuft, spricht für die Idee, das Gedächtnis als Resonanzphänomen zu deuten: ähnliche frühere Resonanzmuster wirken mit bei dem, was gegenwärtig im Bewusstsein und im Gehirn vorgeht. Das kollektive Gedächtnis beruht ebenso wie das individuelle Gedächtnis auf Resonanz, aber die Selbstresonanz eines Menschen mit seiner Vergangenheit ist spezifischer und dadurch treffsicherer. Bei Tieren und Menschen könnte Gelerntes durch morphische Resonanz über Raum und Zeit weitergegeben werden. Resonanz würde auch erklären, wie Erinnerungen erhebliche Gehirnschäden überstehen können. Es gibt keine Form von Gedächtnis, bei der das Resonanzprinzip ausgeschlossen wäre. Die Resonanztheorie sagt voraus, dass etwas von Ratten oder anderen Tieren irgendwo auf der Welt Gelerntes anschließend von Artgenossen an anderen Orten leichter zu lernen sein sollte, und es gibt erste Hinweise, dass es tatsächlich so ist. Ähnliches gilt auch für den Menschen.

Individuelles und kollektives Gedächtnis sind zwei Ausprägungen desselben Phänomens, nur graduell und nicht grundsätzlich verschieden.

Im Prinzip erkennt die Wissenschaft, was Seele ist und die Akasha-Chronik. Die Wissenschaft beginnt zu begreifen, was spirituelle Lehren seit Jahrtausenden erkannt haben. Die Synthese ist trotzdem spannend.

Allen, denen das  klar ist, und eher Details über die Seele wissen wollen, empfehle ich das Buch „Anatomie der Seele“ von Alexander Gosztoni, Windpferd-Verlag

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. aquasdemarco
    Feb 28, 2013 @ 20:40:22

    Lieber Follower
    Ich bin mir nicht sicher, ob du meinem Blog “nixZen” noch folgst. Wie auch immer, nixZen gibt es nicht mehr, sondern aquasdemarco.wordpress.com.
    Solltest du den Reader von wordpress nutzen, bitte die Adresse aktualisieren.
    THX! Nixzen

    Antwort

  2. Violet Teki
    Mrz 01, 2013 @ 11:24:45

    Ich folge Dir weiter am neuen Blog 🙂

    Antwort

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