Wort zum Sonntag (II)

Auch wenn heute Feiertag ist, bleibt die Kolumne als Wort zum Sonntag. Auch wenn heute ein Marienfeiertag, bleibe ich lieber antizyklisch und stelle was aus der Bhagavad Gita ein:

Es spricht Krishna zu Arjuna:

Du trauerst, wo kein Grund zur Trauer ist,
Und Deinen Worten fehlt´s an wahrer Weisheit.
Die Weisen trauern nicht um das,
was lebt, noch um den Tod.

Was wirklich ist, lebt ewig.
Das, was unsterblich ist,
im Menschenherzen,
wird wieder neu im Leben offenbar.
So wisse denn, unsterblich ist der Geist,
der alles Lebens Kraft und Ursach´ ist.
Er kann nicht untergeh´n.

Niemand kann des Daseins Grund,
das Ewige, vernichten.

(Be)Deutung

Was bliebe viel dazu zu sagen, außr dass die Seele unsterblich ist und nicht zerstört werden kann. Die Seele, der Geist, der alles Lebens Kraft und Ursache ist kann nicht untergehen.

Passt das nicht eigentlich genauso zu Mariä Himmelfahrt?

Zur Bhagavad Gita

Die Bhagavad Gita (Sanskrit, f., भगवद्गीता, gītā – Lied, Gedicht; bhagavan – der Erhabene, Gott; „der Gesang des Erhabenen“), verkürzt auch nur Gita, ist eine der zentralen Schriften des Hinduismus. Sie hat die Form eines spirituellen Gedichts. Der vermutlich zwischen dem fünften und dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert entstandene Text ist eine Zusammenführung mehrerer verschiedener Denkschulen des damaligen Indien auf Grundlage der Veden, der Upanishaden, des orthodoxen Brahmanismus, des Yoga u. a. m., steht aber den Upanischaden gedanklich am nächsten.

Hindus betrachten die Lehren der Bhagavad-Gita traditionell als Quintessenz der Veden.[ Beim Studium ergeben sich oft scheinbare Widersprüche: Während einige Stellen anscheinend einen Dualismus lehren – die Zweiheit von Natur und Geist, von Gott und Mensch –, lehren andere die Einheit. Durch diese unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten ist das Gedicht Mittelpunkt für die verschiedensten Glaubensrichtungen.

(Quelle: Wikipedia)

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. WhiteHaven
    Aug 16, 2012 @ 15:34:09

    Seele (Ich habs mit Wort Etymologie, unsere Vorfahren waren an der Natur der Dinge im Ganzen näher dran wie die heutigen Menschen) Seele: < mittelhochdeutsch "sele" < althochdeutsch "se(u)la, niederländisch "ziel", englisch "soul", gotisch "saiwala" < urgermanisch "saiwalo" "die vom See stammende, zum See gehörige", Ableitung von "See" < "saiwaz", als dem Aufenthaltsort der Seelen der Ungeborenen und Toten! nun, auch der Körper besteht doch zu ca. 70 % aus Wasser

    Antwort

    • Violet Teki
      Aug 16, 2012 @ 19:08:49

      Ja, diese Herkunft der Worte ist meist sehr interessant und aufschlussreich. Meist ist ja die ursprüngliche Bedeutung von Wörtern in Vergessenheit geraten. Vielleicht ist es auch einfach der „See der Seelen“,
      Es ist auch einfach ignorant, dass wir immer glauben, nur die aktuelle Naturwissenschaft gibt Aufschluß über unser „Wissen“ und das was Mystiker, Erleuchtete und Spirituelle aller Art unter unseren weiten Vorfahren erspürt haben, ist alles nicht wahr.
      Millionen von Menschen haben durch Meditation, Nahtoderlebnisse und spirituelle Suche aller Art ihre Seele erfahren und trotzdem wird es als „Fehler des Gehirns“ abgetan.
      Der Tag, an dem dies auch für die letzten Zweifler nachgewiesen sein wird, ist einer auf den ich mich sehr freue und sicher als Feiertag gelten wird 🙂

      Antwort

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