Was verbindet Gesundheit und Medizin mit der Lotterie?

Nachdem ich heute mal wieder die Klassenlotterie auf Grund der Erfolglosigkeit (trotz anderslautender Werbung) für die nächte Teilnahme gekündigt hatte, fiel mir ein, dass es sich mit der Lotterie ähnlich verhält wie mit Krankheit, Heilung und der modernen Medizin.

Natürlich würde mir der Lotteriemitarbeiter bei Nachfrage, warum ich denn aufhören wolle, antworten, dass auch heuer wieder zahlreiche Millionäre gefunden wurden, und klar, lässt sich genau vorhersagen, wieviel Prozent die Gewinnwahrscheinlichkeit beträgt. Ja, klar, auch beim Lotto, beim Roulette, bei den Euro-Millionen, überall läßt sich, sofern nicht gemogelt wird, vorhersagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit man gewinnen wird.

Ähnlich verhält es sich bei Krankheiten. Die medizinische Statistik kann sagen, zu welcher Wahrscheinlichkeit man welche Krankheit bekommen könnte. Umgekehrt könnte die Pharmaindustrie sagen, dass ein Medikament, eine Therapie in 20, 20, 40 % aller Fälle zur Heilung führt.

Was ist aber beiden Situationen gemeinsam?

In beiden Fällen, also sowohl der auf den Millionengewinn wartende Spieler, als auch der Kranke, erhält keine Information, ob er gewinnen wird, ob er geheilt werden kann, bzw. ob er an einer Krankheit erkranken wird. Die Determiniertheit für die Gesamtheit bleibt für den Einzelnen ein Zufall, somit vollkommen bedeutungslos.

Hier ist meiner Ansicht nach erkennbar, dass es Schicksal gibt, und genau hier kommt die Esoterik zum Zug, die Innenschau, das Erkennen von Symbolik und die Schaffung der Realität durch den eigenen Geist. Nur ICH SELBST kann mich heilen, aber auch nur ICH SELBST kann für materiellen Wohlstand, Gesundheit, Zufriedenheit sorgen und die Realität durch mein Denken formen.

 

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Meike
    Okt 07, 2012 @ 12:04:17

    Hi Violet!
    „Nur ICH SELBST kann mich heilen, aber auch nur ICH SELBST kann für materiellen Wohlstand, Gesundheit, Zufriedenheit sorgen und die Realität durch mein Denken formen.“ – Das hast du schön beschrieben.
    LG, Meike

    Antwort

  2. windvilla
    Okt 07, 2012 @ 15:55:57

    Da verkommt der Gang in den Lottoladen zum halbherzigen Versuch materiellen Wohlstand zu erlangen.. Und der Weg ins Krankenhaus zum müden Versuch Heilung zu erlangen. Nicht umsonst geben die meisten Leute ihre Müdigkeit in der Rettungsstelle ab…

    Antwort

  3. dastorlosetor
    Okt 14, 2012 @ 14:47:11

    Ich möchte dem nicht ganz widersprechen, und vor allem bin auch ich kein Freund von Medikamenten. So aber, wie es hier beschrieben wird, kann man es wohl nicht stehen lassen.

    Es gibt psychische Erkrankungen (und das sage ich nicht als Laie, sondern vom Fach), die aufgrund ihrer Komorbiditäten (also wechselwirkenden Krankheitsbildern) eine Hilfe zur Selbsthilfe (!) erforderlich machen – und diese kann erforderlichen Falles durchaus durch Medikation erfolgen – ich kann daran nichts Schlimmes erkennen. Nehmen wir zB eine Person mit einer Persönlichkeitsstörung (zB jemanden, den man landläufug als paranoid bezeichnen würde), aus der sich eine chronische Depression entwickelt hat. Diese Person könnte lernen mit der Persönlichkeitsstörung umzugehen, aber erst, wenn sie den Antrieb und die Motivation findet, das auch zu tun. Dem steht die chronische Depression im Wege. Es gilt also, diese zunächst zu überwinden. Es gibt Meditationstechniken (zB die Liebende-Güte Meditation), die geeigent sind, depressive Verstimmungen aufzulösen, nicht aber chronische Depressionen (nicht zuletzt, weil eben auch hierfür der Antrieb fehlt). Eine Medikation (ich denke hier an ein Medikament [dessen Namen ich nicht nennen möchte], dessen Wirkungsweise zu 100% erwiesen ist und mit Zufall [den es ohnehin nicht gibt] nichts zu tun hat) kann eine entscheidende und unerlässliche Krücke darstellen, um wieder auf die Beine zu kommen und dann nachhaltig an der Grunderkrankung zu arbeiten.

    Das soll keineswegs in Abrede stellen, dass eine Medikation immer nur ultima ratio und so gering wie möglich dosiert sein sollte und natürlich frühestmöglich wieder abgesetzt werden sollte. Gleichwohl sind Aussagen, die einen Gang zum Arzt oder Therapeuten überflüssig erscheinen lassen, hochgradig bedenklich, auch wenn es noch so schön klingt „ich kann nur mich selber heilen“. Dem Grundsatz nach stimmt das sicher … aber eben nur dem Grundsatz nach.

    Überdenkt es doch einfach noch einmal ein wenig, bevor ihre allzu plakative Aussagen macht .. ganz so einfach ist es meist nämich nicht, dafür sind Körper und Geist viel zu komplex.

    Mit Metta
    „Phra“ MIchael

    Antwort

    • Violet Teki
      Okt 17, 2012 @ 15:44:49

      Lieber „Phra“ Michael!
      Natürlich wollte ich in dem Artikel nicht zum Ausdruck bringen, dass jede Art von Medikamenteneinsatz abzulehnen ist. Es ging mir nur darum, die Tendenz mancher Medizingläubigen aufzuzeigen, dass jede Krankheit nur und ausschließlich mit pharmakologischen Medikamenten zu behandeln ist.
      Als oberste Grundlage zählt für mich der Patientenwille, es muss ihm oder ihr freigestellt sein, sich schulmedizinisch oder alternativ behandeln zu lassen.
      Ich denke auch, dass viele Menschen sanfte Heilformen bevorzugen, es ihnen dann aber von den Ärzten als Humbug, Betrug und nutzlos dargsteltl wird, zumindest von einigen.
      Mit dem Statement, dass man sich nur selbst heilen kann, meine ich, dass im Grundprinzip, Heilung von jedem selbst ausgeht. Dieser Heilung kann schon durch Anblick eines Arztes, dem Besuch einer Praxis, der ersten Einnahme von Medikamenten oft nachgeholfen werden, wie in Studien oft nachgewiesen wurde, was aber leider viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält und als „Zufall“ abgetan wird.

      Antwort

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